Polen – Masuren, Danzig, Pommern

Highlights

-Studienreise zu den Höhepunkten von Masuren und Pommern
- Bequeme Busreise ab und bis Berlin
- Unberührte Wald- und Seenlandschaften erleben
- Drei Übernachtungen an einem See in Masuren
- Erholsame Bootsfahrt auf den masurischen Seen

Kleine und große Wunder erleben wir in der Wasserwelt Polens: die weiten Seen von Masuren, das Frische Haff, die Kaschubische Schweiz in Pommern - wahre Naturschönheiten! Dazwischen starke Ströme wie Warthe, Oder und Weichsel. Dazu eine reiche Kultur: Seefahrende Händler der Hanse prägten das Land mit Städten wie Danzig, Stettin und Thorn. Adel und Kirche bauten mächtige Burgen und Dome wie in Marienburg oder Frauenburg. Ganz gemütlich, mit viel Zeit für Ihre eigenen Entdeckungen, reisen wir in zehn Tagen durch den Norden von Polen und lernen Tradition und Moderne hautnah kennen.

Reiseverlauf

1. Tag: Auf nach Polen!

Individuelle Anreise zum Berliner Ostbahnhof. Um 14.00 Uhr empfängt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Bus, und die Reise beginnt. Aufbruch und Moderne des "neuen" Polen bemerken wir gleich in der pulsierenden Messestadt Poznan (Posen), unserem heutigen Ziel. 310 km. Wer nach dem Abendessen im Hotel noch sprüht vor Energie, stürzt sich ins Nachtleben: Kommunistische Nostalgie samt Revolutionsliedern lebt weiter in der Bar Proletaryat. Doch auch das nachts beleuchtete Rathaus, die "Perle der polnischen Renaissance", wirkt berauschend.

2. Tag: Kleine Kreuzzüge im Kulmer Land

Morgens die Altstadt von Poznan, mittags der Dom zu Gniezno (Gnesen), Krönungskirche der polnischen Könige. Auf den schweren Bronzetüren verfolgen wir auf 18 Reliefs den heiligen Adalbert bei der Arbeit: beim Missionieren der Pruzzen. Auf den Spuren der Ordensritter ziehen wir ostwärts nach Torun (Thorn, UNESCO-Welterbe), spazieren zum gotischen Rathaus und bemerken viele junge Leute um uns herum. Sonnenbrillen und die neueste Mode - die Studentenstadt ist alles andere als verstaubt! 150 km. Freuen Sie sich abends auf Borschtsch, Bigos & Co. in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt!

3. Tag: Auf nach Masuren!

Universität und Lebkuchenmarkt, Plätze und Straßen - alles Kopernikus. Beim gemeinsamen Rundgang durch das gotische Torun begegnet uns der berühmte Sohn der Stadt auf Schritt und Tritt. (1) Mit den Taschen voll des süßen Kopernikus-Lebkuchengebäcks fahren wir über Olsztyn (Allenstein) zum Talter See - Kiefernwälder säumen den Weg, Weizenfelder wiegen sich im Wind. Während der Fahrt nach Mikolajki (Nikolaiken) berichtet Ihr Reiseleiter über die aktuelle polnische Politik und ihre "entzweiende" Wirkung im Land. 310 km. Drei Übernachtungen in einem Landhotel direkt am See.
Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Studiosus immer wieder auch Alternativen zum Programm für Sie entwickelt. Wer keine Lust auf den Stadtrundgang in Torun hat, kann zu jeder vollen Stunde eine Schiffsrundfahrt auf der Weichsel genießen und das prächtige spätgotische Panorama der Stadt aus rotem Backstein aus der Wasserperspektive bewundern.

4. Tag: Leinen los zur masurischen Seenfahrt!

Mit der Weißen Flotte schippern wir von Mikolajki über zwei Seen hinüber zur Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet des Landes. Dort können Sie nachmittags wandern oder walken auf wunderbar weichem Sandboden zwischen duftenden Kiefern und Birken - auch mit bloßen Füßen. Oder Sie trinken einfach nur entspannt Kaffee in Ruciane Nida (Rudczanny) und blicken auf den See. Gegen Abend stakt uns ein Kapitän im Boot über die Krutynia (Kruttinna). Mit ihm sprechen wir über den Tourismus im Naturschutzgebiet, momentan ein Garant für bescheidenen Wohlstand. Dann knistert das Lagerfeuer, wo das Fleisch für unser Abendessen brutzelt.

5. Tag: Kleine Masurenrundfahrt

Zu Beginn unserer Tour pilgern wir zur barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde (Swieta Lipka). Dominiert sonst meist Backsteingotik die Gotteshäuser, so haben sich die Jesuiten hier mit vielen Verzierungen und einer Orgel verwirklicht, die Ohr wie Auge verzückt: Geschnitzte Figuren scheinen im Takt der Musik zu tanzen. Der Leichtigkeit folgt ein Moment der Schwere: Bei Ketrzyn (Rastenburg) erinnert eine Gedenkstätte an den Widerstand aus dem Kreis um Graf von Stauffenberg. Der adlige Attentäter, dessen Bombe Hitler in der Wolfsschanze nur leicht verletzte, wird im Film "Operation Walküre" von Tom Cruise gespielt. Das gesamte Gebiet ist mit dem Beton der Bunker des ehemaligen Nazi-Hauptquartiers gepflastert. (1) 120 km.
Wandern statt Wolfsschanze: Von Heiligelinde aus führen beschilderte Wanderwege in alle Richtungen. Die Genussgeher vergnügen sich auf den 5 km gen Reszel (Rössel). Mit Taxi oder Linienbus geht's bequem zurück zum Hotel.

6. Tag: Frombork und das Frische Haff

Wenn Sie den See sehen, brauchen Sie kein Meer mehr: Sie werden staunen beim Anblick des Frischen Haffs - vor Ihnen liegt eine riesige Lagune, ein kleines Binnenmeer! Auf unserem Weg nach Danzig (Gdansk) besuchen wir den "halben Dom" in Dobre Miasto (Guttstadt) und "den ganzen" Dom von Frombork (Frauenburg). Hier arbeitete Kopernikus als Kleriker und beobachtete hobbymäßig den Sternenhimmel über dem Frischen Haff. Daraus resultierte seine Theorie von der Sonne als Fixstern und von einer bewegten Erde. 280 km. Freuen Sie sich auf drei Übernachtungen im Zentrum von Danzig!

7. Tag: Danzig - Symbol der Freiheit

Das Tor zur Welt: Als Hansestadt erlebte Danzig seine ökonomische Blüte, und die Zeugen dieser Epoche schauen wir uns gemeinsam an - den Langen Markt mit den pastellfarbenen Patrizierhäusern samt Rathaus und Neptunbrunnen, das Krantor und die monumentale Marienkirche. (1) Ihr Reiseleiter gibt Ihnen Tipps für den freien Nachmittag: Folgen Sie den literarischen Spuren von Günter Grass bis nach Wrzeszcz (Langfuhr), wo sein Geburtshaus steht - der Schauplatz der "Blechtrommel". Beim gemeinsamen Abendessen in einem Traditionslokal gönnen wir uns ein wenig "Goldwasser". Vielleicht danach noch einen Digestif in der schrägsten Bar von Danzig? Im Fliegenden Holländer ist wirklich alles schief ...
Ostsee statt Stadt: Bei schönem Wetter können Sie einen ganztägigen Schiffsausflug unternehmen: durch die Danziger Bucht zu den weißen Stränden von Hel (Hela), gelegen auf der Mierzeja Helska (Putziger Nehrung). Rechtzeitig zum Abendessen sind Sie wieder im Hotel.

8. Tag: Marienburg und Freizeit

Hinein ins Mittelalter, in die Zeit der Kreuzzüge: Die Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe) thront am Ufer der Nogat. Von hier aus diktierten die Ritter des Deutschen Ordens das Christentum und kontrollierten den Handel, bis das koloniale Reich zerfiel und die Polnisch-Litauische Republik das ordentliche Bernsteinmonopol erbte. Ihr Reiseleiter kann viele Geschichten aus jener Zeit erzählen, aber auch zur unendlich aufwendigen Restaurierung der Burg. Zurück in Danzig, nutzt jeder den Tag auf seine Weise: Bernstein "fischen" in den Straßen von Danzig oder doch lieber am Strand? Per Zug sind Sie schnell im mondänen Jugendstilstrandbad Sopot (Zoppot) mit seiner 512 m langen Mole. Hier spielt sich an warmen Tagen das Leben der Danziger ab - flanieren, baden, Sonne tanken ... Genießen Sie es mit ihnen! 160 km.

9. Tag: Die Kaschubische Schweiz

Die Kaschubische Schweiz in Westpreußen ist ein wenig wie Masuren in Miniatur: Viele Seen verstecken sich im waldigen Hügelland. Im Museum von Kartuzy (Karthaus) lernen wir die Traditionen der Kaschuben kennen. Am späten Nachmittag erreichen wir Szczecin (Stettin). 380 km. Beim Abendessen feiern wir Abschied auf Polnisch in einem gemütlichen Lokal.

10. Tag: Rückfahrt nach Berlin

Auf dem Marktplatz von Stettin, der pommerschen Kapitale, stehen wir vor bunten und fröhlichen Fassaden, die die Lebenslust der maritimen Metropole widerspiegeln - und wieder einmal wundern wir uns, wie wenig uns die moderne, lebensfrohe Art Polens vor dieser Reise bekannt war! Dann sagen wir "Do widzenia!" und fahren zurück nach Berlin. 170 km. Gegen 13.30 Uhr erreichen wir den Hauptbahnhof, von dort reist jeder individuell heim.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den Abreisetermin vom 11.05.2017 zum 20.05.2017. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Generelle Hinweise

Tipp für Alleinreisende

Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Wichtiger Hinweis

Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

Sicher ist sicher

Als sinnvoll hat es sich erwiesen, Kopien der Ausweisdokumente sowie der Bahntickets und der Reservierungen auf die Reise mitzunehmen, und an einem anderen Ort als die Originale aufzubewahren. Dadurch können Ersatzdokumente vor Ort im Falle eines Diebstahls/Verlust leichter beschafft werden.

Des Weiteren ist es sinnvoll, sich die entsprechenden Telefonnummern zu notieren, um im Verlustfall Kredit- oder Girokarten sowie Handy sperren lassen zu können.

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