Tibet - Tibet komplett: mit der Tibet-Bahn von Ost- nach Zentraltibet

Highlights

* Naturstudienreise mit festen Unterkünften
* Bahnfahrt über das Tibet-Plateau auf das Dach der Welt
* Besuch der osttibetischen Großklöster Labrang und Kumbum
* Ausführliche Besichtigungstage in Lhasa mit Potala und Jokhang-Tempel
* Zentraltibetische Klöster Tashilunpo, Palkhor Tschöde und Samye
* Spektakuläre Everest-Nordseite mit dem Kloster Rongbuk
* Über hohe Himalaya-Pässe nach Nepal

Auf dieser Reise werden die beiden großen Zentren tibetischer Kultur in der früheren osttibetischen Provinz Amdo sowie in Zentraltibet besucht. Über Peking fliegen Sie nach Lanzhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Gansu, und reisen weiter zu den beiden bedeutendsten tibetisch-buddhistischen Klosterstädten außerhalb Zentraltibets - Labrang und Kumbum. Ein Höhepunkt ist die Fahrt auf der höchstgelegenen Bahnstrecke der Welt über das Qinghai-Tibet-Plateau nach Lhasa. Zunächst geht es am Koko Nor-See vorbei nach Golmund. Nach Überquerung des Quellgebietes des Yangtse erwartet Sie ein großartiges Landschaftserlebnis: In der unendlichen Weite des Hochlands spiegeln sich weiße Bergriesen in stillen, kleinen Seen. Die Luft ist glasklar und bereits aus großer Entfernung können Sie Yakherden und Nomadenzelte erkennen.

Sie nähern sich Lhasa, der einst für Fremde verbotenen Stadt der tibetischen Gottkönige. Drei Tage stehen Ihnen zur Verfügung, um das geistliche Zentrum Tibets zu erkunden. Das majestätische Gebäude des Potala-Palastes scheint mit dem Felssockel, auf dem es ruht, verwachsen zu sein.

In einem grünen, von kargen Bergen und Sanddünen umgebenen Tal nördlich des Yarlung Tsangpo-Flusses besuchen Sie Samye, das älteste Kloster des Landes, in dem die ersten Tibeter zu Mönchen geweiht wurden.

Dann treten Sie die abwechslungsreiche Überlandfahrt nach Nepal an und erleben die herrliche Landschaft zwischen Himalaya und Transhimalaya. Ihre Route führt über 5000-er Pässe mit überwältigenden Ausblicken auf schneebedeckte Gipfel und vorbei am türkisfarbenen Yamdrok-See, an tibetischen Dörfern und bunten, im Wind flatternden Gebetsfahnen, die Segenswünsche in alle Welt tragen. Unterwegs besuchen Sie in Gyantse den schönen Kumbum Tschörten - einen begehbaren, reich mit Skulpturen und Wandmalereien geschmückten Stupa - sowie die Klöster Shalu und Tashilunpo in Shigatse. Ein besonderer landschaftlicher Höhepunkt ist der Besuch des Klosters Rongbuk, zu Füssen der spektakulären Nordseite des Everest. Mit vielen neuen Eindrücken fliegen Sie von Kathmandu aus zurück nach Deutschland.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit Etihad von Frankfurt über Abu Dhabi nach Peking.

2. Tag Peking - Lanzhou

Wir landen in Peking und fliegen weiter nach Lanzhou, der Hauptstadt der Provinz Gansu am Oberlauf des Gelben Flusses. Ankunft in Lanzhou und Transfer zu unserem Hotel.

Übernachtung in einem Hotel

3. Tag Lanzhou - Labrang

Wir packen unser Gepäck ins Fahrzeug und machen uns auf den Weg nach Labrang. Zusammen mit den Klöstern Drepung, Ganden, Sera und Tashilunpo in Zentraltibet sowie Kumbum in der heutigen Provinz Qinghai gehört Labrang zu den großen tibetischen Gelugpa (Gelbmützen)-Klöstern (gelugpa - die Tugendhaften).

Fahrzeit: 4-5h; Gästehaus [FMA]

4. Tag Labrang

Heute besichtigen wir Labrang, das „Haus des Lamas". Gegründet 1708 wuchs Labrang zum größten und wichtigsten tibetisch-buddhistischen sowie politischen Zentrum außerhalb Zentral-Tibets heran. Während der Blütezeit des Klosters lebten hier 4.000 Mönche, darunter 50 Tulkus. Die Klosterstadt umfasste 6 Versammlungshallen, 48 große und kleine Tempelgebäude, 30 Residenzen von Lamas mit insgesamt 84 Buddha-Kapellen. Heute können angehende Mönche an sechs Fakultäten u.a. tibetische Medizin, Esoterik und Astronomie studieren. Um das Kloster verläuft ein Pilgerpfad, dem die oft von weither kommenden Pilger im Uhrzeigersinn folgen.

Gästehaus [FMA]

5. Tag Labrang - Xining

Durch die Gebirgslandschaft der Provinz Gansu fahren wir über Rebkong (chin. Tongren) und das Qinghai-Tibet-Plateau nach Xining (2.200 m) - auf den ersten Blick eine graue Stadt, geprägt von Gebäuden in moderner chinesischer Einheitsbauweise. Bei näherem Hinsehen stößt man noch auf Zeugnisse der Vergangenheit, denn seit Jahrhunderten ist der Ort Schnittstelle dreier Kulturen, der tibetisch-lamaistischen, der konfuzianisch-daoistischen sowie der muslimischen.

Fahrzeit: 8h; Hotel [FMA]

6. Tag Kumbum - Zugfahrt über Golmud nach Lhasa

Das Kloster Kumbum (Kloster der „unendlich vielen Bilder Buddhas") liegt rund 35 km südwestlich von Xining. Der Legende nach wurde Tsongkhapa, der Begründer des Gelbmützen-Ordens, im Jahr 1357 hier geboren. An der Stelle seiner Geburt wuchs ein Sandelholzbaum, auf dem später, durch seinen Einfluss, überall auf den Blättern tausendfach die Bilder Buddhas erschienen. Der Wunderbaum befindet sich jetzt in einem reich geschmückten Tschörten im Inneren des Goldenen Tempels, der das zentrale Heiligtum Kumbums bildet. Berühmt ist das Kloster auch für seine bunt bemalten Skulpturen aus Yakbutter, die für bestimmte Klosterfeste von begabten Mönchen schon Wochen vorher angefertigt werden. Der deutsche Forscher Wilhelm Filchner, einer der besten abendländischen Kenner von Kumbum, sagte: „... Es ist einer der heiligsten Plätze auf asiatischem Boden, bildet den Mittelpunkt buddhistischer Gelehrsamkeit und Anbetung und wird an Bedeutung nur von Lhasa, der buddhistischen Metropole selbst übertroffen"... Unter chinesischer Verwaltung wird die Klosteranlage leider zunehmend zum reinen Museum.

Nach Besichtigung des Klosters werden wir zum Bahnhof gebracht und steigen in die Tibet-Bahn, auch Qinghai-Tibet-Bahn genannt, Richtung Lhasa. 5 Jahre lang haben Tausende von Bahnarbeitern an dieser weltweit höchstgelegenen, teilweise über Permafrostboden führenden Bahnstrecke gearbeitet, die die Provinz Qinghai mit der tibetischen Hauptstadt Lhasa seit August 2006 verbindet. Mit Tanggula auf 5.068 m weist die Trasse den höchsten Bahnhof der Welt auf, 960 km der Strecke liegen auf mehr als 4.000 m Höhe. Wir fahren durch das menschenleere Qinghai-Tibet-Plateau, vorbei an verschneiten Gebirgszügen. Sonne und Wolken zaubern wunderbare Lichtstimmungen und tauchen die weiten, kargen Hochflächen in helles Grün, zartes Gelb, Rostrot und Violett.
Zug in 4-6 Bett-Abteilen (FM)

7. Tag Ankunft in Lhasa

Wir erreichen Lhasa am späten Abend und beziehen unsere Zimmer in einem Hotel. Ausgeruht werden wir morgen zu ersten Besichtigungen aufbrechen.

Hotel [F]

8. Tag Lhasa

Sehenswürdigkeiten in und um Lhasa stehen auf unserem Programm. Wir besuchen den Potala-Palast, das Wahrzeichen der Stadt, einst Winterresidenz des Dalai Lama. Das mächtige Gebäude nimmt die ganze Kuppe eines 130 m hohen Felssockels ein. Mitte des 17. Jhts. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut (Baubeginn 1644, Vollendung 12 Jahre nach seinem Tod), wurde der Potala von dessen Nachfolgern erweitert und hat ca. 1000 Räume, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen.Außerhalb der Stadt sehen wir uns Norbulinka (den sog. "Juwelengarten"), die Sommerresidenz verschiedener Dalai Lamas, sowie das Kloster Sera ("Wildrosenhof") an. Jahrhundertelang war dieses Großkloster für die Gelehrsamkeit seiner Mönche berühmt. Gegründet wurde es 1419 von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich) zum Studium der buddhistischen Lehre. Als geistiger Vater gilt der Gelehrte Tsongkhapa (1357-1419). Sera wurde unterhalb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll.

Beachten Sie bitte: Die Reihenfolge der Besichtigungen in und um Lhasa kann variieren.
Hotel [FM]

9. Tag Lhasa

Etwa 6 km westlich von Lhasa besuchen wir das Kloster Drepung („Reishaufen"). 1416 von einem Schüler Tsongkhapas gegründet, galt es als größtes und reichstes Kloster Tibets. An seiner Universität haben zahlreiche hohe Lamas studiert. Zudem war Drepung Residenz der Dalai Lamas, bevor der Potala-Palast von Lhasa fertiggestellt wurde.

In der tibetischen Hauptstadt sehen wir uns den Jokhang, Tibets heiligsten Tempel, an. Diese Anlage aus dem 7. Jh., um die sich alle Straßen der Altstadt gruppieren, beherbergt den Jowo Sakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Gläubige aus allen Teilen des Landes strömen zum Jokhang. Pilger werfen sich in Richtung des Jowo zu Boden (Jowo bedeutet „der Herr") und verharren in Andacht; Mönche murmeln heilige Silben, die Gebetsschnur mit den 108 Perlen in Händen. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Alte und junge Pilger - unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, Nomaden und hochgewachsene Khampa - folgen dem „Mittleren Rundgang" im Uhrzeigersinn. In den Läden am Rande der Straße bieten Händler ihre Waren an, und es wird kräftig gefeilscht.

Hotel [FM]

10. Tag Lhasa - Samye - Tsedang

Heute fahren wir nach Samye, dem ältesten Kloster Tibets. Am nördlichen Ufer verläuft eine neue Straße auf der wir die „über alle gedanklichen Vorstellungen Hinausgehende" erreichen. Die Stele vor dem Eingang zum Haupttempel belegt, dass König Trisong Detsen den Buddhismus 779 zur Staatsreligion erhob. Der Klosterkomplex besteht aus mehreren Gebäuden, deren Anordnung die buddhistische Vorstellung vom Aufbau des Alls widerspiegelt. Meru, der mythische Weltberg im Zentrum des Universums, wird vom Zentraltempel dargestellt, um den sich 4 Tempel gruppieren, stellvertretend für die 4 im Weltmeer schwimmenden Kontinente. Die Anlage wurde während der Kulturrevolution vergleichsweise wenig beschädigt. Wir haben Zeit für Besichtigungen und Rundgänge.
Weiterfahrt nach Tsedang (3.550 m). Der Ort bietet zwar keine Sehenswürdigkeiten, hat jedoch historische Bedeutung. Auf dem Berg Gongpori im Osten der Stadt sollen die mythologischen Ahnen der Tibeter (Bodhisattva Avalokitesvara in der Gestalt eines Affen und seine Gemahlin, eine weiße Dämonin) gelebt haben. Ihren Sprösslingen galt das heutige Stadtgebiet als „Spielplatz" (dies die Bedeutung von „Tsetang" im Tibetischen).


Weiterfahrt nach Tsedang (3.550 m). Der Ort bietet zwar keine Sehenswürdigkeiten, hat jedoch historische Bedeutung. Auf dem Berg Gongpori im Osten der Stadt sollen die mythologischen Ahnen der Tibeter (Bodhisattva Avalokitesvara in der Gestalt eines Affen und seine Gemahlin, eine weiße Dämonin) gelebt haben. Ihren Sprösslingen galt das heutige Stadtgebiet als „Spielplatz" (dies die Bedeutung von „Tsetang" im Tibetischen).

Fahrzeit: 6-7h; Hotel [FMA]

11. Tag Yamdrok-See - Gyantse

Von Tsedang brechen wir auf und fahren über den 4.790 m hohen Gampa-La, vorbei am türkisblauen Yamdrok-See nach Gyantse (ca. 4.070 m), einst drittgrößte Stadt Tibets. Gyantse liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang. Ihrer günstigen Lage verdankt es die Stadt, dass sie lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim innehatte. Auf einem kahlen Berggipfel thront die Festung hoch über Gyantse, das dem Betrachter heute noch im alten Stadtteil ein traditionelles Bild mit schönen, gut erhaltenen Klöstern und weißen Häuserfassaden mit bunt geschmückten Fenstern bietet.

Fahrzeit: 8h; Hotel [FMA]

12. Tag Shigatse

Nach dem Frühstück besuchen die Klosteranlage Palkhor Chöde mit dem berühmten Kumbum-Tschörten - dem zentralen, begehbaren Stupa. Zwei Augen unter dem goldenen Dach grüßen die Besucher. Wegen seiner kunstvollen Ausstattung gilt der Kumbum (15.Jh.), bekannt als Stupa der 100.000 Buddhas, als eine der schönsten Sakralbauten von ganz Tibet. Wir fahren weiter nach Shigatse (3.900 m) und besichtigen dort eine der schönsten Klosteranlagen des Landes, das Kloster Tashilunpo (15.Jh.). Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldleuchtenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 620 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird.

Fahrzeit: 2-3h; Hotel [FMA]

13. Tag Sakya - New Tingri

Vorbei an Flüssen und Dörfern, über Hochebenen und Pässe fahren wir weiter nach New Tingri (4.350 m). Bei schönem Wetter eröffnet sich uns ein phantastischer Blick in die Welt der Eisriesen mit dem Mt. Everest und dem Cho Oyu. Unterwegs besuchen wir das Kloster Sakya (4.280 m), eine der ältesten und bedeutendsten religiösen Anlagen Tibets. Auffällig ist die ungewöhnliche Farbe der Bauwerke. Sie sind dunkelgrau bemalt und haben oben, parallel zum Dach, weiße Streifen, ebenso von oben bis unten vertikale weiße und rote Streifen.

Fahrzeit: 6-7h; Gästehaus [FMA]

14. Tag Kloster Rongbuk

Ein landschaftlich sehr interessanter Tagesausflug bringt uns heute zum Kloster Rongbuk auf 5.030 m. Es liegt zu Füssen der höchsten Berge der Welt und bietet spektakuläre Blicke auf die Nordseite des Everest. Übernachtung wieder in Xegar.

Fahrzeit: 9-10h; Gästehaus [FMA]

15. Tag Tingri - Zhangmu

Über die neu eröffnete Route fahren wir via Keyrong nach Kathmandu. In Keyrong legen wir eine Zwischenübernachtung ein.

Fahrzeit: 5-6h; Gästehaus [FMA]

16. Tag Fahrt nach Kathmandu

Wir überqueren die nepalesisch/tibetische Grenze und fahren nach Kathmandu. Eventuell müssen wir Teile der Strecke zu Fuß zurücklegen, da es in der Monsunzeit häufig zu Erdrutschen kommt und wir diese Stellen dann umgehen müssen. Falls es der Straßenzustand erlaubt, können wir diese Strecke mit dem Bus fahren.

Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Std.
Hotel (FMA)

17. Tag Kathmandu - Abflug

Der Vormittag steht uns in Kathmandu zur freien Verfügung. Am frühen Abend werden wir zum Flughafen gebracht fliegen über Abu Dhabi zurück nach Deutschland.

[FM]

18. Tag Ankunft

Am frühen Morgen sind wir zurück in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Abwechslungsreiche, kulturbetonte Reise mit den Highlights Zentraltibets

wegen der großen Höhe auch ohne Wanderungen körperlich anstrengend.

Bei dieser Reise handelt es sich um keine typische Trekkingreise, denn Sie unternehmen keine Wanderungen und sind größtenteils im Fahrzeug unterwegs. Passüberquerungen im Fahrzeug führen bis auf 5.180 m Höhe, eine für Europäer ungewohnte Belastung. Die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein. Für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Gefäßerkrankungen sowie Bandscheibenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und lassen Sie prüfen, ob Sie den Reiseanforderungen gewachsen sind. Halten Sie gegebenenfalls auch Rücksprache mit unserem zuständigen Spezialisten für diese Tour.

Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge kann schlecht sein, Reparaturen können die Weiterfahrt verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit in diesem Gebiet) können die Straßen unpassierbar machen. Verzögerungen und/oder Routenänderungen sind dann unvermeidbar. Es kann auch zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen. Während des Aufenthalts in Tibet sind Sie teilweise in sehr einfachen Unterkünften untergebracht. Doppelzimmer können dort nicht garantiert werden. Oft stehen nur Mehrbettzimmer zur Verfügung. Der Service in den Gästehäusern und Hotels kann keinesfalls am europäischen Standard gemessen werden. Die Küche ist für Europäer ungewohnt, und die hygienischen Bedingungen sind "anders" als bei uns.

Seit 2014 gibt es verstärkt Straßenkontrollen durch die chinesische Polizei. Dadurch kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen und die Fahrzeiten können sich dadurch verlängern.

Wichtige Hinweise: Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten und andere nicht vorhersehbare Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können.

Die örtlichen Begleiter sind teilweise im Umgang mit Touristen noch nicht so routiniert. Das zügige Vorwärtskommen hängt nicht zuletzt von der Willkür der Behörden ab. Unter Umständen kann von chinesischer Seite das Programm kurzfristig geändert werden. Da es sich bei unserer Partneragentur in Tibet um eine staatliche Stelle handelt, ist eine Einflussnahme nur begrenzt möglich. Von Teilnehmern und Teilnehmerinnen wird eine gute Portion Abenteuer- und Pioniergeist erwartet. Sie sollten auch in schwierigen Situationen Geduld und Toleranz aufbringen und flexibel reagieren können.

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag550,-
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung55,-

BUCHEN / VORMERKEN