Dauer
8 Tage
Reiseziel
Deutschland
Reisethema
Fahrradreisen
Reisecode
DEFR0005

Auf ehemaligen Bahntrassen und herrlichen Kanaluferwegen, auf dem neu angelegten Emscher-Radweg und dem grünen Ruhrtal-Radweg radeln Sie direkt zu den industriekulturellen Highlights des Ruhrgebiets. Die Rundtour führt zu ehemaligen Hüttenwerken, Zechen und Kokereien, spektakulär gestalteten Halden oder prächtigen Unternehmervillen und verbindet dabei die Themen Industriekultur, Naturgenuss und Freizeitspaß auf nahezu einmalige Weise. Bei den täglichen Besichtigungen gelangen Sie Untertage und in luftige Höhen, werden mit dem Rad durch den Landschaftspark Duisburg-Nord geführt und zu Fuß durch das UNESCO Welterbe Zeche Zollverein, Sie stehen am Hochofen und schippern entspannt durch den Duisburger Hafen. Abwechslungsreich lernen Sie die vielen Sehenswürdigkeiten kennen, erleben eine ganz besondere Reise zu faszinierenden, wirklich außergewöhnlichen Orten im „Radrevier-Ruhr“ und werden gleichzeitig erstaunt sein, wie frisch und grün sich das Ruhrgebiet heute präsentiert.

Diese individuelle Fahrradreise ist einzigartig, denn sie beinhaltet 5 spannende, abwechslungsreiche und informative Führungen zum vielfältigen Thema Industriekultur und dies meist exklusiv für unsere Gäste (Die Reise ist auch ohne die Führungen buchbar, dann Abschlag 50,- € pro Person, bitte bei Buchung angeben).

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Reiseverlauf

Tag 1: Herne Anreise

Tag 1: Herne Anreise

Alle Orte im Ruhrgebiet sind per Bahn oder Autobahn gut zu erreichen, so auch Herne. Falls Sie frühzeitig anreisen, können Sie einen Ausflug zum Deutschen Bergbaumuseum in Bochum einplanen oder zum denkmalgeschützten Umspannwerk Recklinghausen mit dem Museum „Strom und Leben“ und sich so schon einmal einstimmen auf die Erlebnisse der nächsten Tage. Falls Sie mit dem PKW anreisen gibt es kostenlose Parkplätze am Hotel bzw. in Hotelnähe.

Tag 2: Herne - Dortmund, 48 km

Tag 2: Herne - Dortmund, 48 km

Am Morgen radeln Sie direkt auf dem ruhigen Radweg „Route der Industriekultur“ am Rhein-Herne-Kanal entlang zum Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, einem „14 Meter Aufzug für Schiffe“ aus dem Jahr 1899, das in seiner Entstehungszeit als technische Meisterleistung galt. Die Stahlkonstruktion wird in der historischen Maschinenhalle erklärt und Museumsschiffe liegen vor Anker. Anschließend folgen Sie dem gut ausgebauten Emscher-Radweg Richtung Dortmund und können hier erste ökologische Teilstücke aus dem Generationenprojekt „Emscher-Umbau“ erradeln. Abstecher zur Kokerei Hansa und zum Fußballstadion von Borussia Dortmund sind unterwegs möglich ehe am Nachmittag das gigantische Bauwerk des bis 1998 aktiven Hüttenwerk Phoenix West direkt am Radweg liegt. Hier startet der Skywalk, eine zweistündige Führung voller Anekdoten, ein faszinierender Rundgang inmitten der komplexen Industrieanlage bis hinauf zum Hochofen. Den Abend genießen Sie dann am Phoenixsee, dem neuen Wahrzeichen und Freizeitareal von Dortmund mit vielfältiger Gastronomie an der schönen Promenade.

Tag 3: Dortmund - Hattingen, 37 km

Tag 3: Dortmund - Hattingen, 37 km

Die Stadtausfahrt führt noch einmal am Phoenixwerk vorbei und entlang der weitläufigen Grünanlage des Rombergpark. Schnell sind Sie in ländlicher Umgebung unterwegs mit Pferde- und Bauernhöfen und rollen dann auf dem ‚Rheinischen Esel‘, einer stillgelegten Bahntrasse, ins Ruhrtal bis Witten. Hier kommen Sie in die „Wiege des Ruhrbergbaus“ mit dem Rundweg Muttental, wo im 18. Jh. über 60 Kleinzechen in Betrieb waren und die Kohleflöze bis an die Erdoberfläche kommen und der Zeche Nachtigall, die im 19.Jh. als einer der ersten Tiefbauschächte den Betrieb aufnahm. Hier gehen Sie im Besucherbergwerk, ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe, in einem waagerechten Stollen unter Tage zu einem echten Steinkohleflöz und lernen die Technik und die schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute im 19. Jahrhundert kennen. Im historischen Maschinenhaus erleben Sie audiovisuell eine Reise in die Zeit der Industrialisierung und Sie verstehen mit allen Sinnen spannend und anschaulich die Anfänge des Ruhrbergbaus. Am Nachmittag radeln Sie dann auf dem bestens ausgebauten Ruhrtal-Radweg, können eine Pause am aufgestauten Kemnader See einlegen und kommen schließlich nach Hattingen mit seiner Fachwerkidylle im historischen Zentrum.

Tag 4: Hattingen - Kettwig, 41 km

Tag 4: Hattingen - Kettwig, 41 km

Der Tag beginnt mit einer spannenden Führung durch das Industriemuseum Henrichshütte Hattingen mit dem ältesten Hochofen im Revier der noch bis 1987 in Betrieb war. 10.000 Menschen arbeiteten auf dem riesigen Areal, produzierten Koks, Eisen und Stahl und gossen, walzten und schmiedeten das Metall.
Wieder im Sattel, radeln Sie heute den kompletten Tag auf dem komfortablen Ruhrtal-Radweg durch die grüne Landschaft, können einen kurzen Abstecher zum Eisenbahnmuseum Bochum einlegen und am Ufer des Baldeneysee die Seele baumeln lassen. Am Nachmittag lohnt noch ein Besuch der Villa Hügel mit Ihrem weitläufigen englischen Landschaftspark. Die von dem Industriellen Alfred Krupp als eigenes Wohn- und Repräsentationshaus gebaute schlossähnliche Villa verfügt über 269 Räume, die heute in historischen Räumen die vielschichtige Krupp-Geschichte von Firma und Familie darstellt. Auf dem Ruhrtal-Radweg ist es dann nicht mehr weit bis Kettwig mit seiner schnuckeligen Altstadt und der Mühlengrabenbrücke direkt an der Ruhr.

Tag 5: Kettwig - Duisburg, 26 km

Tag 5: Kettwig - Duisburg, 26 km

Auch der heutige Radeltag auf dem Ruhrtal-Radweg ist wieder gespickt mit Höhepunkten. Das preisgekrönte Aquarius Wassermuseum in Mühlheim mit seinem multimedialen Museum auf 14 Ebenen liegt auf der bewusst kurzen Tagesetappe damit Sie schon am frühen Nachmittag in Duisburg einrollen und dort genügend Zeit haben, an einer Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt teilzunehmen. Die weit verzweigten schiffbaren Wasserwege im Ruhrgebiet galten als Lebensadern der Schwerindustrie und der Duisburger Hafen als wichtigster Umschlagplatz. Am Abend können Sie am urbanen Innenhafen bummeln, der als Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet dient. Hier, wo über ein Jahrhundert der zentrale Hafen- und Handelsplatz der Stadt war, ist nun ein Ort, der Arbeiten, Wohnen, Kultur, Gastronomie und Freizeit in attraktiver Lage am Wasser verbindet.

Tag 6: Duisburg - Essen, 46 km

Tag 6: Duisburg - Essen, 46 km

Die heutige Etappe bietet alles, was man sich auf dieser Reise vorstellen kann: Sie radeln erst ein kurzes Stück auf dem Rhein-Radweg und folgen dann dem Radweg „Route der Industriekultur“ zum Landschaftspark Duisburg-Nord, einem stillgelegten Hüttenwerk, das sich zu einer Großstadtoase mit rund 250 Kulturveranstaltungen und 1 Million Besuchern pro Jahr wandelte (Die britische Tageszeitung The Guardian zählt den Landschaftspark Nord zu den zehn besten Stadtparks der Welt). Hier erleben Sie eine Führung per Fahrrad über das 180 ha große Areal und erfahren dabei auf Schleichwegen alles über die Geschichte des Hüttenwerks, die angrenzende Kokerei und die heutigen vielfältigen Freizeit-, Erholungs- und Sportangebote auf dem weitläufigen Gelände. Auf einer stillgelegten Güterbahntrasse radeln Sie anschließend weiter bis Oberhausen und können hier den berühmten Gasometer besichtigen ehe der Radweg „Route der Industriekultur“ weiter zum Tetraeder Bottrop führt, der Aussichtskanzel mit Rundum-Blick auf einer ehemaligen mächtigen Abraumhalde. Am Nachmittag führt die Route durch die ehemalige Zechensiedlung Gartenstadt Welheim und erneut auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Essen direkt zum Hotel auf dem Gelände der Zeche Zollverein.

Tag 7: Essen - Herne, 37 km

Tag 7: Essen - Herne, 37 km

Der Tag beginnt zu Fuß mit einer Führung durch die Zeche Zollverein (UNESCO Welterbe und bekannt als die schönste Zeche der Welt) und anschließend ist noch ein individueller Besuch des Ruhr Museums in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein möglich. Zusammen mit den Eindrücken der letzten Tage wird hier das Bild komplett von der einzigartigen Geschichte und Entwicklung des Ruhrgebiets.
Wieder im Sattel rollen Sie auf einer ehemaligen Zechen-Bahntrasse zum kultigen Radlertreffpunkt „Holgers Erzbahnbude“, wo die beste Gelegenheit besteht die Original Currywurst rot/weiß zu verspeisen. Am Nachmittag liegt dann noch ein echter Höhepunkt auf der Route, denn Sie kommen zur Abraumhalde Hoheward, die zusammen mit der Halde Hoppenbruch mit ca. 220 ha die größte Haldenlandschaft Europas bildet. Heute ist sie ein erschlossenes Naherholungsgebiet und bietet auf der rund herum führenden Balkon-Promenade vielfältige Aussichtsplattformen. Und wer es bis ganz oben schafft, der wird belohnt mit dem besten Rundum-Blick der gesamten Reise. Hier kommt man wieder aus dem Staunen nicht heraus – so grün liegt das Ruhrgebiet vor einem, egal wohin man schaut!
Über die Drachenbrücke geht es wieder abwärts und bald ist Herne erreicht und die erlebnisreiche Rundtour findet ein Ende.

Tag 8: Herne Abreise

Tag 8: Herne Abreise

Auf schönen Radwegen und bei vielen Besichtigungen zu Wasser, zu Lande, in der Höhe und Untertage haben Sie das Ruhrgebiet nun kennen - und sicher auch lieben gelernt! Auch nach dem Ende dieser Reise werden Sie diese einzigartige Kulturlandschaft Europas noch lange in schöner Erinnerung behalten!

Ende der Reise

Preise

2022

Preis p.P. im DoppelzimmerEZ
17.04. - 24.04.2022729,-979,-
02.10. - 16.10.2022729,-979,-
01.05. - 25.09.2022799,-1.049,-

Anreise jeden Sonntag vom 17.04. - 16.10.2022

Saison 1*: 17.04. - 24.04.2022 / 02.10. - 16.10.2022

Saison 2**: 01.05. - 25.09.2022

Tourenrad (7-Gang oder 27-Gang): 70 €

E-Bike: 180 €

Zusatznacht Herne im Doppelzimmer mit Übernachtung und Frühstück: 65 €

Zusatznacht Herne im Einzelzimmer mit Übernachtung und Frühstück: 90 €

Buchbare Zusatzleistungen: Reise ohne Führungen Kat. A: - 50 €

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

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