La Réunion - Vulkantrekking im Indischen Ozean

Highlights

- 4-tägiges und 3-tägiges Trekking (3-6 Std. täglich, gesamt 600-1850 Hm/Tag)
- Mit Tourenrucksack von Hütte zu Hütte durch die üppig grüne Insel wandern
- Am Piton de la Fournaise die verschiedenen Formen des Vulkanismus bestaunen
- Dem Tosen eines 300 m hohen Wasserfalls und den Wellen des Ozeans lauschen
- Üppige Pflanzenwelt im Urwald Forêt de Bélouve bewundern
- Auf einer Vanille-Plantage an der weltbesten Bourbon Vanille schnuppern
- Den Gipfel des Piton des Neiges (3.070 m) besteigen

Die Reise

Tropische Geräusche, Düfte und Lichtstimmungen - die Natur Réunions überrascht mit einer Vielzahl an Eindrücken. Schwarze, teils qualmende Lavagebiete und ockerfarbene Mondlandschaften wechseln sich ab mit dschungelartigen, grün überwucherten Schluchten und bemoosten Talkesseln. Alles verschmilzt zu einem Sinnesrausch mitten im türkis-schillernden Indischen Ozean.
Réunion lässt unser Wanderherz höher schlagen - auf dieser Reise durchqueren wir die komplette Insel! Wir wandern durch üppige Wälder mit Bambus und Tamarinden, mannshohen Farnen und wilden Orchideen. Dabei durchqueren wir alle drei Talkessel im Inselinneren. Ganz abgeschieden leben die Mafatis, die Bewohner des Mafate Talkessels, ihr eigenes Leben - noch heute ist diese Region nur zu Fuß zu erreichen. Unsere Gastgeber im Cirque de Cilaos laden uns abends bei Ankunft erst einmal zu einem Rhum arrangé, einem Aperitif ein. Dann dampfen kreolische Spezialitäten aus der Küche, genau das Richtige nach einem ausgiebigen Wandertag. Zum Abschluss genießen wir entspannt einen Tag am Meer – wer mag gerne auch länger.

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach La Réunion

Linienflug ab Frankfurt oder München über Paris (kein Flughafenwechsel) nach Saint-Denis / La Réunion. Andere Anschlussflüge sind auf Anfrage und nach Verfügbarkeit möglich. Aufpreis ab anderen deutschen Flughäfen, ab Zürich und Wien ab 50€.

2. Tag: Ankunft auf La Réunion - Besuch einer Vanille Plantage und St. Denis

Nach Ankunft am Flughafen in Saint Denis empfängt uns unsere Deutsch sprechende Bergwanderführerin. Danach fahren wir nach Saint André, direkt am Indischen Ozean. Wir besuchen die Vanille-Plantage der Familie Roulof, die auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken kann. Die Bourbon Vanille "de la Réuinion" gilt als die beste der Welt.
St. André ist für Inselbewohner, die indische Wurzeln haben, ein wichtiges kulturelles und spirituelles Zentrum. Daher darf es uns nicht überraschen, wenn wir plötzlich vor einem grell-bunten Hindu-Tempel voller Gottheiten stehen.
Transfer nach Saint Denis, wo wir unsere Zimmer im Hotel beziehen. Nachmittags spazieren wir durch den Botanischen Garten und die historischen Straßen der Inselhauptstadt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abends, bei einem Aperitif, stellt uns unsere Reiseleitung das Reiseprogramm noch einmal im Detail vor.
Unterkunft: Übernachtung im Hotel Juliette Dodu (oder ähnlich) | Verpflegung: A

3. Tag: Durch die Rivière des Galets Schlucht und Trekking-Beginn bis Grand Place

Unser Hauptgepäck übergeben wir dem Fahrer, der es bis nach Cilaos transportieren wird. Wir starten heute mit dem Wanderrucksack, in den wir lediglich das Nötigste für die nächsten vier Tage gepackt haben.
Am Morgen Transfer mit dem Bus (etwa 30 min. Fahrt) in den Nord-Westen der Insel bis ins Dorf Rivière des Galets oder Sans Soucis, je nach Wegbeschaffenheit. Denn bis da hin legen wir die Anreise mit Jeeps zurück. Dann beginnt unsere Durchquerung des Mafate Kessels zu Fuß. Am Nachmittag erreichen wir in Grand Place unsere erste Hütte, „Gîte" genannt.
Gehzeit: ca. 4 Std. | Aufstieg: 700m | Abstieg: 150m | Unterkunft: Übernachtung in Berghütte | Verpflegung: F, A

4. Tag: Durch wilde Bergkessel bis Roche Plate

Wir befinden uns im wildesten der drei Cirques, umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden. Alle Ansiedlungen sind von der Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen – es gibt keine Straßen! Tief in die Landschaft gefräst liegt das Flussbett Rivière des Galets, in das wir hinabsteigen, um auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Wir wählen den so genannten „chemin des écoliers", den Schulweg. Denn für die im Weiler Latanier lebenden Kinder befindet sich die nächstgelegene Schule tatsächlich in Îlet des Orangers. So müssen die Schüler der wenigen hier abgeschieden lebenden Familien jeden Tag diese kleine Wanderung machen. Unsere Gîte in Roche Plate liegt am Fuß der etwa 1.100 m, beinahe senkrecht abfallenden Felswand des Piton Maido.
Gehzeit: ca. 6-6.5 Std. | Aufstieg: 1090m | Abstieg: 880m | Unterkunft: Übernachtung in Berghütte | Verpflegung: F, A

5. Tag: Pflanzengiganten und tosende Wasserfälle auf dem Weg nach Marla

Während der heutigen Etappe erleben wir landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Es wachsen riesige Agaven an den Hängen. Erst steigen wir leicht an der einstigen Caldera-Wand auf und wandern danach zu Trois Roches, den wunderschön ausgewaschenen und vom Wasser geschliffenen Felsplatten des Flussbettes des Rivière des Galets. Dies ist ein idealer Platz für unsere Mittagsrast.
Im vom Wasser glatt polierten Basaltstein öffnet sich der Fels um einen Spalt und lässt das bis dahin leicht dahinplätschernde Wasser in Kaskaden tief hinunterstürzen. Ein echtes Naturschauspiel!
Noch ein Stück bergauf und wir kommen auf ein Plateau und unser Quartier, die Hütte in Marla (1.645 m).
Gehzeit: ca. 5-6 Std. | Aufstieg: 850m | Abstieg: 400m | Unterkunft: Übernachtung in einer Berghütte | Verpflegung: F, A

6. Tag: Über den Col de Taibit in den Cirque de Cilaos - Kreolische Landesküche

Auf einem steilen Serpentinenweg verlassen wir den Cirque de Mafate. Bäume und Sträucher entlang eines üppig grünen Pfades sind über und über mit Baumhaar, einer Flechtenart, bewachsen. Über den Pass Col de Taibit (2.082 m) zieht sich der Wanderweg in das nächste Hochtal, den Cirque de Cilaos. Hier genießen wir noch einmal einen letzten Blick in den weit vor uns liegenden Talkessel von Mafate und auf der anderen Seite einen ersten Ausblick über Cilaos. Dann steigen wir relativ steil ins Tal Cilaos (1.200m) ab.
Im Dorf Ilet à Cordes wir werden bereits erwartet. Mickael und seine Frau fühlen sich ganz der Tradition der Insel verpflichtet, was Anbau von Gemüse und Wein betrifft. Bei einer Führung aber vor allem sympathischen Mahlzeit erfahren wir mehr davon. Kosten können wir auch den lokalen Rot- oder Weiswein aus dem Cirque de Cilaos. Ein schönes Intermezzo bei unserer Zwischenpause in Cilaos und bevor es morgen zu unserer nächsten Etappe geht.
Angekommen in unserem angenehmen Hotel in Cilaos, steht dort bereits unser angeliefertes Hauptgepäck für uns bereit.
Der Rest des Tages steht uns in dem netten Bergstädtchen zur Verfügung. Wer sich etwas ausruhen mag, dem empfehlen wir den Swimming Pool mit Bergblick oder Besuch der Sauna im Hotel.
Gehzeit: ca. 4 Std. | Aufstieg: 450m | Abstieg: 850m | Unterkunft: Übernachtung im Hotel Le Vieux Cep oder Le Cilaos (oder ähnlich) - heute Hauptgepäck zur Verfügung | Verpflegung: F, M, A

7. Tag: Unterwegs zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean

Unser Hauptgepäck geben wir heute wieder für den Weitertransport ab. Wir nehmen nur das Nötigste für die kommenden 3 Tage mit. Aufbruch zur ersten Etappe der Besteigung des 3.069 m hohen Piton des Neiges – dem höchsten Berg der Insel und des gesamten Indischen Ozeans. Dieser Vulkan liegt im Zentrum des „Kleeblatts", das die Talkessel Cilaos, Salazie und Mafate bilden. Gegen Mittag fahren wir ein Stück mit einem extra organisierten Privatbus, um direkt zum Wanderweg zu gelangen. So gelangen wir gleich zum Einstieg des Weges bei „Le Bloc". Nach dem ersten Viertel der heutigen Etappe steigen wir in Serpentinen aufwärts. Wir können uns Zeit lassen, um den fantastischen Blick ins Tal zu genießen. In der einfachen Hütte auf 2.478 m Höhe verbringen wir eine kurze Nacht.
Gehzeit: ca. 3.5-4 Std. | Aufstieg: 1100m | Abstieg: 30m | Unterkunft: Übernachtung in der Berghütte La Caverne Dufour | Verpflegung: F, A

8. Tag: Piton des Neiges (3.070 m) und Kammwanderung bis Bélouve

Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen wir sehr früh auf. Nach etwa zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) sind wir oben. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad-Rundumblick auf die Insel, wenn wir Glück haben sogar bis Mauritius. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben weht fast immer ein eisiger Wind. Wir steigen zur Hütte ab und frühstücken erst einmal.
Anschließend folgt ein zwar sehr langer und sehr anstrengender, aber landschaftlich außergewöhnlich abwechslungsreicher Abstieg. Wir wandern über den Kammweg des Cap Anglais durch Regenwald mit Farnbäumen und gelangen bei einer Lichtung zur hübsch gelegenen, im kreolischen Stil erbauten Berghütte bei Bélouve. Sie strahlt etwas Nostalgisches aus und liegt direkt oberhalb der steil abfallenden Wänden des üppig grünen Talkessels Cirque de Salazie, in den wir hineinwandern. Nach diesem anstrengenden Tag genießen wir hier in gemütlicher Atmosphäre erst einmal den traditionellen Aperitif und das schmackhafte Abendessen.
(Gehzeit ohne Gipfelbesteigung heute ca. 6 Std.)
Gehzeit: ca. 8-9 Std. | Aufstieg: 750m | Abstieg: 1700m | Unterkunft: Übernachtung in der Berghütte in Bélouve | Verpflegung: F, A

9. Tag: Wasserfall Trou de Fer und Abstieg nach Hell Bourg - auf zur Ostküste!

Vor uns liegt eine weniger anstrengende, aber nicht minder spektakuläre Wanderung zum Trou de Fer. Wir durchqueren einen eindrucksvollen Primärwald bis ein 300 m hoher Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht stürzt. Sie wirkt von oben wie ein riesiges Loch im Dschungel. Wer nicht mitwandern möchte, kann es sich heute Vormittag bei der Hütte gemütlich machen bis zum gemeinsamen Abstieg hinunter nach Hell Bourg. Hier erwartet uns unser Fahrer mit dem Hauptgepäck.
Die eindrucksvolle Fahrt, vorbei am Wasserfall „Voile de Mariée", der „Brautschleier", der wie ein langer Schleier die steilen Felswände „herabgleitet", erreichen wir Saint André.
Gehzeit: ca. 5-5.5 Std. | Aufstieg: 350m | Abstieg: 900m | Unterkunft: Übernachtung im Gite "Chez Alice" (oder ähnlich) | Verpflegung: F, A

10. Tag: „Der wilde Süden“, tosende Wasserfontänen und ein genussvolles Essen am Meer

Wir fahren weiter an der Ostküste entlang. In der Nähe von St. Anne halten wir bei einer technischen Meisterleistung aus dem 19. Jahrhundert, der 106 Meter langen Hängebrücke von Gustave Eiffel, dem Architekten des Eiffelturmes. In St. Rose, wo beim großen Lava-Ausbruch von 1977 der fließende Lava-Strom auf wunderbare Weise direkt vor dem Eingang der Kirche zum Stillstand kam. Wir durchqueren den Ostteil der Insel, wo wir verschiedene Lava-Felder gigantischen Ausmaßes und unterschiedlicher Epochen sehen - alles ein Produkt des weit oberhalb in den Bergen liegenden Piton de la Fournaise. Der Vulkan ist allgegenwärtig - teils steigen dampfende Fumarolen aus dem blanken Fels auf. Bei Grand Brûlé floss 2007 unglaublich viel Lava die Hänge herunter bis ans Meer und machte die Insel mit einem Schlag um 40 Hektar Neuland größer.
Bald tauchen wir ein in den wilden Südteil der Insel, wo eine üppige tropische Pflanzenpracht herrscht. Im „Jardin des Parfums et des Epices" entdecken wir bei einer Führung durch einen Wald aus alten Bäumen, Gewürzpflanzen und bunten Blüten. Dazwischen können wir mit Glück einen der heimischen Chamäleons beobachten.
Nachmittags setzen wir unsere Fahrt entlang dem Indischen Ozean fort. Wild tost die Brandung direkt an die Steilfelsen der Küste, Fontänen weißer Gischt schießen in die Höhe, an den Stränden wachsen Vacoas - einer hier wachsenden Schraubenbaumart.
Am Strand von Grande Anse ist der Moment für ein idyllisches Strandfoto, denn die kleine Bucht ist von hohen Palmen gesäumt. Wir erreichen spät nachmittags unser Ziel in „La Plaine des Cafres".
Unterkunft: Übernachtung im Hotel Les Géraniums (oder ähnlich) | Verpflegung: F, M, A

11. Tag: Vulkanhochebene - Wanderung auf den Piton de la Fournaise

Unser Bus Fahrer führt uns sehr früh zum Vulkan Piton de la Fournaise. Wir erleben einen mehrfachen Wechsel von Landschaftstypen. Zwischendrin glaubt man sich kurzzeitig in den Alpen, mit grünen Wiesen und weidenden Kühen. Es geht über eine Abbruchkante eine steile Serpentinenstraße hinunter in die Lava-Wüste. Schließlich erreichen wir mit dem Bus „Pas de Bellecombe" (2.311 m), den Caldera-Rand. Dieser Tag gehört voll und ganz dem Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Er zählt zu den Hotspot-Vulkanen und ist einer der aktivsten der Welt. Der Piton de la Fournaise bricht relativ regelmäßig aus und seine Tätigkeit kann von Vulkanologen sehr kontrolliert beobachtet werden.
Dann steigen wir an der Abbruchkante steil in die riesige Caldera ab und durchqueren eine Lava-Landschaft, in der wir alle Formen des hawaiischen Vulkanismus und verschiedenartige Lavaströme, von glatt bis aufgeworfen, kennen lernen. Bald erhebt sich vor uns aus der weiten Ebene des Caldera-Inneren der eigentliche Krater des Fournaise wie eine Pyramide. Wir steigen auf den Krater, der in den vergangenen Jahren immer mal wieder ausgebrochen ist. Wenn das Wetter mitspielt, reicht der Blick bis hinunter zum Indischen Ozean.
Es kann sein, dass die Route im Krater kurzfristig etwas angepasst werden muss. Manche Reisegruppen hatten bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch mitzuerleben. Am späten Nachmittag erreichen wir den Badeort St. Gilles an der Westküste. Wir wohnen direkt am Strand in einem angenehmen Hotel im kreolischen Stil.
Gehzeit: ca. 5-6 Std. | Aufstieg: 600m | Abstieg: 600m | Unterkunft: Übernachtung im Hotel Le Nautile (oder ähnlich) | Verpflegung: F

12. Tag: St. Gilles les Bains - Tag am Meer

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. St. Gilles-les-Bains ist mehr oder weniger der einzige wirkliche Badeort der Insel und besitzt ein vorgelagertes Riff. Wer will, kann baden, schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand liegen oder eine Fahrt mit dem Glasbodenboot unternehmen. Je nach Flugzeit werden wir im Laufe des späten Nachmittags zum Flughafen fahren für unseren Nachtflug von St. Denis nach Paris.
Verpflegung: F

13. Tag: Heimreise

Frühmorgens Ankunft in Paris und Weiterflug nach Frankfurt.

Badeverlängerung:
Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt in Saint-Gilles-Les-Bains individuell zu verlängern. Die traumhaften Strände haben aus dem kleinen Fischereihafen den wichtigsten Badeort auf La Réunion gemacht. Dank der Lage im Westen der Insel bietet der Ort traumhafte Voraussetzungen für den gelungenen Badeurlaub. Nachfolgend empfehlen wir eine erlesene Auswahl an Unterkünften.
In Saline-les-Bains erwartet Sie direkt am Meer unser Gruppenhotel Le Nautile Beachfront *** mit Blick über die Lagune von L'Ermitage und direktem Zugang zum Strand, ein charmantes kreolisches Hotel mit 43 Zimmern und Suiten. Jedes Zimmer hat eine eigene Terrasse oder einen eigenen Balkon. Ein Teil der Zimmer bietet Blick auf das Meer. Angelegter Strand mit Liegestühlen und Sonnenschirmen.

Das Hotel Alamanda ** liegt in der Nähe von Saint-Gilles-les-Bains und der Lagune bei L'Ermitage. 70 Zimmer (mit ca. 13 qm sehr klein). Das Hotel im kreolischen Architekturstil liegt inmitten eines tropischen Gartens mit Pool und verwöhnt seine Gäste mit zwei Restaurants. Circa 5 Gehminuten zum Strand über einen ruhigen Weg.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Während der zwei Trekkings führen uns meist 4- bis 6-stündige (mit Gipfelbesteigung 1 mal bis 9 Std.) Wanderungen über das landschaftlich reizvolle Herzstück der Insel. Die Wege sind meist in gutem Zustand und führen über kleine Bergpfade, Serpentinen- und Geröllwege mit vielen Stufen, an manchen Stellen auch etwas ausgesetzt. Bei starken Regenfällen können die Wege auch glitschig sein, weswegen Wanderschuhe mit guter Profilsohle sehr wichtig sind. Trittsicherheit, Kondition und Ausdauer sind erforderlich. Es sind Höhenunterschiede von 300 m bis 1.200 m im Aufstieg und meist 500 bis 1.100 m, einmal sogar 1.650 m im Abstieg zu überwinden. Während der Wanderungen wird in von einheimischen Familien geführten Hütten übernachtet (Mehrbettzimmer mit Sanitär-Anlagen, warme Dusche in der Regel immer möglich). Für die mehrtägigen Etappen packen Sie in Ihren Trekking-Rucksack (Empfehlung bis maximal 40 l Volumen) nur das allerwichtigste persönliche Gepäck – einmal für 4 Tage und einmal für 3 Tage. Zwischen den einzelnen Etappen wird das Hauptgepäck (in einer Reisetasche o. ä. verpackt) separat transportiert. Somit können Sie sich mit frischer Wäsche etc. versorgen, bevor Sie wieder weiterwandern. Die Reise wird in der Regel von unserer Deutsch sprechenden Reiseleiterin, die auch geprüfte Wanderführerin ist, geleitet. Sie engagiert sich sehr für die Gruppen, kennt sich hervorragend aus (Sie hat 13 Jahre auf der Insel gewohnt) und tut alles, um die Tour für ihre Gäste zu einem Erlebnis werden zu lassen. Wir freuen uns die Führung unserer Reisegruppen einer so erfahrenen Reiseleiterin anvertrauen zu können.

Gepäck

Bitte nehmen Sie für das Hauptgepäck eine Reisetasche oder ein anderes weiches Gepäckstück, gerne auch mit Rollen, aber keinen Hartschalenkoffer.
Für die mehrtägigen Etappen packen Sie in Ihren Trekking-Rucksack (Empfehlung 40 l Volumen) nur das allerwichtigste persönliche Gepäck – einmal für 4 Tage und einmal für 3 Tage. Zwischen den einzelnen Etappen wird das Hauptgepäck separat transportiert. Somit können Sie sich mit frischer Wäsche etc. versorgen, bevor Sie wieder weiterwandern.

Verpflegung

Jeder Teilnehmer trägt seine Mittagsverpflegung. Die Wanderführerin wird Sie jeden Tag für die Einkäufe Ihres Picknicks beraten morgens und abends wird die Gruppe von den Hüttenwirten versorgt. Das Frühstück ist einfach, es gibt meist Brot, Schmelzkäse und Marmelade, zum Abendessen das landestypische „Cari" (Curry). Hauptbestandteil dieses Nationalgerichts ist Reis, dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse sowie Huhn oder anderes Fleisch; die scharfe Sauce, das „Rougail", wird separat gereicht. Oft gibt es als Aperitif selbst gemachten, nach überliefertem Geheimrezept hergestellten kreolischen Punch. Da die Belieferung mit Lebensmitteln aufgrund der Abgeschiedenheit und fehlender Zufahrtsstraßen mühsam ist, bitten wir Sie, keine allzu abwechslungsreichen Mahlzeiten zu erwarten.

Wichtige Hinweise

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Während dieser Reise erleben Sie eine reizvolle, kontrastreiche Insel. Es ist jedoch erforderlich, einfache Verhältnisse und Unterkünfte in Kauf zu nehmen. Bedingt durch Flugverzögerungen, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten, ungünstige Verhältnisse etc. kann es zu Programmverschiebungen und/oder -änderungen kommen. Wir bitten alle Mitreisenden, in schwierigen Situationen Verständnis zu zeigen sowie Geduld und Toleranz zu üben. Kameradschafts- und Gemeinschaftsgeist sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen dieser Reise und werden von jedem Mitglied der Gruppe erwartet.

Profil

Dieses Trekking erfordert Trittsicherheit und sehr gute Kondition. Jeweils für mehrere Tage ist Gepäck zu tragen, der Rest wird deponiert. Reiseleitung durch Top-Bergführerin!

Klima

Die Zeit von April bis November, dem milden, tropischen „Winter", ist ideal zum Wandern. Es ist trocken. Der Wind kann frisch sein, die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt etwa 25°C, nachts sinkt das Thermometer auf circa 18°C. Durch den vom Meer kommenden Passatwind kann das Wetter an der Ost- und Westküste sehr unterschiedlich sein. Durch seine Einwirkung kann es gelegentlich auch im Winter kurz regnen. Der Sommer umfasst die Monate Dezember bis März und gilt als Regenzeit. Die Küsten der Insel weisen warmes, tropisches Klima auf. An der Ostküste ist es oft windig, am Massiv des Piton de la Fournaise kann es im Lauf des Tages jederzeit zu Wolkenbildungen und Niederschlägen kommen. Die Westküste hat einen Sandstrand und ist in der Regel sonnig und windgeschützt.
Der größte Teil der Insel ist dem Hochland zuzurechnen, ab 1.500 m Höhe ähnelt das Klima jenem in den Alpen während des Sommers: Tagsüber ist es warm mit Temperaturen von circa 20°C bis 25°C.
Von Juli bis August kann es oberhalb 1.500 m Raureif und Frost geben. Jeder Ort der Insel hat sein eigenes Mikroklima und damit eine eigene Pflanzenwelt. Genau das macht den Reiz von La Réunion aus.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend ist sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung (Pullover, Anorak, Regenschutz etc.) nötig. Für die Wanderungen empfehlen wir Bergschuhe mit Profilgummisohle und Trekkingstöcke.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit:50,-
Abflug ab Wien oder Zürich: Preis auf Anfrage

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