Dauer
7 Tage
Reiseziel
Italien
Reisethema
Eselwandern
Reisecode
ITAL1504

Sie wandern gemeinsam mit „Ihrem“ Zwergesel (ca. 80-100 cm groß, je nach Verfügbarkeit auch größere Esel) im Regionalpark Sirente-Velino, der 1989 gegründet wurde und von den beiden Bergketten des Monte Sirente (2.348 m) und des Monte Velino (2.468 m) begrenzt wird. Die Vegetation des Parkes ist sehr vielfältig: Felswände, Dolinen und Aushöhlungen charakterisieren die Landschaft. Es gibt eine reiche Flora (Enzian, Alpenmohn, Gletscherlöwenzahn, Eichen, Buchen, Goldsteinkraut, Narzissen). Im Parco Sirente-Velino sind der apenninische Wolf, die Wildkatze, der Marder, sowie Adler und Falken heimisch. Ergänzen Sie die Fauna und wandern Sie mit Ihrem Esel los!

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Reiseverlauf

Tag 1: Individuelle Anreise nach Goriano Valli

Anreise nach Goriano Valli und erstes Kennenlernen Ihrer Esel.

Tag 2: Acciano

Tag 2: Acciano

Bei einer ausführlichen Einführung lernen Sie Ihre Esel zu striegeln, die Hufe auszukratzen und wie man die Esel sattelt und bepackt. Dann geht es los!

Wir begleiten Sie noch ein Stückchen, um den Umgang mit den Eseln zu erklären und dann geht es auf eigene Faust mit einer detaillierten Wegbeschreibung weiter.
Heute führt der Weg erst mal bergab: hinunter ins Aternotal, durch die frühere Mühlengegend. Hier hinunter mussten auch früher die Bewohner Getreide, Mais, Nüsse und Mandeln auf Eseln und Maultieren transportieren, um sie am Fluss mahlen zu lassen. Heute kann man entlang des Aternos noch einige verwilderte Überreste der früheren Mühlen entdecken. Etappenziel heute ist Acciano – erkunden Sie hier, was es mit „dem Riesen von Acciano“ auf sich hat!
Sie übernachten in einem kleinen Bed & Breakfast im Ort. Abendessen gibt es in der dazugehörigen Trattoria

Start auf 760 hm, kurzer Auftsieg auf 880 hm, dann langer Abstieg bis auf ca. 500 hm. Am Ende kurzer Aufstieg vom Tal (500 hm) ins Dorf Acciano (ca 600 hm)
Länge der Etappe etwa 8 km.

Tag 3: Fontecchio

Tag 3: Fontecchio

Heute wartet eine lange, aber spannende Etappe auf Sie! Bei Acciano beginnt der Wanderweg durch einen Canyon, durch den der Aterno fliesst. Rechts und links steigen immer wieder interessante Felsformationen auf. Sie kommen an der etwas gruseligen, verlassenen kleinen Kirche „Santa Maria Silvana“ vorbei, die nur einmal im Jahr bei einer Prozession benutzt wird. Dann geht es kurz aber steil bergauf zur Burgruine Beffi, von der aus man einen herrlichen Ausblick auf das ganze Tal hat. Weiter geht es über Succiano auf einem von alten Eichen gesäumten Weg bis nach Fontecchio. Ihre Unterkunft befindet sich in einem Originalgebäude in der mittelalterlichen Altstadt.

Diese Etappe ist rund 14-15 km lang und anstrengend und man muss früh starten.

Es besteht die Möglichkeit eines Pausentages in Fontecchio oder eine Unterbrechung der langen Etappe in Beffi oder San Lorenzo (je nach Verfügbarkeit). Dann ist die Gesamtlänge der Tour einen Tag länger.

Falls ein Pausentag oder eine Unterbrechung der langen Etappe gewünscht ist, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir Ihnen den Preis für diese Zusatzleistung nennen können.

Tag 4: Bominaco

Tag 4: Bominaco

Auf Ihrer dritten Wanderetappe geht es zunächst auf schmalen Schottersteigen über San Pio hinauf zur „Fonte del Pozzo“ einem Picknickplatz mit Brunnen, der über ein römisches Wassersystem versorgt wird. Durch niedrigen Eichenwald und blühende Wiesen überqueren Sie den Bergkamm bis nach Bominaco. Hier können zwei wunderschöne Kirchen besichtigt werden: Santa Maria Assunta und San Pellegrino, liebevoll die „sixtinische Kapelle der Abruzzen“ genannt, weil die winzige Pilgerkirche in ihrem Inneren komplett mit interessanten Fresken ausgemalt ist. Sie übernachten in einem etwas skurrilen Agriturismo mit hervorragender Küche – alles aus eigener Herstellung!

Fontecchio (668 m) – Caporciano (750 m), ca. 7 km bergauf/eben, Gehzeit ca. 5-6 h.

Tag 5: Majella, Sirente und Gran Sasso

Tag 5: Majella, Sirente und Gran Sasso

Am vierten Wandertag erreichen Sie den höchsten Punkt der Wanderung: über hügelige Wiesen und Weiden, auf denen im Sommer Schaf- und Kuhherden grasen, geht es gemächlich bis zu der 1150 m hoch gelegene Pilgerkirche „San Erasmo“, an klaren Tagen kann man von hier einen 360 Grad-Blick über die gesamten Abruzzen mit all ihren hohen Gipfeln genießen: Gran Sasso (2912 m), Majella (2793 m) und Monte Velino (2487 m) und Monte Sirente (2349 m). Dann beginnt der Abstieg ins Tal nach Beffi.

Caporciano (750 m) – Chiesa di San Erasmo (1.156 m) – Beffi (550 m), ca. 11 km, sanft bergauf, steil bergab, Gehzeit ca. 5-6 h.

Tag 6: Wehrturm von Goriano Valli

Tag 6: Wehrturm von Goriano Valli

Eine letzte entspannte Etappe führt Sie heute wieder ein Stückchen am Fluss Aterno entlang, den Sie dann auf einer winzigen Römerbrücke überqueren, in deren Nähe noch Karrenspuren der alten Römerstraße zu erkennen sind. Diesen Weg legte im 13. Jahrhundert auch der einzige abruzzesische Papst zurück: auf einem Esel! Ein letzter kurzer Aufstieg und Sie kommen zum Wehrturm von Goriano Valli, einst eine mächtige Burg. Von hier aus können Sie noch mal einen Blick zurück auf das Tal werfen – und im Burgturm hausen auch Fledermäuse… Dann zurück im Dorf müssen Sie sich leider schon langsam von den Eseln verabschieden. Zum Abschluss gibt es noch die Möglichkeit, einen Aperitiv mit lokalem Wein bei Adriana im Weinberg zu genießen: mit wunderbarer Aussicht von ihrem Hochsitz!
Sie übernachten noch einmal in einer Ferienwohnung oder im B&B in Goriano Valli.

Beffi (550 m) – Stazione di Beffi (495 m) – Goriano Valli (683 m), ca. 5,5 km, bergauf, Gehzeit ca. 3-4 h.

Tag 7: Individuelle Abreise

Tag 7: Individuelle Abreise

Individuelle Abreise. Der Abschied vom Esel fällt schwer, die letzte Karotte wird gezückt. Arrivederci! Bis zum nächsten Mal.

Ende der Reise

Ihre langohrigen Begleiter:

  • Valerio

    Valerio männlich, klein, 01.03.2009

    Valerio war von Anfang an ein Naturtalent zum Wandern. Man musste ihm fast nichts beibringen. Er geht zuverlässig und recht flott. Ein kleiner Tick von ihm, er “grummelt und brummt” manchmal vor sich hin….. deuten konnte das bisher noch keiner.

  • Rosina

    Rosina weiblich, klein, 20.05.2010

    Valerios Schwester, obwohl sie total unterschiedlich aussehen. Sie ist stämmiger und kräftiger als ihr zarter Bruder, aber auch ein bisschen fauler und verfressener. Doch wenn Valerio vorausgeht, holt sie spätestens dann wieder auf, wenn sie ihn aus den Augen verliert.

  • Cloe

    Cloe weiblich, mittelgroß, 30.12.2011

    Cloe und Rosa sind “nur” Halbschwestern, sehen sich aber zum Verwechseln ähnlich. Selbst unsere Partner müssen oft zweimal hinschauen, um sie zu unterscheiden.

    Cloe ist eine totale Schmusetante und meistens die erste, die ans Tor kommt, um Streicheleinheiten zu bekommen. Eine zuverlässige und kräftige Wandereselin, geht lieber hinterher als voraus. Aber wenn es drauf ankommt ist sie mutig.

  • Rosa

    Rosa weiblich, mittelgroß, 30.12.2011

    Rosa ist das Ebenbild von Cloe. Sie hat einen “Leitesel”-Charakter, geht mit Bedacht voraus und führt ihre kleine Herde zuverlässig an und wittert früh “Gefahren”. Sie ist ebenfalls sehr verschmust und genießt Ohrenkraulen sehr.

  • Lambretta

    Lambretta weiblich, klein, 30.05.2010

    Der kleine Dickie – sie ist verfressen und das sieht man ihr auch an. Ihren Namen hat sie von unserem Partner seiner verstorbenen Uroma – sie hatte nämlich früher (als dort im Dorf noch jeder einen Arbeitsesel hatte) eine Eselin namens Lambretta und um ihr eine Freude zu machen, haben unsere Partner dieses Eselmädchen so genannt. Lambretta geht ungern voraus, hinterher trottet sie überall mit.

  • Azalea

    Azalea weiblich, groß, 28.11.2012

    Die hübsche Azalea ist noch einer der jüngeren Wandereselinnen – sie ist noch ein bisschen temperamentvoller und ist auch mal etwas schneller unterwegs und hat Potential zum Leitesel, denn sie ist nicht gerne die Letzte. Sie liebt es gestriegelt und gekrault zu werden.

  • Ambra

    Ambra weiblich, groß, 03.06.2009

  • Passpartout

    Passpartout männlich, klein, 20.08.2008

    Momentan der “Alter Hase” unter den Wandereseln. Er ist einer der Esel mit der meisten Erfahrung und hat schon so manches Hindernis gemeistert – aber er hat durch seine vielen Touren mit Gästen auch so einige Tricks drauf, um uns Menschen um den Finger zu wickeln. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen “Fress-And-Go-Esel” oder “Klassenkasper”.

  • Zaza

    Zaza weiblich, klein, 30.09.2009

    Passpartouts kleine Schwester, sie hat von ihm alles gelernt, was ein Wanderesel wissen muss und ihm auch einige Tricks abgeschaut. Sie ist aber sanfter und ruhiger als ihr Bruder. Perfekte Familieneselin, mit der auch Kinder gut klarkommen.

  • BITTE BEACHTEN SIE:

    BITTE BEACHTEN SIE: Die Auswahl eines bestimmten Esels ist leider nicht möglich, da unsere Partner diese entsprechend einteilen.

    *Hirtenhunde: Nuvola und Bessie

    Hundemitnahme:

    Auf Anfrage ist die Mitnahme kleiner und mittelgroßer Hunde möglich. Hier würde teilweise eine Reinigungsgebühr in den Unterkünften anfallen, die vor Ort entrichtet wird (Goriano und Fontecchion ca. 15,- €)

Preise

2022

ErwachsenerPreis p.P. im DoppelzimmerEinzelzimmerzuschlag
15.04.-31.10.880, - €115, - €
Kind bis 14 Jahreim Zimmer mit zwei Vollzahlernzwei Vollzahler und zwei Kindern im eigenen Zimmerim Zimmer mit einem Vollzahler
15.04.-31.10.555,- €620, - €600, - €

Zusatznacht inkl. Frühstück: Goriano Valli

Preis p.P. im DoppelzimmerKind im Zustellbett
15.04.-31.10.55, - €20, - €

(*) Preis pro Kind

Ab L’Aquila / Sulmona kann Taxi für (ca. 45 km Strecke) organisiert werden. Zahlung vor Ort ca. 70 €

Zusätzlicher Esel für Gepäcktransport: 200 €

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

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