Tibet-Nepal: Auf dem Dach der Welt

Radtour von Lhasa nach Kathmandu

Highlights

-Lhasa, Gyantse und Shigatse mit dem Rad
-Mt. Everest Basecamp
-Homestays bei tibetischen Familien

Der Friendship Highway von Lhasa nach Kathmandu: Ein Traum vieler Reiseradler. Wir träumen mit und haben eine Reise konzipiert, die den Traum Wirklichkeit werden lässt. Wir radeln über das Dach der Welt, in Blickweite der 8000er Mt. Everest, Lotse, Makalu, Chu Oyo und Shishipangma. Durch die verbesserte Infrastruktur entlang der Strecke organisieren wir die Reise ohne Zeltübernachtungen: Der Friendship Highway ist inzwischen durchgehend asphaltiert und ermöglicht nun, in den flacheren Abschnitten auch einmal längere Etappen zu fahren. Gute Hotels wechseln mit einfachen tibetischen Familienunterkünften, eine gute Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in das tibetische Leben zu werfen.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise aus Deutschland

Individuelle Anreise nach Beijing.

2. Tag Weiterflug nach Xining

Ankunft in Beijing, Weiterflug nach Xining, der Hauptstadt der westchinesischen Provinz Qinghai.

3. Tag Xining und das Kumbum-Kloster

Wir befinden uns nun mitten in Amdo, wie Osttibet auch genannt wird, auf etwa 2300m Höhe. Xining ist eine hochinteressante Stadt mit vielen kulturellen Einflüssen, am bekanntesten ist jedoch das nahegelegene Kumbum-Kloster, der Stammsitz der sogenannten "Gelbkappen"-Richtung des tibetischen Buddhismus.

4. - 5. Tag In der Tibet-Bahn nach Lhasa

Nachmittags geht es los mit der Bahn in Richtung Lhasa: die Tibet-Bahn rollt dabei über 5.000m hohe Pässe und ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst. Für die Höhenverträglichkeit sind in die Abteile Sauerstoffdüsen eingebaut. Ankunft am frühen Abend des nächsten Tages.

6. – 7. Tag Zwei Tage in Lhasa

Die nächsten zwei Tage nehmen wir uns Zeit, die Sehenswürdigkeiten der tibetischen Hauptstadt zu besichtigen. Wir besuchen den wichtigsten Tempel der Hauptstadt, den Jokhang, und erklimmen die unzähligen Treppen des Potala. Im Strom der Gläubigen drehen wir die Betrunde um den Jokhang und schlendern durch die Gassen der Altstadt.

8. Tag Vom Lhasa-Fluss zum Bramaputra

Los geht es, mit einer flachen Einradeletappe auf dem Friendship Highway. Im Tal des Lhasa-Flusses radeln wir nach Qushui (Chusul), dort wo der Fluss in den Bramaputra mündet. Übernachtung in einer tibetischen Familienpension.
Strecke: ca. 65 km

9. Tag Der erste Pass

Heute geht es zum ersten Mal richtig zur Sache! Mit dem Kampa La (4.785 m) steht der erste Pass auf dem Programm. Als Belohnung für den 800 Höhenmeter Anstieg winkt ein phantastischer Blick auf das türkisblaue Wasser des Yamdrok Tso, einer der heiligen Seen Tibets. Nach einer langgestreckten Abfahrt erreichen wir unser Etappenziel Nagatze (4.460 m). Übernachtung in einem einfachen Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 93 km

10. Tag Fahrt nach Gyantse

Eine lange, aber auch sehr reizvolle Etappe erwartet uns heute. Am Vormittag fahren wir auf langsam ansteigender Straße in Richtung Karo La (5.050 m), der, eingerahmt von mehreren Gletschern, einer der schönsten Pässe auf der Strecke ist. Am Nachmittag geht es mit einigen kleinen Gegensteigungen bergab in Richtung Gyantse, das wir am frühen Abend erreichen. Übernachtungen in einem guten Mittelklassehotel.
Strecke: ca. 104 km

11. Tag: Von Klöstern und Forts

Den heutigen Ruhetag nutzen wir zur Besichtigung des Klosters Pelkor Chöde. Besonders sehenswert ist das Gyantse Kumbum (Stupa) mit seinen vielen aufwendig gestalteten Buddhafiguren und Malereien. Wer Lust hat, kann auf dem Rückweg auch noch zum Fort von Gyantse hinaufsteigen, das gut sichtbar über der Stadt thront.
Tagesausflug

12. Tag Fahrt nach Shigatse

Eine lange, aber leicht zu fahrende Etappe bringt uns heute in die zweitgrößte Stadt Tibets, Shigatse. Zwei Übernachtungen in einem guten Vier-Sterne-Hotel.
Strecke: ca. 92 km

13. Tag Zu Besuch beim Panchen Lama

Shigatse war Hauptstadt der tibetischen Provinz Tsang und lange Zeit Sitz des Panchen Lamas. Das Tashilhunpo Kloster am Stadtrand ist eines der aktivsten Klöster der Region und das Pendant zum Potala in Lhasa. Wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Besichtigung und schlendern am Nachmittag durch die Straßen der lebhaften Metropole Shigatse.

14. - 15. Tag Zwei Pässe und eine lange Abfahrt

Etwas geruhsamer geht es auf den nächsten zwei Etappen zu. Vor allem die Teilstrecke nach Jiding ist leicht zu fahren und der Tra La (4.035 m) wohl der leichteste aller Pässe auf dem Friendship Highway. Nach einer einfachen Zwischenübernachtung in einem tibetischen Gasthaus in Jiding nehmen wir den Lagpa La (4.530 m) in Angriff, einen kurzen aber knackigen Pass. Nach einer langgestreckten Abfahrt erreichen wir am 15. Tag Latse. Übernachtung in einem einfachen Mittelklassehotel.
Strecke 14. Tag: ca. 59 km
Strecke 15. Tag: ca. 92 km

16. Tag Das Dach der Tour

Langsam und gleichmäßig steigt unsere heutige Etappe in Richtung Dach der Tour. Der Gyatso La liegt auf 5.250 Metern Höhe und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Bergwelt des Himalaya. Der Mt. Everest zeigt sich dann zum ersten Mal Mitte der Abfahrt, die sich auf fast 50 Kilometer bis nach Baipa (4.318 m) erstreckt. Übernachtung in einem guten Motel.
Strecke: ca. 82 km

17. Tag Ausflug zum Mt. Everest

Heute machen wir uns motorisiert auf den Weg zum Everest Basecamp und lassen uns dabei von der Schotterpiste kräftig durchschütteln. Wir besuchen das Kloster Rombuk, auf fast 5.000 Metern das höchstgelegene Kloster der Welt und das nahegelegene Basecamp. Nachdem wir dem höchsten Berg der Welt unsere Aufwartung gemacht haben, bringt uns unser Begleitfahrzeug nach Passum, wo wir in einer gemütlichen Familienpension nächtigen.

18. Tag Fahrt nach Tingri

Morgens lassen wir uns wieder zurück nach Baipa fahren, wo wir unsere Räder satteln und eine Strecke entlangfahren, die zu den schönsten auf der Reise gehört. Hügelig geht es dahin, mit überraschenden Aussichten auf den Everest und seine auch nicht kleinen Nachbarn.
Strecke: ca. 60 km

19. - 20. Tag Abschied vom Hochplateau

Noch zwei Pässe, dann geht es bergab! Zuerst lassen wir es aber geruhsam angehen und radeln auf leicht ansteigender Strecke bis in das Dorf Menbu. Nach einer Übernachtung in einer Familienpension gehen wir dann den Lalung La (5.025 m) an. Kurz lassen wir rollen und biegen dann auf die neu gebaute Straße in Richtung Jilong ab. Hier, kurz vor der nepalesischen Grenze, übernachten wir in einer einfachen Familienpension.
Strecke 19. Tag: ca. 61 km
Strecke 20. Tag: ca. 125 km

21. Tag Willkommen in Nepal

Rasant verlieren wir heute an Höhe und haben nach gut 80 Kilometern Nepal erreicht. Weitere 25 Kilometer folgen wir dem Trisuli-Tal flussabwärts und übernachten in Dhunche, einer kleinen nepalesischen Stadt oberhalb des Flusstales.
Strecke: ca. 125 km

22. Tag Nuwakot

Wir folgen weiter dem Trisuli-Tal und erreichen nach einem anspruchsvollen aber lohneswerten Schlussanstieg Nuwakot. Bis ins 18. Jahrhundert war das Tal ein eigenständiges Königreich und hatte große Bedeutung als Etappe auf der Handelsroute zwischen Indien und Tibet. Heute erinnern die Palastanlagen von Nuwakot an diese Zeit. Besichtigung am Nachmittag.
Strecke: ca. 56 km

23. Tag Fahrt ins Kathmandu-Tal

Am Morgen rollen wir zurück ins Tal und nehmen dann die Strecke nach Kathmandu in Angriff. Über eine atemberaubende Panoramastraße erreichen wir am Nachmittag Kakani und haben bei schönem Wetter eine atemberaubende Aussicht auf fast die gesamte Himalaya-Hochkette. Gen Süden liegt unser Ziel, das Kathmandu-Tal. Nach einer langen Abfahrt erreichen wir die nepalesische Hauptstadt und drehen wir eine Ehrenrunde durch den quirligen Stadtteil Thamel. 1.100 Kilometer auf dem Dach der Welt liegen hinter uns.
Strecke: ca. 68 km

24. Tag Ein Tag in Kathmandu

Ein Spaziergang durch Kathmandu führt uns heute durch die Gassen der Altstadt zum Durban Square. Wir umrunden nachmittags den gewaltigen Stupa von Bodnath und erweisen damit ein letztes Mal auf der Tour Tibet unsere Referenz. Am Abend Abschiedsessen im Bhojan Griha, einem traditionellen nepalesischen Restaurant.

25. Tag Zur freien Verfügung

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung, am Abend individueller Rückflug (Individuelle Verlängerung nach Absprache möglich).

26. Tag Rückkehr nach Deutschland

Ankunft in Deutschland.

Generelle Hinweise

Klima

Bei einer Tour in dieser Höhe muss zu jeder Jahreszeit mit extremem Wetter gerechnet werden. An beiden Terminen ist die Regenwahrscheinlichkeit jedoch gering und die Tagestemperaturen liegen zwischen 10 und 25 Grad. Auf den Passhöhen kann es jedoch zuweilen auch Minusgrade und eiskalten Wind haben. Die Fernsicht ist im Mai und im Oktober in der Regel sehr gut.

Konditionelle Anforderungen

Der Trip von Lhasa nach Kathmandu ist eine der anspruchsvollsten Radtour in unserem Programm. Es müssen mehrere 5.000er und 4.000er Pässe überwunden werden und die Tour verläuft die meiste Zeit oberhalb von 4.000 Metern Höhe. Wer sich für diese Reise entscheidet, sollte sehr fit sein und sich die großen Höhen zutrauen.

Visum

Die Visagebühren sind nicht im Reisepreis enthalten. Sie können eine Visumbesorgung über uns buchen. Zur Beantragung des Visums bei den jeweiligen Botschaften benötigen wir bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den Reisepass im Original, zusammen mit dem ausgefüllten und mit Passbild versehenem Visumantrag. Der Reisepass muss bei Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. Den Reisepass erhalten Sie etwa zwei Wochen vor Abreise zusammen mit den restlichen Reiseunterlagen zurück.

Individuelle Verlängerung

Es lohnt sich sicherlich, Asien vor der gemeinsamen Tour oder im Anschluss daran auf eigene Faust zu entdecken. Bei Interesse ist es grundsätzlich möglich, den Aufenthalt in Asien zu verlängern bzw. früher anzureisen. Hierbei stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Vor allem während der Hauptsaison (Anfang September bis Ende Oktober) sind Flüge von und nach China oft Monate vorher ausgebucht. Gleiches gilt für Hotels und innerchinesische Flugverbindungen sowie für Flüge nach Südostasien im Winter.

Sollte eine individuelle Verlängerung des Aufenthaltes in Asien gewünscht werden, empfiehlt es sich unbedingt, noch vor Buchung der Reise mit uns Rücksprache zu halten.

Fahrräder

In Zusammenarbeit mit dem Fahrradhersteller Giant haen wir 26'' Fahrräder nach spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen zusammenbauen lassen. Die Komponenten sind zuverlässig und langlebig; dass das auch so bleibt, dafür sorgt die Wartung der Räder nach jeder Tour in den Vertragswerkstätten des Herstellers.

Die Ausstattung gründet auf der kompletten Gruppe ALIVIO von Shimano. Grobstollige Bereifung sichert festen Halt, auch auf unasphaltiertem Untergrund oder nasser Fahrbahn. Sollte einmal die Luft aus dem Reifen weichen, ermöglichen Schnellspanner die rasche Pannenbewältigung.

Der Gepäckträger ist für normales Tourengepäck konzipiert und eignet sich für alle gängigen Fahrradtaschensysteme. Die Kettenschaltung mit Untersetzung garantiert eine entspannte Bergfahrt.

Der Rahmen ist aus Aluminium und in der Herrenausführung 48 oder 56 cm hoch (nur für Teilnehmer ab einer Körpergröße von 190 cm!); das Damenrad hat eine Rahmenhöhe von 43 cm.

Die Ausstattung:

-Aluminium-Rahmen
-26 Zoll Laufräder
-Komplette Shimano Alivio Gruppe mit Rapidfire-Schaltgriffen und V-Brakes
-24-Gang-Kettenschaltung mit Kettenblattstufung 42, 32, 22 und Ritzeln 30,26,23,20,17,15,13,11
-Gepäckträger, Hinterbauständer und Schutzbleche
-Breiter Lenker mit Hörnchen

BUCHEN / VORMERKEN