Dauer
8 Tage
Reiseziel
Italien
Reisethema
Eselwandern
Reisecode
ITEW0003

Sie wandern gemeinsam mit „Ihrem“ Zwergesel (ca. 80-100 cm groß, je nach Verfügbarkeit auch größere Esel) im Regionalpark Sirente-Velino, der 1989 gegründet wurde und von den beiden Bergketten des Monte Sirente (2.348 m) und des Monte Velino (2.468 m) begrenzt wird. Die Vegetation des Parkes ist sehr vielfältig: Felswände, Dolinen und Aushöhlungen charakterisieren die Landschaft. Es gibt eine reiche Flora (Enzian, Alpenmohn, Gletscherlöwenzahn, Eichen, Buchen, Goldsteinkraut, Narzissen). Im Parco Sirente-Velino sind der apenninische Wolf, die Wildkatze, der Marder, sowie Adler und Falken heimisch. Ergänzen Sie die Fauna und wandern Sie mit Ihrem Esel los!

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Reiseverlauf

Tag 1: Individuelle Anreise nach Goriano Valli (-/-/A)

Tag 1: Individuelle Anreise nach Goriano Valli (-/-/A)

Sie werden heute ab 15 Uhr in Ihrer Unterkunft einchecken, wo es auch ein erstes, kurzes Treffen mit unserer Eselpartnerin geben wird.
Das Abendessen wird in der Unterkunft serviert.

Tag 2: Goriano Valli – Acciano - (F/L/A)

Tag 2: Goriano Valli – Acciano - (F/L/A)

Nach dem Frühstück fahren wir gemeinsam in einem Geländewagen zu den Eseln (ca. 1 km).

Bei einer ausführlichen Einführung lernen Sie Ihre Esel zu striegeln, die Hufe auszukratzen und wie man die Esel sattelt und bepackt. Dann geht es los!

Wir begleiten Sie noch ein Stückchen, um den Umgang mit den Eseln zu erklären und dann geht es auf eigene Faust mit einer detaillierten Wegbeschreibung weiter.
Heute geht es auf einem schmalen alten Pfad, der schon von den Römern und im Mittelalter benutzt wurde talwärts bis zum Tal des Aterno. Dann geht es weiter auf alten, kaum noch benutzen, schmalen Asphaltstraßen und über einen weiteren schmalen Pfad bergauf bis ins Dörfchen Acciano. Erfahren Sie hier, was es mit dem „Riesen von Acciano“ auf sich hat.
Unterbringung in einer einfachen Privatpension, wo das Abendessen mit lokalen Produkten zubereitet wird

Wanderung: ca. 8 km / 370 hm auf / 260 hm ab

Tag 3: Acciano – San Lorenzo- (F/L/A)

Tag 3: Acciano – San Lorenzo- (F/L/A)

In einer landschaftlich faszinierenden Schlucht geht es durch das Aternotal. Hier am Fluss gab es früher mehrere Mühlen, zu denen die Bewohner der Dörfer Getreide zum Mahlen brachten – bestimmt mit Eseln und Mulis.
Die Überreste einer dieser Mühlen sieht man noch am Wegesrand. Übrigens ritt der
„Einsiedlerpapst“ Celestino V im 13. Jahrhundert auf einem Esel auf Teilen dieses Weges von Sulmona nach L’Aquila zu seiner Papstkrönung.
Außerdem kommt man an einer verlassenen Kirchenruine vorbei und steigt am Ende auf einem schmalen Pfad zur Burg Beffi auf. Dann geht es noch 3 km weiter auf Feldwegen und durch Wald in den Ortsteil San Lorenzo.
Unterbringung in einer Ferienwohnung in San Lorenzo. Das Abendessen wird Ihnen zur Wohnung gebracht oder alternativ Transfer in ein Ristorante.

Wanderung: ca. 9 km / 190 hm auf / 130 hm ab

Tag 4: San Lorenzo – Fontecchio - (F/L/A)

Tag 4: San Lorenzo – Fontecchio - (F/L/A)

Heute geht es immer mehr oder weniger parallel auf breiten, ebenen Feldwegen bis unterhalb von Fontecchio. Dann geht es noch mal kurz steil bergauf ins Dorf.
Erstmal geht’s auf einer flachen Treppe hinauf, über die schon früher die Esel auf dem Rückweg vom Fluss und der Mühle heimkamen und dann betreten Sie durch das altehrwürdige Stadttor Porta Piedi den mittelalterlichen Ortskern von Fontecchio. Außer diesem untersten Stadttor gibt es noch weitere drei gut erhaltene Stadttore (Porta dell’Orso, Porta Piazza und Porta dei Santi). Zwei weitere spannende Sehenswürdigkeiten in dem kleinen Bergdorf sind der wunderschöne mittelalterliche Brunnen auf der Piazza und der Uhrenturm aus dem 14. Jahrhundert und damit einer der ältesten noch funktionierenden Turmuhren Italiens.
Das außergewöhnliche an der Uhr ist, dass sie nur einen Zeiger hat und man die Zeit deshalb ganz anders abliest als auf einer normalen Uhr.

Sie übernachten in der besonders liebevoll restaurierten Unterkunft mit tollem Ausblick aufs Tal.
Abendessen je nach Wochentag im Ristorante oder bei den Gastgebern

Wanderung: ca. 6,5 km / 60 hm auf / 120 hm ab

Tag 5: Fontecchio – Caporciano- (F/L/A)

Tag 5: Fontecchio – Caporciano- (F/L/A)

Heute geht es erst einmal durch das Gassenge Fontecchios hinaus aus der Altstadt hoch bis zum Ortsteil San Pio. Dabei kommen Sie an den „Erdbebenersatzhäusern“ vorbei. Diese Wohnanlagen aus kleinen Bungalows wurden nach dem Erdbeben 2009 in fast allen betroffenen Dörfern errichtet, um die Menschen schnellstmöglich wieder in normalen Wohnungen unterzubringen.
Doch viele Menschen wohnen inzwischen wieder in ihren renovierten Wohnungen und die frei gewordenen Bungalows werden günstig als „Sozialwohnungen“ von den Gemeinen vermietet.
Am Spielplatz von San Pio beginnt ein schmaler Pfad, der sich hinauf in die Berge schlängelt, bis auf knapp 1000 Meter hinauf! Dann geht es durch Wald und zwischen Feldern sanft bis nach Bominaco. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall die beiden sehr sehenswerten Kirchen des Dorfes anschauen. Die schlichte romanische Santa Maria Assunta und die daneben liegende kleine Pilgerkapelle San Pellegrino, die innen komplett mit Fresken ausgemalt ist und heimlich die „sixtinische Kapelle der Abruzzen“ genannt wird.
Weiter geht es dann die letzten Kilometer auf Waldweg und Straße bis nach Caporciano, wo Sie in einem Agriturismo oder B&B übernachten und mit einem leckeren Abendessen belohnt werden.

Wanderung: ca. 9 km / 460 hm auf / 280 hm ab

Tag 6: Caporciano – Beffi (alternativ San Lorenzo) - (F/L/A)

Tag 6: Caporciano – Beffi (alternativ San Lorenzo) - (F/L/A)

Bei schönem klarem Wetter ist der heutige Wandertag besonders panoramareich. Über Feldwege und durch hügelige Landschaft gehen Sie bis zur Pilgerkapelle San Erasmo auf 1145 m hinauf. Von hier aus kann man im 360 Grad- Rundumblick alle hohen Gipfel im Umkreis sehen: Monte Sirente, Gran Sasso und das Majellagebirge.
Bei einer jährlichen Prozession, die im Juni stattfindet, werden die Statuen des Schutzpatrons von Beffi und Acciano den Berg zur Kirche hinaufgebracht, wo dann eine Messe zu Ehren des Heiligen abgehalten wird. Früher fand die Prozession zu Fuß statt, heute werden die Statuen streckenweise den steilen Aufstieg mit Traktoren oder Geländewagen gefahren…. Von hier oben geht es dann mit schönen Aussichten auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter bis ins Dörfchen Beffi.
Sie übernachten in einer Ferienwohnung (je nach Verfügbarkeit stattdessen San Lorenzo, 3 km mehr). Zum Abendessen werden Sie in der Burg Beffi erwartet – im Sommer kann man draußen sitzen und die schöne Aussicht genießen und es gibt die Möglichkeit, den Burgturm zu besichtigen.

Wanderung: ca. 11 km (14 km) / 330 hm auf / 500 hm ab

Tag 7: Beffi (alterativ San Lorenzo) – Goriano Valli - (F/L/A)

Tag 7: Beffi (alterativ San Lorenzo) – Goriano Valli - (F/L/A)

Auf der heutigen Etappe wandern Sie wieder auf römischen Spuren. Sie überqueren auf einer kleinen steinernen Römerbrücke den Fluss Aterno. Am Beginn der Brücke sind im Felsen sogar noch die Fahrspuren der römischen Karren zu sehen. Anschließend geht es steil bergauf durch einen „verwunschenen Wald“ voller Flechten an den Bäumen und kurz vor Ihrer Rückkehr nach Goriano Valli kommen Sie am mittelalterlichen Wehrturm des Dorfes vorbei. Der Turm ist nur mit Anmeldung geöffnet, aber auch unterhalb des Turms bietet sich noch mal ein toller Ausblick auf das umliegende Tal zum Abschluss. Wenige hundert Meter später betreten Sie im Ortsteil Cavalloni wieder das Dörfchen Goriano Valli, den Ausgangspunkt Ihrer Tour.

Wenn die Eselchen wieder bei Ihrer Herde sind, werden Sie am Abend noch einmal mit einem Picknick im Weinberg mit lokalen Käse- und Salamisorten und anderen kleinen Leckereien und hier angebauten Weinen bei herrlicher Aussicht verwöhnt (alternativ bei schlechtem Wetter: Abendessen in der Unterkunft).

Sie übernachten noch eine Anschlussnacht in Goriano Valli.

Wanderung: ca. 5,5 km (6,5 km) km / 90 hm auf / 240 hm ab

Tag 8: Individuelle Abreise - (F/-/-)

Tag 8: Individuelle Abreise - (F/-/-)

Individuelle Abreise.

Der Abschied vom Esel fällt schwer, die letzte Karotte wird gezückt.

Arrivederci! Bis zum nächsten Mal.

Ende der Reise

Ihre langohrigen Begleiter:

  • Valerio

    Valerio männlich, klein, 01.03.2009

    Valerio war von Anfang an ein Naturtalent zum Wandern. Man musste ihm fast nichts beibringen. Er geht zuverlässig und recht flott. Ein kleiner Tick von ihm, er “grummelt und brummt” manchmal vor sich hin….. deuten konnte das bisher noch keiner.

  • Rosina

    Rosina weiblich, klein, 20.05.2010

    Valerios Schwester, obwohl sie total unterschiedlich aussehen. Sie ist stämmiger und kräftiger als ihr zarter Bruder, aber auch ein bisschen fauler und verfressener. Doch wenn Valerio vorausgeht, holt sie spätestens dann wieder auf, wenn sie ihn aus den Augen verliert.

  • Cloe

    Cloe weiblich, mittelgroß, 30.12.2011

    Cloe und Rosa sind “nur” Halbschwestern, sehen sich aber zum Verwechseln ähnlich. Selbst unsere Partner müssen oft zweimal hinschauen, um sie zu unterscheiden.

    Cloe ist eine totale Schmusetante und meistens die erste, die ans Tor kommt, um Streicheleinheiten zu bekommen. Eine zuverlässige und kräftige Wandereselin, geht lieber hinterher als voraus. Aber wenn es drauf ankommt ist sie mutig.

  • Rosa

    Rosa weiblich, mittelgroß, 30.12.2011

    Rosa ist das Ebenbild von Cloe. Sie hat einen “Leitesel”-Charakter, geht mit Bedacht voraus und führt ihre kleine Herde zuverlässig an und wittert früh “Gefahren”. Sie ist ebenfalls sehr verschmust und genießt Ohrenkraulen sehr.

  • Lambretta

    Lambretta weiblich, klein, 30.05.2010

    Der kleine Dickie – sie ist verfressen und das sieht man ihr auch an. Ihren Namen hat sie von unserem Partner seiner verstorbenen Uroma – sie hatte nämlich früher (als dort im Dorf noch jeder einen Arbeitsesel hatte) eine Eselin namens Lambretta und um ihr eine Freude zu machen, haben unsere Partner dieses Eselmädchen so genannt. Lambretta geht ungern voraus, hinterher trottet sie überall mit.

  • Azalea

    Azalea weiblich, groß, 28.11.2012

    Die hübsche Azalea ist noch einer der jüngeren Wandereselinnen – sie ist noch ein bisschen temperamentvoller und ist auch mal etwas schneller unterwegs und hat Potential zum Leitesel, denn sie ist nicht gerne die Letzte. Sie liebt es gestriegelt und gekrault zu werden.

  • Ambra

    Ambra weiblich, groß, 03.06.2009

  • Passpartout

    Passpartout männlich, klein, 20.08.2008

    Momentan der “Alter Hase” unter den Wandereseln. Er ist einer der Esel mit der meisten Erfahrung und hat schon so manches Hindernis gemeistert – aber er hat durch seine vielen Touren mit Gästen auch so einige Tricks drauf, um uns Menschen um den Finger zu wickeln. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen “Fress-And-Go-Esel” oder “Klassenkasper”.

  • Zaza

    Zaza weiblich, klein, 30.09.2009

    Passpartouts kleine Schwester, sie hat von ihm alles gelernt, was ein Wanderesel wissen muss und ihm auch einige Tricks abgeschaut. Sie ist aber sanfter und ruhiger als ihr Bruder. Perfekte Familieneselin, mit der auch Kinder gut klarkommen.

  • BITTE BEACHTEN SIE:

    BITTE BEACHTEN SIE: Die Auswahl eines bestimmten Esels ist leider nicht möglich, da unsere Partner diese entsprechend einteilen.

    *Hirtenhunde: Nuvola und Bessie

    Hundemitnahme:

    Auf Anfrage ist die Mitnahme kleiner und mittelgroßer Hunde möglich. Hier würde teilweise eine Reinigungsgebühr in den Unterkünften anfallen, die vor Ort entrichtet wird (Goriano und Fontecchion ca. 15,- €)

Preise

2023

Termine01.04-31.10Einzelzimmerzuschlag
Preis pro Erwachsene im Doppelzimmer1.037,- €
Preis pro Erwachsene im Einzelzimmer1.227,- €
Familienpreise2 Erwachsene +1 Kind bis 14 Jahren im Familienzimmer2.765,- €
2 Erwachsene +2 Kinder bis zu 14 Jahren im Familienzimmer3.450,- €
2 Erwachsene +2 Kinder bis zu 14 Jahren im Doppelzimmer3.765- €
ZusatzleistungenPreis pro Hund 50,- €

Ab L’Aquila / Sulmona kann Taxi für (ca. 45 km Strecke) organisiert werden. Zahlung vor Ort. Preis auf Anfrage

Am Bahnhof in Molina Castelvecchio werden die Kunden kostenfrei abgeholt

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

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