Tibet - Tibet für Einsteiger - Kultur und Tageswanderungen

Highlights

* Zentraltibet auf abwechslungsreichen Wanderungen aktiv erleben
* Die optimale Einsteigerreise
* Lhasa, die verbotene Stadt, mit Potala-Palast und Jokhang-Tempel
* Kulturelle Höhepunkte Shigatse mit Tashilunpo und Gyantse
* Die wenig besuchten Klosterkostbarkeiten von Tsurpu und Reting
* Samye, das älteste Kloster Tibets, und die Klosteruniversität von Ganden
* Naturschönheit des Namtso in den unendlichen Weiten des Hochlands

Sie möchten den berühmten Potala-Palast und Tibets heiligsten Tempel, den Jokhang, in Lhasa sehen- Möchten das schöne Kloster Tashilunpo in Shigatse und den reich ausgestatteten Stupa in Gyantse bewundern- Möchten unterwegs aktiv sein und „landschaftliche Schmankerl" erleben, die übliche Reisen nach Zentraltibet nicht bieten- Dann sind Sie auf dieser Reise richtig.
Unsere Route führt zu den kulturellen Höhepunkten Zentraltibets, erschließt Ihnen aber auch weniger besuchte Landstriche und Klöster von großer spiritueller Bedeutung. Auf Ihren Fahrten kommen Sie über rund 5.000 m hohe Pässe und können herrliche Fernblicke und die Weite des tibetischen Hochlands (Changtang) genießen.
Sie wandern im Umfeld des Klosters Tsurphu (einst Sitz des Karmapa), umrunden „Tashi Do", in traumhafter Lage am Namtso (Tso = See), und sind zu Fuß beim alten Kloster Reting unterwegs, das in einem ausgedehnten Wacholderwald liegt. Dann brechen Sie auf zum legendären Orakel-See, Lhamo Lhatso. Am „Thron des Dalai Lama", einem Passübergang auf 5.340 m Höhe, flattern Hunderte von bunten Gebetsfahnen im Wind. Von dort blicken Sie hinab auf den heiligen See, der von hohen Bergen gesäumt wie in einem grandiosen Amphitheater ruht.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Mit Etihad fliegen wir von Frankfurt über Abu Dhabi nach Chengdu.

2. Tag Chengdu

Ankunft in Chengdu und Transfer zum Hotel.

Übernachtung in einem Hotel

3. Tag Lhasa

Am frühen Morgen werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Lhasa. Wir werden dort von unserer örtlichen Reiseleitung begrüßt. Transfer nach Lhasa und ein erstes Kennenlernen der Stadt.

Fahrzeit: 3-4h; Hotel [FMA]

4.-5. Tag Lhasa

Zwei Tage haben wir Zeit, um Lhasa zu erkunden. Alle Straßen der Stadt gruppieren sich rund um den Jokhang, Tibets heiligsten Tempel. Das Gebäude stammt aus dem 7.Jh., sein Herzstück ist der Jobo Shakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Gläubige aus allen Teilen des Landes, unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, hoch gewachsene Kham-Tibeter mit roten und schwarzen Bändern im Haar folgen dem „Mittleren Rundgang" im Uhrzeigersinn. Manch frommer Pilger misst den Weg um den Tempel mit seiner Körperlänge aus. Ein weiterer Höhepunkt dieser Tage ist die Besichtigung des berühmten Potala-Palastes. Das mächtige, auf einem 130 m hohen Felssockel thronende Bauwerk ist das Wahrzeichen der Stadt. Mitte des 17. Jh. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde der Komplex von dessen Nachfolgern erweitert und soll ca. 1000 Räume besitzen, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen.

Ein Besuch führt uns auch zu den Klosteranlagen Drepung und Sera, die zu den bedeutendsten Gelugpa-Klöstern Tibets zählen. Gegründet wurden diese beiden Zentren des Studiums der buddhistischen Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich). Als geistiger Vater dieser Schule gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa. Sera wurde unterhalb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll.

Hinweis: Die Reihenfolge der Besichtigungen in Lhasa kann variieren.

Hotel [FMA]

6. Tag Kloster Ganden

Ein Tagesausflug führt uns zum Kloster Ganden, neben Drepung und Sera einst eines der wichtigsten und einflussreichsten Klöster Tibets. Nach einer ausführlichen Besichtigung wandern wir hinter dem Kloster auf eine Anhöhe, von der wir einen wundervollen Blick auf das Kloster und das Kyichu-Tal haben.

Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 4h; Hotel [FM]

7. Tag Kloster Reting

Unsere Route führt uns vom Tibet-Qinghai Highway weg in ein Seitental. Vor der Abzweigung nach Reting spannt sich eine Brücke aus Eisenketten (15. Jh.) über einen Seitenfluss.

Das Kloster Reting liegt inmitten eines ausgedehnten Wacholderwaldes. Seine Gründung (1057) geht auf Drom Tönpa, Atishas bedeutendsten Schüler, zurück. Aus seinen zu Boden gefallenen Haarsträhnen, heißt es, soll der Wald gewachsen sein. Drom Tönpa und seine Nachfolger entwickelten die geistigen Grundlagen des Kadampa-Ordens (Geistiger-Rat-Orden). Nachdem Tsongkhapa, der Gründer der Gelugpa-Schule, längere Zeit hier weilte, ging das Kloster vom Kadampa- zum Gelugpa-Orden über. Der letzte Reting Rimpoche diente dem 14. Dalai Lama als Regent. Wir besichtigen die neu aufgebaute Versammlungshalle. Wir unternehmen eine kleine Wanderung i8n der Umgebunmg des Klosters. Nach unseren Besichtigungen fahren wir weiter nach Damxung, wo wir in einem einfachen Hotel übernachten.

Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 260km; einfaches Hotel [FMA]

8. Tag Namtso

Ein Tagesausflug führt uns zum Nam Tso („Himmelssee") auf 4.700 m. Mit einer Fläche von über 1.855 km² ist er der zweitgrößte Salzsee Chinas. Die Straße führt uns über den Largaen La (4.970 m; La = -Pass), von dem aus wir einen Eindruck von der gewaltigen Ausdehnung des Changthang-Plateaus erhalten. Unser Ziel ist die Halbinsel Tashi Dorje, in deren Umgebung sich im Sommer zahlreiche Zugvögel aufhalten. Wir wandern auf fast ebener Strecke auf gutem Pfad um „Tashi Do" herum. Zahlreiche Höhlen, über Jahrhunderte von bedeutenden buddhistischen Lehrern als Meditationsstätten genutzt, durchziehen die roten Kalksteinklippen. Markante Felsformationen, wie die „betenden Hände" oder der „Yab-Yum-Felsen" (Vater-Mutter-Felsen) säumen den Weg. Der Wind drückt das leuchtend türkisfarbene Wasser als leichte Brandung gegen das Ufer; am Horizont – scheinbar zum Greifen nahe – türmen sich die vergletscherten Gipfel des Nyenchen-Thanglha-Massivs auf. Am Nachmittag kehren wir nach Damxung zurück.

Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 2-3h; einfaches Hotel [FMA]

9. Tag Tsurpu

Am Morgen verlassen wir Damxung und fahren zum Kloster Tsurphu (ca. 4.270 m Höhe). Es wurde 1189 gegründet und ist der Stammsitz des Karmapa, des Oberhauptes der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus. Heute lebt der Karmapa im indischen Exil. Unsere Wanderung beginnt beim „unteren Garten der Karmapas", umfasst die Besichtigung der Klosteranlage und führt uns entlang langer Manimauern hinauf zum „oberen Garten." Dort wollen wir picknicken, umgeben von schönem Baumbestand. Häufig steigen von hier aus Pilger steil hinauf zur Kora, dem Pfad, der um das Kloster verläuft. Zahlreiche Meditationsklausen „kleben" an der Felsflanke und künden von der spirituellen Bedeutung des Ortes. Am Nachmittag fahren wir nach Lhasa.

Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Hotel [FMA]

10. Tag Shigatse

Nach dem Frühstück fahren wir nach Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets und besuchen das Kloster Tashilunpo („Segensberg"), seit dem 16. Jh. Sitz des Panchen Lama, der neben dem Dalai Lama der ranghöchste Würdenträger der Gelugpa-Schule ist. Das Kloster gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldglänzenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 600 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird.

Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 270km; Hotel [FMA]

11. Tag Gyantse

Wir fahren weiter nach Gyantse (ca. 4.070 m). Die Stadt liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Wir besuchen die Klosteranlage Palkhor Chöde mit dem berühmten Kumbum-Tschörten - dem zentralen, begehbaren Stupa. Zwei Augen unter dem goldenen Dach grüßen die Besucher. Wegen seiner kunstvollen Ausstattung gilt der Kumbum (15.Jh.), bekannt als Stupa der 100.000 Buddhas, als eine der schönsten Sakralbauten von ganz Tibet.

Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 90km; Hotel [FMA]

12. Tag Gyantse - Samye

Die Route nach Samye, unserem Tagesziel, führt nordwärts über den Karo La (ca. 5.045 m) und den Gampa La (etwa 4.790 m), von dem sich bei gutem Wetter eine prachtvolle Aussicht auf den türkisfarbenen Yamdrok-See bietet. Entlang des Tsangpo legen wir die letzte Wegstrecke bis zum Bootsanleger nach Samye zurück.

Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 310km; einfaches Gästehaus [FMA]

13. Tag Samye - Tsedang

Samye ist das älteste Kloster Tibets. Es liegt nördlich des Yarlung-Tsangpo-Flusses in einem grünen, von kargen Bergen und Sanddünen umgebenen Tal. Die Stele vor dem Eingang zum Haupttempel belegt, dass König Trisong Detsen den Buddhismus im Jahr 779 zur Staatsreligion erhob. Der Klosterkomplex besteht aus mehreren Gebäuden, deren Anordnung die buddhistische Vorstellung vom Aufbau des Alls widerspiegelt. Meru, der mythische Weltberg im Zentrum des Universums, wird vom Zentraltempel dargestellt, um den sich 4 Tempel gruppieren, stellvertretend für die 4 im Weltmeer schwimmenden Kontinente. Kleinere Tempel und Kapellen vervollständigen das Bild. Nach der Besichtigung des Klosterkomplexes steigen wir zu den Meditationshöhlen von Chimphuk auf, die zu den bedeutendsten in ganz Tibet zählen. Steil windet sich der Pfad den Berg hinauf; unser Ziel ist der von Weitem sichtbare Tempel Drakmar Ketsang, von dem sich ein fantastischer Blick auf das Yarlung- Tsangpo-Tal bietet. Zahlreiche Eremitagen säumen den Weg; Pilger opfern Weihrauch und Butter an Steinen, die die Fuß- und Handabdrücke von Padmasambhava und König Trison Detsen enthalten. Am Nachmittag fahren wir weiter zu unserem Hotel nach Tsedang .

Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FMA]

14. Tag Chengdu

Je nach Flugplan für den Flug nach Chengdu, können wir noch eine Besichtigung einbauen. Dann werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Chengdu, wo wir am späten Abend unseren Rückflug antreten.

Fahrzeit: 1-2h; Fahrstrecke: 100km; [FM]

15. Tag Rückflug

Rückflug über Abu Dhabi nach Deutschland mit Ankunft in Frankfurt an frühen Morgen.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Eine aktive Tour nach Zentraltibet zu kaum besuchten landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte. Besonders geeignet für Tibet-Einsteiger.

Diese Reise stellt sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht gewisse Anforderungen. Durch die langen Fahrten wird der Körper stark beansprucht. Stellen Sie sich bitte darauf ein und bringen Sie „Sitzfleisch" und viel Durchhaltevermögen mit. Die ungewohnte Höhe bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Organismus. 13 Tage lang befinden Sie sich in Höhen über 3.000 bzw. über 4.000 m

während der Fahrten kommen Sie über rund 5.000 m hohe Pässe. Durch den Reiseverlauf wird der Akklimatisation jedoch Rechnung getragen: Lhasa, unsere erste Station in Tibet, liegt „nur" ca. 3.600 m hoch, für Tibet ist dies eher „niedrig". Dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Beachten Sie hierzu bitte die Höheninformationen auf unserer Homepage. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen ist diese Reise nicht geeignet. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie prüfen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie gegebenenfalls auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.

Die Wanderung sind alle technisch einfach, aufgrund der großen Höhe aber anstrengend. Die Gehzeiten belaufen sich auf maximal 5 Stunden. Da es sich ausschließlich um Tageswanderungen handelt, können Sie auch vor jeder Wanderung entscheiden, ob Sie daran teilnehmen wollen.

Wichtige Hinweise: Die touristische Infrastruktur in Tibet verbessert sich zwar von Jahr zu Jahr, ist aber in manchen Gebieten noch nicht sehr entwickelt. Die landesüblichen Hotels und Gästehäuser sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d. h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u. U. außerhalb des Zimmers liegen. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Der Service in den „Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen Standard gemessen werden. Auch die Verpflegung ist einfach.

Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge und Straßen ist teilweise schlecht. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche sind in diesem Gebiet keine Seltenheit und können die ohnehin schon mangelhaften Straßen unpassierbar machen. Verzögerungen sind dann unvermeidbar. Die örtlichen Führer sind im Umgang mit Touristen noch unerfahren.

Seit 2014 gibt es verstärkt Straßenkontrollen durch die chinesische Polizei. Dadurch kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen und die Fahrzeiten können sich dadurch verlängern. Das zügige Vorwärtskommen hängt oft von der Willkür der Behörden ab. Zudem kann von chinesischer Seite das Programm unter Umständen kurzfristig geändert werden. Da es sich bei unserer Partneragentur in Tibet um eine staatliche Stelle handelt, ist eine Einflussnahme nur sehr begrenzt möglich. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände und Anforderungen anerkennen. Sie sollten eine „gute Portion" Abenteuer- und Pioniergeist besitzen und auch in schwierigen Situationen mit Geduld, Toleranz und Flexibilität reagieren können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag490,-
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung55,-

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