Madagaskars Norden

Privatreise zu den Nationalparks des Nordens

Wer Madagaskar zum ersten Mal besucht, wird sich vorwiegend im Süden aufhalten. Auf der Reise Madagaskars faszinierender Norden konzentrieren wir uns jedoch ausschließlich auf die Sehenswürdigkeiten im Norden. Wir entdecken die Gewürzecke Madagaskars, die Gegend um Sambava. Der noch weitgehend unbekannte Marojejy-Nationalpark ist landschaftlich sehr beeindruckend und kaum besucht. Die Gegend um Daraina ist vom Tourismus nahezu unberührt, entsprechend ursprünglich ist hier die Gegend und das Leben. Der Nationalpark Ankarana mit seinen Tsingys, der Nationalpark Montagne d’Ambre mit üppigem Regenwald und die Buchten von Diego Suarez sind eher bekannt.

Reiseverlauf

1. Tag: Abreise

Flug von Paris nach Tana. Ankunft am nächsten Morgen.

2. Tag: Andapa

Flug von Tana nach Sambava. Nach Ankunft in Sambava erfolgt ein Transfer nach Andapa auf einer herrlichen, kurvenreichen Bergstraße. Übernachtung in Andapa, einem ruhigen Städtchen, umgeben von hohen Bergen. Andapas Reisfelder versorgen den Nordosten Madagaskars mit Reis. (F/-/-)

3. Tag: Manantenina

Wir werden morgens nach Manantenina gebracht. Von dort wandern wir zum Eingang des Marojejy-Nationalparks. Wir passieren verschiedene Dörfer und sehen unter anderem Vanille, Kaffee und Reis. Vom Eingang des Parks wandern wir in den Wald, der teils noch ursprünglich ist, teils aber auch aus Sekundärwald besteht. Übernachtung im Zelt im Camp Mantella. Wanderzeit: 5 Stunden (F/M/A)

4. Tag: Marojejy

Wer will kann morgens zum Humbert-Wasserfall wandern. Anschließend wandern wir gemeinsam zunächst zum Camp Marojejia. Ab hier wird der Weg steiler und die Hände müssen teilweise zu Hilfe genommen werden. Auf dem schwierigeren Stück besteht allerdings die beste Möglichkeit den Seidensifaka zu sehen. Nach einer Plattform, die einen schönen Blick in die Region ermöglicht wird es ein letztes Mal anstrengend. Die Nacht erfolgt im Camp Simpona. Wanderzeit: 5 Stunden (eine weitere für den Humbert-Wasserfall) (F/M/A)

5. Tag: Marojejy - Gipfel

Wer bei Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein möchte, startet in der Nacht mit Taschenlampen. Ansonsten sollte spätestens um 07.00 Uhr gestartet werden. Der Aufstieg ist nicht einfach und erfordert wieder die Zuhilfenahme der Hände. Nachdem wir die tolle Aussicht genossen haben steigen wir wieder ab und haben ein Mittagessen am Camp Simpona. Wir steigen dann weiter ab zum Camp Marojejia. Die Wanderung ist geschafft. Wanderzeit: 8 Stunden.
Wer den Gipfel nicht erklimmen möchte, der kann die Umgebung des Camps in Ruhe erforschen. (F/M/A)

6. Tag: Besuch einer Vanilleplantage

Ein Fahrzeug bringt uns nach Sambava, im Herzen der Vanilleproduktion Madagaskars. Hier besuchen wir eine Vanilleplantage. Am Nachmittag können wir uns von der Wanderung erholen. (F/-/-)

7. Tag: Sambava

Tag zur freien Verfügung in der Stadt der Vanille. Sambava besitzt auch zahlreiche weiße Strände in der Umgebung. Wer will kann gerne nochmals eine Vanilleplantage besuchen. Übernachtung im Hotel mit Frühstück .

8. Tag: Sambava - Lac Vert - Vohemar

Eine landschaftlich abwechslungsreiche Fahrt in Richung Norden, wobei Reisfelder, Cassava-Plantagen, kleine Dörfer, Flüsse und Bäche den Weg begleiten. Abstecher zum Lac Vert, der interessante Vogelbeobachtungen bietet. ÜF im Hotel.

9. Tag: Vohemar – Daraina NP

Längere Fahrt zum Daraina Nationalpark, eine abenteuerliche und anstrengende, aber landschaftlich sehr ansprechende Fahrt in Richung Norden - Goldgräber von Daraina. Die Straße zählt zu den schlechtesten Straßen in Madagaskar. Hier werden wir kaum noch andere Touristen entdecken. Wir haben das Gebiet für uns. Im geschützten Wald von Daraina gehen wir auf der Suche nach dem Tattersall-Sifaka, der nur hier vorkommt. Auch landschaftliuch lohnt sich ein Besuch des Waldes von Daraina. Nach dem Besuch des Nationalparks Weiterfahrt nach Ambilobe.

10. Tag: Ambilobe - Ankarana

Fahrt von Ambilobe zum Nationalpark Ankarana. Dieser Nationalpark weist zahlreiche Grotten, unterirdische Flüsse und Canyonsauf. Dabei sind die Tsingys von Bemaraha grüner und bewaldeter als die großen Tsingys weiter im Süden bei Bemaraha. Erste leichte Wanderung zum kleinen Tsingy und zu den Grotten.

11. Tag: Ankarana Nationalpark.

Heute erwartet uns eine ausgiebige Wanderung, die uns zu den großen Tsingy bringt. Eine ca. 7-stündige Wanderung durch den Trockenwald von Ankarana führt uns zum grünen See. Wer lieber eine kleinere Tour machen möchte, kann gerne die Tour etwas abkürzen. (F/-/-)

12. Tag: Andrafiamena

Heute geht es in den touristisch noch vollkommen unerschlossenen Trockenwald des Schutzgebietes von Andrafiamena. Wir halten hier Ausschau nach dem seltenen Perrier-Sifaka. Die Landschaft des Schutzgebietes wird geprägt durch Regenwälder, Savannenwälder und weiten Ebenen.
Die Übernachtung erfolgt heute im Zelt.

13. Tag: Rote Tsingys

Die Fahrt führt uns nordwärts. Eine kurze Wanderung für uns zu der interessanten Ersosionslandschaft der Roten Tsingys. Nach dem Besuch dieser interessanten Karstformation geht es weiter nordwärts nach Diego.

14. Tag: Nationalpark Montagne d'Ambre

Besuch des Nationalparks Montagne d'Ambre. Hier entwickelte sich auf vulkanischem Boden ein interessanter Regenwald, der mit 6 Seen und zahlreichen Wasserläufen auch sehr wasserreich ist. Daher kommen hier viele endemische Arten vor. Auf einer mehrstündigen Wanderung erkunden wir diesen Nationalpark.

15. Tag: 3 Buchten

Wir fahren zunächst zum Schutzgebiet Montagne des Francais. Dieses Schutzgebiet besteht aus einem Trockenwald, in dem man auch eine der schönsten Baobab-Arten, den Suarez-Baobab beobachten kann. Anschließend geht es zu den 3 Buchten, wo wir eine schöne Küstenwanderung unternehmen. Übernachtung wieder in Diego.

16. Tag: Fahrt nach Antsohihy.

Heute haben wir einen längeren Fahrtag vor uns. Es geht 400 km südwärts bis nach Antsohihy.
Unterwegs werden wir zahlreiche Stopps einlegen, um diese, touristisch wenig erschlossene Region, genauer unter die Lupe zu nehmen.

17. Tag: Ankarafantsika

Fahrt weiter Richtung Süden. Nach Ankunft im Ankarafantsika-Nationalpark erkunden wir kurz die Umgebung. Gehen Sie doch im nahegelegenen Village des Citrons vorbei und kaufen eingelegte Zitronen und Mangos! Am Abend erfolgt eine Nachtexkursion.

18. Tag: Ankarafantsika

Am frühen Morgen geht es zum Canyon, mit seiner faszinierenden Formationen. Anschließend geht es in den Trockenwald von Ankarafantsika.

19. Tag: Fahrt nach Tana

Es erfolgt eine lange Fahrt nach Tana. Übernachtung in Tana.

20. Tag: Abreise

TRansfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Generelle Hinweise

Vorprogramm Masoala

Es besteht die Möglichkeit, die Halbinsel Masoala dem Programm vorzuschieben, um alle interessanten Zielgebiete im Norden auf dieser Reise zu besichtigen.
Das Programm für Masoala ist wie folgt:

1. Tag: Abreise
Flug von Paris nach Tana. Ankunft am Abend

2.Tag: Maroansetra
Flug nach Maroansetra. Den Rest des Tages haben wir die Möglichkeit, die Stadt in Ruhe zu erkunden. (F/-/-)

3. Tag: Piroge Fahrt
Morgens fahren wir mit dem Boot zum kleinen Ort Ambanizana. Mit einer Piroge fahren wir dann den Fluss aufwärts. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)

4. Tag: Nationalpark Masoala
Heute wandern wir von Ambanizana nach Lohatrozona im Nationalpark Masoala. Auf dem Weg halten wir Ausschau nach dem roten Vari, einer seltenen Lemurenart. Übernachtung in der Lodge. (F/-/-)

5. Tag: Wanderung zu Wasserfällen
Zwischen Meer und Wald unternehmen wir eine Wanderung zu Wasserfällen und zur Insel Nosy Indrendra. Nach dem Picknick erkunden wir den Meerespark von Tampolo. Übernachtung in der Tampolo-Lodge, wo nach dem Abendessen eine Nachtexkursion stattfindet. (F/-/-)

6. Tag: Tampolo
Ausflug in der Umgebung der Tampolo-Lodge.

7. Tag: Insel Nosy Mangabe
Bootstour zur Insel Nosy Mangabe. Wir erkunden diese interessante Insel, bevor es zurück nach Maroansetra geht. (F/-/-)

8. Tag: Maroansetra
Ausflüge in der Umgebung von Maroansetra.

9. Tag: Andapa (entspricht Tag 2)
Flug von Maroansetra nach Sambava. Nach Ankunft in Sambava erfolgt ein Transfer nach Andapa auf einer herrlichen, kurvenreichen Bergstraße. Übernachtung in Andapa, einem ruhigen Städtchen, umgeben von hohen Bergen. Andapas Reisfelder versorgen den Nordosten Madagaskars mit Reis. (F/-/-)

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