Polen - Auf den Spuren der Wölfe im Bieszczady

8 Tage Schneeschuhwanderungen im Dreiländereck der polnischen Waldkarpaten

Highlights

- Nationalpark Bieszczady im südöstlichsten Zipfel Polens mit großem Wald- und Wildreichtum („Big Five“ Europas)
- Durch Wälder und über Almen mit herrlichen Ausblicken
- Auf den Spuren der Geschichte: Besuch historischer Orte
- Einkehr in der urigen Berghütte "Chatka Puchatka"
- Für die Wanderungen stehen Schneeschuhe bereit
- Unterwegs mit Reiseleiter und Naturkenner Mike Dittrich

Die Waldkarpaten im Dreiländereck der Slowakei, Ukraine und Polen gehören zu den am wenigsten besiedelten Regionen Europas. Mike Dittrich hat diese Gegend für sich und Sie entdeckt. Seit 2007 führt er mit enormem Wissen und hoher Kompetenz naturkundlich und historisch wissbegierige Gäste durch dieses außer gewöhnliche Fleckchen Erde, wo auch Wolf, Braunbär, Luchs, Wisent und Steinadler – die „Big Five“ Europas – heimisch sind.

In dieser außergewöhnlichen Landschaft mit ihren einsamen Bergen entdecken Sie zu Fuß die tief verschneiten Wälder der Waldkarpaten. Wenn Sie früh am Morgen die Wölfe heulen hören, spüren Sie die Nähe der Wildnis. Um in der weißen Pracht gut voranzukommen, nehmen Sie Schneeschuhe zu Hilfe, natürlich erst nach einer ausführlichen Einweisung durch Ihren Reiseleiter. Sie suchen und verfolgen Spuren hier lebender Tiere wie Wolf, Luchs, Braunbär oder Wisent, die andernorts längst verdrängt wurden. Durch Beobachten und Hören nähern Sie sich mit ihren Sinnen ein Stück weit der Wildnis. Aber nicht nur die jetzigen Bewohner der Wälder können Sie beobachten. Unterwegs entdecken Sie auch versteckt liegende Zeugnisse historischer Orte.

Reiseverlauf

1. Tag: Individuelle Anreise nach Smolnik bis 22 Uhr

7 Übernachtungen im DZ in einer gemütlichen Pension. (-/-/-)

2. Tag: Einweisung in die Schneeschuhtechnik und "erste Schritte"

Vorstellung des Gebietes und erste Erkundungstour mit den Schneeschuhen in Richtung Ukrainischer Grenze. Beschäftigung mit einigen Themen des Wintertrekkings und dem Verhalten in der Wildnis. Ca. 4 h. (F/M/A)

3. Tag: Kammwanderung zur Połonina Caryńska,

bekannt durch unbewaldete Bergalmen in ca. 900 m Höhe. Durch verschneite Wälder auf nicht zu steilen Anstiegen geht es bis zu einer bewirtschafteten Berghütte. Aufstieg auf den Kamm der Połonina Caryńska. In dieser Gegend können Sie den Fährten von Bären und Wölfen nachgehen; ca. 5 h. (F/M/A)

4. Tag: Wandern zur Quelle des San im Grenzgebiet zur Ukraine

auf einem der einsamsten Pfade. Sie kommen dabei an den verlassenen Bergdörfern Bukowiec und Beniowa vorbei. Nach dem Besuch einer Rangerstation der Nationalparkverwaltung befinden Sie sich nun im süd-östlichsten Zipfel Polens. Eine eigentümliche Atmosphäre liegt über der Landschaft in der einstmals viele Menschen mit verschiedenen Glaubensrichtungen lebten. Auf dem gegenüberliegenden, jetzt ukrainischen Ufer des San befindet sich die Ortschaft Sianki, die auf der polnischen Seite im Jahr 1947 komplett ausgelöscht wurde. Ca. 6 h. (/F/M/A)

5. Tag: Das Freilichtmuseum Sanok

Nach den Eindrücken des vergangenen Tages bietet sich am heute eingelegten „Ruhetag“ die Möglichkeit eines Einblicks in das frühere Leben der hier ansässigen Bevölkerung. Sie besuchen das eindrucksvoll angelegte Freilichtmuseum in Sanok. Viele der hier zu besichtigenden Holzhäuser standen einst in den Dörfern der Waldkarpaten und waren bewohnt von Menschen unterschiedlicher Volksgruppen. Alte ehemalige russisch-orthodoxe Kirchen wurden vor dem Verfall gerettet, restauriert oder rekonstruiert. In Sanok befindet sich außerdem die wohl bedeutenste Ikonensammlung Polens. (F/M/A)

6. Tag: Heutiges Ziel ist der Gipfel des höchsten Berges der Bieszczaden,

der Tarnica (1345 m), der einen Blick über die polnischen und ukrainischen Waldkarpaten ermöglicht. Bizarre Felsformationen trotzen dem eisigen Wind. Trotz der Höhe führt die Schneeschuhwanderung nur über sanfte Steigungen; ca. 6 h. (F/M/A)

7. Tag: Ein weiterer typischer Höhenzug ist die Połonina Wetlinska

Der gleichnamige Ort Wetlina ist im Winter oft nur aus westlicher Richtung zu erreichen. Die Pass-Straße nach Ustrzyki Gorne ist dann verweht und wird nicht beräumt. Für Sie ist es kein Problem mit den Schneeschuhen von der südlichen Talseite aus eine Kammwanderung zu unternehmen. Auf 1232 Metern Höhe werden Sie dann in der legendären „Chatka Puchatka“ einkehren. Bei guten Sichtverhältnissen können Sie von hier bis in die Hohe Tatra blicken. Beim Abschieds-Abendessen können Sie die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen. Ca. 7 h. (F/M/A)

8. Tag: Individuelle Abreise

nach einem stärkenden Frühstück oder Verlängerung. (F/LP/-)

Generelle Hinweise

Einreisebestimmungen

Zur Einreise können Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass nutzen. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument.

Für die Einreise mit PKW
Sollten Sie nach Polen mit einem PKW einreisen, dessen Halter nicht mitfährt, benötigen Sie dessen Einverständnis. Ein Formular hierfür finden Sie unter www.berlin.msz.gov.pl/de/.

Anforderungen

Normale Kondition für Schneeschuhwanderungen bis ca. 7 h (wetterbedingt länger möglich), keine steilen Anstiege; keine Vorkenntnisse im Schneeschuhwandern nötig, die Technik ist schnell erlernbar. Die Mitnahme von Ski-/Trekkingstöcken wird empfohlen. Mindestalter: 12 Jahre. Übernachtet wird in Holzhäusern, wo jeder Gast selbst Hand anlegt (Heizen, Fegen).

Anreisehinweis

Für die An- und Abreise sollte jeweils ein ganzer Tag eingeplant werden!

Treff am Anreisetag ist bis 22 Uhr in Smolnik bzw. bis etwa 16 Uhr in Rzeszòw (bitte Absprache mit dem Reiseleiter!).

Es gibt mehrere Varianten der Anreise:

- eigener PKW (Parken an der Unterkunft)
- Nachtzug nach Krakau oder Warschau und weiter bis Rzeszòw
- Flug nach Rzeszòw
- ab Rzeszòw können Sie abgeholt werden (nach Absprache mit dem Reiseleiter)

Für die zeitige Rückreise ab Rzeszòw muss mit einem frühen Start ab Smolnik gerechnet werden (ca. 4 Uhr).

ErmäßigungenPreis in €
Preis Kinder bis 11 Jahre (im Zimmer der Eltern)€ 565,-

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