Vietnam - Von den Bergstämmen bis zum Mekongdelta

Eine aktive Reise durch die faszinierende landschaftliche Vielfalt des langgestreckten Landes am Südchinesischen Meer. In Hanoi locken die Wasserpuppen ans See-Theater. Dann auf in die Berge. Wanderungen führen zu den Bergdörfern bei Sapa in den tonkinesischen Alpen. Ein farbenfroher Markt, ein sprudelnder Wasserfall und atemberaubende Ausblicke erwarten uns. Per Boot durchkreuzen wir die urtümliche Inselwelt der Halongbucht. Von den Mangrovenwäldern auf der Insel Cat Ba führt unser Weg in die Trockene Halongbucht, die wir per Fahrrad erreichen. Mit dem typischen einheimischen „Sampan“ gleiten wir durch die bizarren, schroff aufragenden Felsformationen inmitten leuchtend grüner Reisfelder. Im Cuc-Phuong-Nationalpark, berühmt für die Delacour-Languren, bestaunen wir die reizvolle Artenvielfalt in den tropischen Wäldern. Hue – die alte Kaiserstadt! Ausgiebig besichtigen wir die Relikte dieser Kulturstätte per Fahrradrikscha und schippern auf dem „Duftfluss“. Der malerische Wolkenpass und die verehrten Marmorberge liegen auf unserem Weg nach Hoi An. Von Nha Trang aus geht es entlang der Küste an den weißen Sandstrand von Phan Thiet und zu den pittoresken Sanddünen von Mui Ne. Nach kurzer Stranderholung erreichen wir die quirlige Metropole Saigon (Ho Chi Minh City) – dichtgedrängtes brodelndes Leben auf Märkten und in Nudelküchen. Zum Abschluss führt unsere Fahrt tief in das Mekongdelta: Wir erleben schwimmende Märkte und Häuser, blühende Gärten und Inselleben. Eine Nacht sind wir in einem kleinen privaten Gasthaus – Insel-Alltag hautnah! Das Leben an und auf dem Fluss scheint seit Jahrhunderten unverändert geblieben zu sein. Erleben Sie die Gegensätze von traditionellem Landleben, beeindruckender Natur und lebendigen Metropolen. Vietnam – das Land im Aufbruch – präsentiert seine Mannigfaltigkeit! Verlängerung im kambodschanischen Angkor und Baden an den Stränden Vietnams möglich!

Reiseverlauf

1. Reisetag (= 21. Tag der Rundreise): Bootstour von Chau Doc nach Phnom Penh

Transfer mit dem Schnellboot von Chau Doc über die kambodschanische Grenze nach Phnom Penh, wo wir gegen Mittag ankommen. Am Nachmittag begeben wir uns in Khmer Cyclos auf Besichtigungstour durch die Stadt, die als die schönste der während der französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte gilt. Wir besuchen den Königspalast und die Silberpagode und bekommen einen Eindruck der Khmer-Kultur im Nationalmuseum. Auf dem Zentralmarkt lässt es sich anschließend herrlich bummeln und stöbern. Übernachtung in Phnom Penh. (F/-/-)

1. Reisetag: VERLÄNGERUNGSTOUR NACH KAMBODSCHA

Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an diese Reise eine Verlängerungstour nach Kambodscha zu buchen.

OPTION: KAMBODSCHA / PHNOM PENH & ANGKOR 4 Tage/ 3 Nächte Bei dieser Option verlassen Sie die Reisegruppe bereits in Chau Doc am Tag 21. der Reise und erreichen Kambodscha mit einer Bootstour über den Mekong. (Die eingesparten Kosten für die dadurch entfallenden Leistungen beim Vietnam-Hauptprogramm sind bereits im Reisepreis der Verlängerungsoption berücksichtigt.)

2. Reisetag: Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap

Wir fahren mit dem Mekong Express Bus von Phnom Penh entlang des Tonle Sap nach Siem Reap. Bereits am Nachmittag beginnen wir mit ersten Besichtigungen in Angkor: Der berühmte Tempel Angkor Wat erstrahlt vor Ihren Augen mit den längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt. Die narrativen Reliefs gewähren einen faszinierenden Einblick in die hinduistische Mythologie. Zum Sonnenuntergang besteigen wir einen der Tempel und genießen den Blick über das Grabungsgelände. Übernachtung in Siem Reap. (F/-/-)

3. Reisetag: Besichtigungen in Angkor

Ausgiebige Besichtigungen von Angkor stehen auf dem heutigen Programm: In der alten Königsstadt Angkor Thom besuchen wir den Tempelberg Bayon, dessen lächelnde Gesichter von den Türmen herabblicken. Die Elefantenterrasse ehemals Teil der Audienzhalle des Königs und der Baphuon sind weitere Überreste der ehemals 10 qkm großen königlichen Metropole. Am Nachmittag geht es zu dem atmosphärischen Ta Prohm Tempel. Erst im 19. Jahrhundert von europäischen Forschern "wiederentdeckt", zeigt sich der dunkle Tempel noch heute von Baumwurzeln und Urwald überwuchert. Übernachtung in Siem Reap. (F/-/-)

3. Reisetag: Metropole Hanoi & per Zug in die Berge nach Sapa

Ausführliche Besichtigungen führen uns heute durch die Stadt voller Seen, schattiger Boulevards und öffentlicher Parks. Wir sehen unter anderem das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und die Ein-Pfahl-Pagode, die in ihrer Bauweise an eine Lotusblüte erinnert, den Literaturtempel, der dem Konfuzius geweiht ist, und die St. Josephskathedrale. Per Zug machen wir uns am Abend auf den Weg in die malerische Bergregion der sogenannten „Tonkinesischen Alpen“ nach Sapa. Übernachtung an Bord des Zuges in Vierbett-Abteilen. (F/M/-)

4. Reisetag: Besichtigungen in Angkor/ Start des Rückfluges

Die etwas abgelegeneren Tempelanlagen von Banteay Srei sind unser heutiges Ziel. Der volkstümliche Name bedeutet "Zitadelle der Frauen". Das Dekor des Shiva geweihten Tempels besteht aus prächtig gekleideten himmlischen Tänzerinnen und Göttinnen, den Apsaras und Devatas, die ein vollendetes Ballet in Stein gemeißelt aufführen. Auch die Tempel Banteay Samre, Neak Pean, Pre Rup und der Ost Mebon mit seinen schönen Elefanten werden besucht. Der Transfer zum Flughafen erfolgt voraussichtlich am späten Nachmittag. Die Vielzahl, Größe und filigrane Gestaltung der Khmer-Architektur wird Sie sicherlich in ihren Bann ziehen. Start des Rückfluges ab Siem Reap nach Frankfurt. (F/-/-)

4. Reisetag: Sapa / Wanderungen zu den Dörfern

Am frühen Morgen erreichen wir den Bahnhof von Lao Cai. Per Fahrzeug erreichen wir den Höhenkurort Sapa, der 1922 von den Franzosen gegründeten wurde. Sapa liegt auf einem Plateau in 1.500 Metern Höhe und erscheint oft tief in den Wolken versteckt. Ein malerisches Tal umgibt den Ort am Fuße des Berges Fansipan, der mit 3.143 Metern die höchste Erhebung Vietnams darstellt. Viele Angehörige der farbenfrohen Ethnien der Hmong und Dzao leben hier. Der allwöchentliche Markt dient als Austauschbörse von Informationen und Waren gleichermaßen und liefert dem Besucher einen farbenfrohen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Minderheiten dieser Bergregion. Am Vormittag starten wir zunächst mit dem Fahrzeug, später zu Fuß zur Rattanbrücke und dem nahegelegenen Ta-Van-Dorf, das von den Hmong bewohnt wird. Später bringt uns ein weiterer Fußmarsch vorbei an Reisplantagen, Wasserfällen und kleinen Bambuswäldern zum Dorf Giang Ta Chai. Durch unsere Wanderungen erleben wir die Kultur der hier ansässigen Völker hautnah. Übernachtung in Sapa. (F/-/-)

5. Reisetag: Umgebung von Sapa & per Nachtzug nach Hanoi

Ausführlich wollen wir heute die Umgebung von Sapa erkunden. Eine Wanderung führt uns von Sapa auf einem Pfad entlang leuchtend grüner Reisfelder, durch schöne Gärten und üppige Kiefernwälder in das kleine Hmong-Dorf Matra, das hier ganz abgeschieden lebt. Anschließend geht es weiter zu den sogenannten "roten Dzao" im Dorf Taphin, das an einem grünen Hang gelegen ist. Auf dem Weg haben wir die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und einen Eindruck zu bekommen, wie die Kinder hier lernen. Am Abend fahren wir zurück zum Bahnhof nach Lao Cai und besteigen den Nachtzug zurück nach Hanoi. Übernachtung an Bord des Zuges in Vierbett-Abteilen. (F/-/-)

5. Reisetag: Ankunft in Frankfurt

6. Reisetag: Vietnamesische Küche & entlang der Bucht nach Halong

Früh am Morgen erreichen wir die vietnamesische Metropole mit dem Zug aus den Bergen. Zum Frischmachen stehen uns hier einige Tageszimmer im Hotel zur Verfügung. Am Vormittag werden wir einen Einblick in die vietnamesische Kochkunst erhalten. Beim Besuch der Hoa-Soa-Schule schauen wir den jungen Kochschülern über die Schulter. Die Projektschule widmet sich der Ausbildung von Jugendlichen aus ärmeren Verhältnissen. Beim Dorfbesuch im Thanh Xuan Peace Village erfahren wir im Hilfsprojekt etwas über die Spätfolgen des Vietnamkrieges. Im Anschluss machen wir uns durch die Provinz Hai Hung entlang der Bucht auf den Weg nach Halong. Wir übernachten in einer kleinen Lodge auf einer vorgelagerten Insel. (F/-/-)

7. Reisetag: Bootstour durch die Halongbucht zur grünen Cat Ba Insel

Ein weiterer Höhepunkt der Reise steht auf dem Programm: Per Boot durchkreuzen wir die urtümliche Inselwelt der malerischen Halongbucht mit ihren bizarren Kalksteinfelsen und einem Labyrinth aus Höhlen und Grotten. Eine pittoreske und unvergessliche Landschaft! Unterwegs besuchen wir eine Höhle und halten an verschiedenen Inseln. Schließlich erreichen wir die Insel Cat Ba mit dem gleichnamigen Nationalpark. Die 1968 zum Nationalpark erklärte Insel beherbergt verschiedene Ökosysteme wie subtropische Wälder, Sumpfwälder, küstennahe Korallenriffe und Mangrovenwälder, in denen eine reiche Tierwelt beheimatet ist. Neben Affen, Hirschen und Wildschweinen finden sich hier zahlreiche ungewöhnliche Vogelarten. Das kleine Dorf Viet Hai, das am Rande des Nationalparks liegt, erreichen wir auf einem Spaziergang. Hier scheint die Zeit stehengeblieben und wir wollen eine Nacht bei den Dorfbewohnern, die hier noch selber Reis anbauen und ein paar Schweine und Hühner halten, zu Gast sein. Wer mag, wagt nach Ankunft den etwas steilen Aufstieg zum Hai-Quan-Aussichtspunkt, von wo sich ein wunderschöner Ausblick über den Nationalpark und die Bucht auftut. Alternativ bleibt Zeit das Dorfleben kennen zu lernen und zu entspannen. Übernachtung in einfachen Hütten/Homestay. (F/-/-)

8. Reisetag: Mangrovenwälder im Cat-Ba-Nationalpark

Per Fahrzeug geht es auf über die Insel zum Phu-Long-Dorf. Hier können Sie die Bewohner beim Austernfangen beobachten oder die Zeit zum Schwimmen nutzen. Per Motorboot fahren wir anschließend durch die schier unendlich scheinenden dichten Mangrovenwälder bis zur Thien-Long-Höhle. An Bord des Tragflügelbootes verlassen wir am Nachmittag dieses Naturparadies und durchqueren die Bucht in Richtung Hai Phong. Übernachtung in Hai Phong. (F/-/-)

9. Reisetag: Ninh Binh – per Fahrrad & Boot in die "Trockene Halongbucht"

Überland setzen wir unsere Reise in Richtung Südwesten fort. Durch die Provinzen Thai Binh und Nam Ha gelangen wir nach Ninh Binh. Auf dem Weg legen wir einen Stopp bei der Keo-Pagode aus dem 12. Jahrhundert ein. In Ninh Binh angekommen bringt uns eine Fahrradtour zur phantastischen "Trockenen Halongbucht" - ein weiterer Höhepunkt der Reise. Per Boot, dem typischen einheimischen „Sampan“, gleiten wir durch die bizarren, schroff aufragenden Felsformationen, die aus den weiten, leuchtend grünen Reisfeldern herausragen. Die bezaubernde Bucht wird auch Tam Coc, „die drei Grotten“, genannt - mit unseren kleinen Booten fahren wir durch die bis zu 127 m langen Grotten hindurch. Übernachtung in Ninh Binh. (F/-/-)

10. Reisetag: Ninh Binh – Cuc-Phuong-Nationalpark – Hanoi / Zugfahrt nach Süden

Eine kurze Fahrt bringt uns in den bereits 1962 gegründeten Cuc-Phuong-Nationalpark, der zu den wichtigsten Naturschutzgebieten Vietnams gehört. In den tropischen Wäldern leben erstaunlich viele unterschiedlich Tier- und Pflanzenspezies; berühmt sind die verschiedenen Affenarten und die seltenen Delacour-Languren. Beim ausgedehnten Spaziergang über die Wanderwege geht es mitten durch den Nationalpark, vorbei an jahrhundertealten Baumriesen. Auch dem "Primaten Rescue Center“ statten wir einen Besuch ab. In dem vietnamesisch-deutschen Hilfszentrum werden von den Wildhütern gerettete Tiere versorgt, darunter viele Gibbons und Languren. Anschließend fahren wir zurück nach Hanoi um unseren Nachtzug gen Süden zu besteigen. Übernachtung an Bord des Zuges im Vierbettabteil. (F/-/-)

11. Reisetag: Hue – alte Kaiserstadt mit der Fahrradrikscha erleben!

Am Morgen erreichen wir Hue – die bezaubernde alte Kaiserstadt. Ausgiebig wollen wir die beeindruckenden Relikte dieser alten Kulturstätte besuchen. Mit dem Boot unternehmen wir zunächst einen Ausflug auf dem sogenannten „Duftfluss“, dem Huong-Giang-Fluss. Unser Ziel ist die Thien-Mu-Pagode. Anschließend steigen wir auf Fahrräder um und radeln zum Thuy-Bieu-Dorf. Unterwegs sehen wir Bauernhöfe, Gärten und lokale Märkte. Zurück in Hue begeben wir uns mit der traditionellen Fahrradrikscha in die alte Kaiserstadt innerhalb der alten Festung, die im 19. Jahrhundert der „Verbotenen Stadt“ in Peking nachempfunden wurde. Zahllose Paläste, Tempel, eine Bibliothek und ein Museum befinden sich neben der Legenden umwobenen „verbotenen, purpurnen Stadt“ in diesen Mauern. Leider haben sich von diesem ehemals prächtigen Bereich, den neben der kaiserlichen Familie ausschließlich Eunuchen betreten durften, nur Ruinen erhalten. Übernachtung in Hue. (F/-/-)

12. Reisetag: Über Wolkenpass & Marmorberge nach Hoi An

Am Vormittag besuchen wir das Grabmal des Kaisers Tu Duc, das inmitten von bewaldeten Hügeln und Seen gelegen ist. Dann geht es mit dem Fahrzeug weiter auf der Straße gen Süden, vorbei an dem inselartigen Sandstreifen Lang Co und über den malerischen Wolkenpass (Deo Hai Van), der bei freier Sicht eine grandiose Aussicht von der bergigen Landschaft auf die Ebene und das Meer gewährt. Hinter dem Hafenort Danang erreichen wir die Marmorberge. Die fünf Berge symbolisieren die fünf Elemente: Wasser, Metall, Feuer, Erde und Holz. In einer Vielzahl natürlicher Grotten beherbergen sie zahlreiche buddhistische und hinduistische Heiligtümer. Vorbei an vielen kleinen Dörfern erreichen wir schließlich Hoi An. Übernachtung in Hoi An. (F/-/-)

13. Reisetag: Gemüsedorf Tra Que & malerische Hafenstadt Hoi An

Am heutigen Vormittag radeln wir - per Fahrrad oder im Cyclo - durch grüne Reisfelder in das Gemüsedorf Tra Que, das sich einem speziellen ökologischen Anbau verschrieben hat. Ein Landbauer zeigt uns seine Farm und weiht uns anschließend mit seiner Familie in die Geheimnisse der vietnamesischen Küche ein. Lassen Sie es sich munden! Am Nachmittag haben wir dann Zeit, die malerische, kleine Hafenstadt Hoi An zu erkunden. Auf einem Spaziergang durch die kleinen Gassen besuchen wir die Phuog-Kien-Pagode, die japanische überdachte Brücke, die Kapelle der Familie Tran und das Sa-Huynh-Museum. In einem Workshop können wir zuschauen, wie die schönen typischen Lampions hergestellt werden. Übernachtung in Hoi An. (F/M/-)

14. Reisetag: Flug nach Nha Trang ins Inselparadies

Nach dem Frühstück bringt uns eine kurze Fahrt zum Flughafen von Danang und wir fliegen nach Cam Ranh. Weiter geht es überland, durch das hügelige Gelände und vorbei an kleinen Dörfern und Eukalyptuswäldern in die südliche Küstenstadt Nha Trang. Am Nachmittag unternehmen wir von hieraus eine kleine Fahrradtour durch die ländliche Umgebung von Nha Trang. Reisfelder und friedliche Dörfer mit Eindrücken des täglichen Lebens lassen uns die Hektik der Stadt vergessen. Wir übernachten in einem umgebauten, alten Landgasthaus bei Nha Trang. (F/-/-)

15. Reisetag: Entlang der Küste nach Phan Thiet / Mui Ne

Weiter geht es in den Süden entlang der Küstenstraße vorbei an Dien Khanh, Lam und Phan Rang. Die Provinz Phan Rang ist die Heimat der Nachfahren des Volkes der Cham. Unterwegs besichtigen wir die Cham Türme Po Klong Garai. Die vier Ziegeltürme wurden Ende des 13. Jahrhunderts während der Regierungszeit des Königs Jaya Simhavarman III. als Hindu-Tempel errichtet. Sie stehen auf einem langsam zerfallenden Granithügel. Kurz vor Ankunft in Phan Thiet machen wir einen Ausflug zu den schimmernden Sanddünen von Mui Ne. Der Strand von Mui Ne ist berühmt für seine einsame Dünenlandschaft. Er liegt außerhalb von Phan Thiet nahe einem kleinen Fischerdorf. Übernachtung bei Phan Thiet. (F/-/-)

16. Reisetag: Stranderholung bei Phan Thiet / Mui Ne

Nach all den verschiedenen Eindrücken dieser Reise wollen wir uns heute einen Ruhetag zum Verschnaufen gönnen. Die feinen Sandstrände um den kleinen Fischerort Phan Thiet sind der perfekte Ort dafür! Übernachtung bei Phan Thiet. (F/-/-)

17. Reisetag: Auf in die Großstadt Saigon (Ho Chi Minh City)

Wir verlassen die Küste und machen uns auf den Weg in die Metropole des Südens – SAIGON! Saigon ist die größte Stadt des Landes und überall zeigt sich das gedrängte vietnamesische Leben in den Märkten, Nudelküchen, Straßencafés und schnittigen neuen Bistros und Pubs: eine Stadt voll brodelnden Lebens. In dieser wimmelnden Metropole stecken 300 Jahre zeitloser Tradition und die Schönheiten einer antiken Kultur. Nach Ankunft unternehmen wir eine Stadtbesichtigung. Es geht vorbei am Rathaus und dem Opernhaus (beides nur von außen zu besichtigen). Neben der Kathedrale Notre Dame und dem Hauptpostgebäude besuchen wir auch den überdachten Zentralmarkt Saigons „Ben Thanh“. Der Zentralmarkt Saigons und die umliegenden Straßen gehören zu den lebendigsten Gegenden der Stadt. Alles, was der Saigoner Bewohner essen, anziehen oder sonst irgendwie gebrauchen kann, wird hier angeboten. Im Wiedervereinigungspalast tauchen wir in die moderne Geschichte des Landes ein. Übernachtung in Saigon. (F/-/-)

18. Reisetag: Saigon – My Tho – Cai Be: zu Gast im Mekongdelta

Überland dringen wir ins Mekongdelta vor und erreichen über Tan An den Ort My Tho. Das Mekongdelta ist die südlichste Region Vietnams und wurde von angeschwemmtem Sediment des Mekong geformt. Schlammablagerungen vergrößern die Uferlinie des Deltas an der Mündung des Flusses um jährlich 79 Meter! Die Gegend wird als Vietnams ‚Brot-Korb’ bezeichnet, denn hier wird der Reis für das ganze Land angebaut. Hier besuchen wir die schöne Vinh-Trang-Pagode, die Zufluchtsstätte für Waisen und andere notleidende Kinder ist. Von My Tho dringen wir tiefer ins Mekongdelta ein. An den mit Palmen gesäumten Inselküsten liegen malerisch aufgereiht die hölzernen Fischerboote. Obstplantagen, Honigbienen und Kokusnussbonbons ernähren die Bewohner und wir halten an einer kleinen Farm und dürfen lokale Früchte und Tee probieren. Mit einer Pferdekutsche erreichen wir eine Bienenfarm, auf der wir den Honigwein und hausgemachte Marmelade genießen können. Um auch in die schmalen Wasserwege vordringen zu können, steigen wir auf die Sampan-Boote um und schlängeln uns unseren Weg durch die Kanäle. Später erreichen wir dann Cai Be, wo wir in einem kleinen privaten Gasthaus im Homestay übernachten. (F/-/A)

19. Reisetag: Schwimmender Markt bei Can Tho

Per Boot geht es zum schwimmenden Markt von Cai Be. Es handelt sich um einen geschäftigen Markt mit Großhändlern, deren große Boote hier festmachen; jeder von ihnen hat sich auf eine oder mehrere Sorten Früchte oder Gemüse spezialisiert. Die Kunden fahren mit kleineren Booten umher und finden sehr schnell das Gesuchte, da die Händler ihre Ware exemplarisch an einem hohen Holzpfahl befestigt an Bord zur Schau stellen. Unterwegs bietet sich uns ein guter Ausblick auf die große katholische Kathedrale am Fluss. Mit dem Fahrzeug und per Fähre über den Hau-Giang-Fluss geht es dann bis nach Can Tho. Übernachtung in Can Tho. (F/-/-)

20. Reisetag: Heiliger Sam-Berg in Chau Doc

Dem schwimmende Markt von Cai Rang statten wir einen morgendlichen Besuch ab. Vom Boot aus genießen wir das bunte Treiben auf dem Wasser, bevor es weiter nach Chau Doc geht. Die Provinzstadt Chau Doc liegt am Ufer des Flusses Hau Giang, nicht weit von der kambodschanischen Grenze entfernt in der Provinz An Giang. Früher war die Stadt bekannt für ihre Einbaum-Kanu-Rennen. Nach Ankunft wollen wir eine Bootstour zu den ‘Schwimmenden Häusern’ unternehmen. Diese Häuser schwimmen auf leeren Fässern und bieten ihren Bewohnern neben dem Platz zum Leben auch die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, denn unterhalb der Häuser hängen Metallnetze, in denen Fische gezüchtet werden. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich das muslimische Cham-Dorf, dem wir ebenfalls einen Besuch abstatten. Zurück an Land besichtigen wir die am Fuße des Sam-Berges gelegene Lady-Chua-Xu-Pagode sowie die Tay-An-Pagode. Übernachtung in Chau Doc. (F/-/-)

21. Reisetag: Rückfahrt durchs Mekongdelta nach Saigon (Ho Chi Minh City)

Heute heißt es Abschied nehmen von der faszinierenden Welt am Mekong und wir fahren zurück nach Saigon. Übernachtung in Saigon. (F/-/-)

22. Reisetag: Saigon – Frankfurt / Rückflug

Der Vormittag steht zur freien Verfügung, um beispielsweise noch letzte Einkäufe zu tätigen. Voraussichtlich am Nachmittag bringt uns der Bus zum Flughafen und wir starten unseren Rückflug. (F/-/-)

23. Reisetag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Deutschland am Morgen.

Generelle Hinweise

Auf Anfrage ist die Übernachtung während der Zugfahrten im Privatabteil gegen Aufpreis und vorbehaltlich Verfügbarkeit möglich.

Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfe der Teilnehmer, so sollten Selbstständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung selbstverständlich sein.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
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