Namibia - Zwischen Dünen im Federkissen

* Tok Tokkie Trail: die Namib auf ihre schönste Art und Weise
* UNESCO-Welterbe - Wandern im Dünenmeer der Namib
* Etosha-Nationalpark: Safari-Erlebnis an der weiß-schimmernden Salzpfanne
* UNESCO-Welterbe Twyfelfontein – Felsgravuren aus längst vergangener Zeit
* Kalahari-Wüste, Erongo-Gebirge und die Weiße Dame vom Brandberg
* Fish River Canyon - eine Reise in die Erdgeschichte
* Ausgesuchte Unterkünfte, damit Sie sich wohlfühlen
Grüngelb wiegt das Gras in der lauen Brise und die rostroten Dünen heben sich scharf vom tiefblauen Himmel ab. Herzlich willkommen in der Kalahari. Der sich tagsüber aufheizende Wüstensand kühlt abends viel langsamer ab als die Luft und prägt ihren Geruch ganz eigen, ganz angenehm. Lehnen Sie sich zurück! Zum Sonnenuntergang empfiehlt sich ein kühles Getränk, genannt Sundowner. Vielleicht ein leichter Weißwein auf der Terrasse Ihrer Lodge- Im Köcherbaumwald heben sich die Bäume tiefschwarz vor dem unglaublichen afrikanischen Sonnenuntergang ab. Da schlägt nicht nur das Fotografenherz höher. Dazu passen hervorragend die abgestorbenen Bäume im Deadvlei beim Sossusvlei - einzigartige Bilder zwischen den höchsten Dünen der Welt. Drei Tage wandern Sie langsam und entspannt durch die weite, ruhige, endlos erscheinende Namib-Wüste.Der Sand zeigt sich hier in der ganzen Farbpalette von hellgelb über tiefrot bis grauschwarz - je nach Sonnenstand. Hier erwarten Sie das beste Restaurant im "Sandmeer", ein kuschelig warmes Bett und überwältigende Farbspiele zwischen Himmel und Dünen. Am frühen Morgen kommen zum pastellfarbenen Sonnenaufgang auch gleich Kaffee und Tee mit ans Bett. Lassen Sie sich verwöhnen! Riesig, weiß und schimmernd liegt die Etosha-Pfanne vor dem stahlblauen Himmel. Graue Riesen schmücken das Bild: die Elefanten. Schlanke Giraffenhälse verschwinden immer wieder hinter den staubig-weißen Akaziensträuchern und Ihren Dornen. Liegt dort hinten etwa ein Löwe auf der Lauer- Genießen Sie ein Safari-Abenteuer, eine kunterbunte Landschaftsreise und die namibianische Gastfreundschaft mit ihren kulinarische Freuden. Wohlfühlen in Namibia!
Das Gras wiegt grüngelb in der lauen Brise und die rostroten Dünen heben sich scharf vom tiefblauen Himmel ab. Herzlich willkommen in der Kalahari. Der sich tagsüber aufheizende Wüstensand kühlt abends viel langsamer ab als die Luft und prägt deren Geruch ganz eigen, ganz angenehm. Lehnen Sie sich zurück! Zum Sonnenuntergang empfiehlt sich ein kühles Getränk, genannt Sundowner. Vielleicht ein leichter Weißwein auf der Terrasse Ihrer Lodge- Im Köcherbaumwald heben sich die Bäume tiefschwarz vor dem unglaublichen afrikanischen Sonnenuntergang ab. Da schlägt nicht nur das Fotografenherz höher. Dazu passen hervorragend die abgestorbenen Bäume im Dead Vlei beim Sossusvlei - einzigartige Bilder zwischen den höchsten Dünen der Welt. Der Sand zeigt sich hier in der ganzen Farbpalette von hellgelb über tiefrot bis grauschwarz - je nach Sonnenstand. Drei Tage wandern Sie langsam und entspannt durch die weite, ruhige, endlos erscheinende Namib-Wüste. Hier erwarten Sie das beste Restaurant im "Sandmeer", ein kuschelig warmes Bett und überwältigende Farbspiele zwischen Himmel und Dünen. Am frühen Morgen kommt zum pastellfarbenen Sonnenaufgangen auch gleich Kaffee und Tee mit ans Bett. Lassen Sie sich verwöhnen! Riesig, weiß und schimmernd liegt die Etosha-Pfanne vor dem stahlblauen Himmel. Graue Riesen schmücken das Bild: die Elefanten. Die langen, schlanken Hälse der Giraffen verschwinden immer wieder hinter den staubig-weißen Akaziensträuchern und Ihren Dornen. Liegt dort hinten etwa ein Löwe auf der Lauer- Genießen Sie ein Safariabenteuer, eine kunterbunte Landschaftsreise und die namibianische Gastfreundschaft mit ihren kulinarische Freuden. Wohlfühlen in Namibia!

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Flugzeug

2. Tag Windhoek - Kalahari Anib Lodge

Morgens Ankunft in Windhoek am internationalen Flughafen Hosea Kutako. Unsere Reiseleitung erwartet uns bereits. Über die Ortschaften Dordabis, Uhlenhorst und Hoachanas fahren wir zur Kalahari Anib Lodge am Rand der Kalahari gelegen. Bei dieser schön in der Wüste gelegenen Lodge sind Ihre Zimmer um einen schattigen Garten mit blauen Pool angelegt. Das Essen wird im Restaurant serviert, danach können wir noch ein bißchen am Kaminfeuer sitzen - je nach Wetter.

Fahrstrecke: 260km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Kalahari Anib Lodge oder vergleichbare Alternative [A]

3. Tag Kalahari - Mariental - Köcherbaumwald

Früh morgens brechen wir auf und fahren ein kurzes Stück mitten hinein in die weitläufige Kalahari. Sie erstreckt sich vom Südosten Angolas aus über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas. Damit ist sie die größte zusammenhängende Sandfläche der Welt und für heute vormittag unser Wandergebiet. Ihre Dünenketten verlaufen parallel zueinander und sind oft Hunderte Kilometer lang. Entlang Ihrer Tälern, den so genannten Dünenstraßen wandern ca. 2 Stunden. Wir bleiben immer wieder stehen - gerne im Schatten der knorrigen Kameldornbäume - um genau hinzuschauen und den Erklärungen zu lauschen, dass man z.B. auf einem Straußenei stehen kann oder dass regenreiche und regenarme Zeiträume sich abwechseln und wie das die Planzen- und Tierwelt beeinflusst oder um uns einfach mal nur den roten Sand durch die Finger rieseln zu lassen. Gegen Mittag führt uns der Weg über Mariental zum Köcherbaumwald. Köcherbäume sind im ganzen Land zu finden, aber nirgends in so einer großen Anzahl wie hier.

Beim farbenprächtigen Sonnenuntergang bietet sich ein prachtvoller Anblick, wenn sich die goldgelben Köcherbäume gestochen scharf vom Abendhimmel abheben und dann langsam nur noch schwarze Silhouetten vor einem tiefblauem Himmel sind an dem sich erste Sterne abzeichnen. Die perfekte Zeit für einen kleinen Spaziergang.

Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 265km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Farm Gariganus oder vergleichbare Alternative [FA]

4. Tag Fish River Canyon - Gondwana Canyon Park

Der Fish River Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Welt, der größte Afrikas. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m in der Tat beeindruckend. Nach dem Frühstück brechen wir auf. Am Vormittag wandern wir ca. 2 Stunden am Rand des Canyons entlang und genießen atemberaubend tiefe Blicke in die Felskluft. Gegen Mittag erreichen wir den Gondwana Canyon Park, einen privaten Naturschutzpark in der Nähe des Canyons. Wir übernachten dort im Canyon Village in Bungalows die im kapholländischen Stil am Fuße einer geschwungen Bergwand erbaut wurden und eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung bieten. Am Nachmittag bietet sich eine kleine Wanderung in der Nähe der Lodge bis zum Sonnenuntergang an.

Gehzeit: 3h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Lodgeübernachtung im Canyon Village oder vergleichbare Alternative [FA]

5. Tag Seeheim - Bethanien - NamibRand Naturreservat

Nach dem Frühstück starten wir in die nächste Wüstenlandschaft Namibias, der Namib. Diese älteste aller Wüsten hat dem Land den Namen gegeben. Über Seeheim und Bethanien kommen wir am Nachmittag nach ca. 6 Stunden Fahrzeit zum Farmhaus vom Tok Tokkie Trail. Der Trail ist einer der schönsten überhaupt. Er findet auf dem Gelände des 200.000 Hektar großen NamibRand Parks statt. Persönliche Dinge - wie Kamera, Fernglas,Sonnenschutz und ein bis zwei Wasserflaschen für mind. 2 Liter Wasser - trägt jeder selbst im eigenen Tagesrucksack. Unser Gepäck wird vom „Nachschubauto" transportiert. Das Fahrzeug setzt uns nach kurzer Fahrt mitten in den Sanddünen ab. Wir machen uns auf den Weg zu unserem Übernachtungsplatz in den Dünen; eine kurze ca. einstündige Wanderetappe zum Einlaufen. Wir erreichen unser Camp mit einer "open-air-Dusche und -Toilette". Liebevoll sind unsere Betten bereits aufgestellt, wir richten uns in unseren "Dünenzimmern" ein. Das Essen wird für uns bereits zubereitet und der erste leckere Duft macht sich breit. Wir versammeln uns gemütlich am Abendtisch. Die Nacht verbringen wir in komfortablen, warmen Feldbetten unter dem weitaufgespannten, funkelnden Sternenzelt.

Gehzeit: 1h; Fahrstrecke: 460km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Feldbetten [FA]

6. Tag Wanderung in der Namibwüste

Noch vor Sonnenaufgang werden wir von der pastellfarbenen Helligkeit der erwachenden Sonne geweckt. Wer das verschläft wird mit einer Tasse Tee oder Kaffee am Bett geweckt. Noch ein bißchen den Blick vor dem Aufstehen genießen, dann machen wir uns nach einem leichten Frühstück auf die Beine. Zuerst wandern wir über das Dünenmeer, von dem sich ein schöner Rundblick über die Namibwüste eröffnet. Wir treffen auf Pflanzen, die allein durch das Untergrundwasser und den Nebel überleben können, der von Zeit zu Zeit von der Küste hochsteigt. Vielleicht haben wir Glück und ein Löffelhund oder Kapfuchs kreuzt unseren Weg. Manchmal sieht man Chamäleons. Auch Springböcke, Oryx-Antilopen und Strausse leben hier, also Augen auf! Unser Guide weiß viele Geschichte über die Wüstenbewohner. So sind nach 3 bis 4 Stunden nicht nur die Beine ein bißchen müde, wir können auch die vielen neuen Informationen sammeln. Dazu kommt, dass es nun gegen Mittag etwas heißer wird. Wir ruhen uns an einem schattigen Platz aus und picknicken herzhaft die mitgebrachten Lunchpakete. Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg und wandern noch einmal ca. 2 bis 3 Stunden über die Dünen. Das Licht des Nachmittags wird immer wärmer und die Dünen färben sich langsam immer röter ein. Wir gehen unserem zweiten Übernachtungsplatz entgegen. Von einer Düne aus blicken wir nochmals über das weite Sandmeer bevor unser Abendzeremoniell mit Sundowner und leckerem Essen beginnt. Wer möchte, kann vorher noch eine erfrischende Dusche nehmen. Bequem gehen wir später wieder in den Dünen zu Bett.

Gehzeit: 7h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Feldbetten [FMA]

7. Tag Wanderung in der Namibwüste - Sossusvlei Lodge

Im sanften Licht des Sonnenaufgangs genießen wir dampfenden Kaffee oder Tee. Dann geht´s auf zu unserer letzten Etappe durch die Dünenfelder der Namib. Unser guide liest wie gestern aus der Wüstenzeitung vor, soll heißen, er liest im Sand was über Nacht so alles passiert ist. Die kleinen Wege des Tok Tokkie Käfers sind dort natürlich genauso zu bestaunen wie die anderer nächtlicher Wüstenwanderer. Dann besuchen wir das NaDEET-Zentrum (Namib Desert Environmental Education Trust). NaDEET ist eine gemeinnützige namibianische, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel, Namibiern, besonders Kindern, einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die Umwelt zu schützen. (www.nadeet.org). Hier lernen die Schüler, Lehrer und auch wir wie viel Wasser man täglich so verbraucht und wie man dieses vorallem in einem Wüstenland kostbare Nass sparsamer einsetzen kann, wie man mit Solarenergie kochen kann und vieles mehr. Bevor die größte Hitze einsetzt, schließt sich der Kreis und wir erreichen das Tok Tokkie Trails Farmhaus. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Parkgrenze des NamibRand Naturschutzgebietes fort. Die schillernde Dünenlandschaft der Namib bietet einen herrlichen Anblick. Wir übernachten in den kommenden zwei Nächten in der Sossusvlei Lodge. Eine komfortable Lodge mit großen Zeltzimmern, direkt neben dem Eingang zum Namib Naukluft Park gelegen. Bei einem „Sundowner" auf der Terrasse der Lodge lassen wir den Tag mit Blick auf noch höhere Sanddünen als die letzten 2 Abende ausklingen.

Gehzeit: 3h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Sossusvlei Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

8. Tag Sesriem Canyon - Sossusvlei

Der Namib Naukluft Park ist mit 49.768 qkm das viertgrößte Naturschutzgebiet der Erde. Bis zu 30 m hat sich der Tsauchab-Fluss vor ungefähr 3 Millionen Jahren in das 15 Millionen Jahre alte Konglomeratsgestein gegraben. Wir besuchen den Sesriem Canyon, der aber nur ca. 1 km lang ist und sich an seinem Rand stellenweise auf zwei Meter verengt. Der Fluss verschwindet in einem engen Spalt, der sich erst allmählich verbreitert und in einem von Akazien gesäumten Tal ausläuft, das wiederum tief ins Sandmeer hinein führt und am Sossusvlei endet. Nach einer ca. 1-stündigen Fahrt und einer anschließenden 1-stündigen Wanderung, erreichen wir 65 km westlich vom Sesriem Canyon das Sossusvlei. Wandern im UNESCO-Welterbe, wie sich die Dünenlandschaft des Sossusvleis seit Frühjahr 2013 nennen darf. Eingeschlossen von den bis zu 340 m hohen Dünen, den höchsten Dünen der Welt, liegt eine riesige, meist ausgetrocknete Lehmbodensenke. Nur ab und zu erreicht der Tsauchab das Vlei, verwandelt dann aber das Trockengebiet in ein grünes Paradies. Hier wächst die Nara-Pflanze, eine Art Kürbisgewächs mit grünen Sprossdornen, Schuppenblättchen und bis zu 15 m langen Wurzeln. Die orangenähnlichen bis zu 1,5 kg schweren Früchte enthalten in süßsaurem Fleisch kirschkerngroße und haselnussartig schmeckende, ölreiche Samen. Diese Pflanze kommt nur in der Namib vor. Selbst in der Trockenheit ist im Vlei die spärliche Vegetation ausreichend, um Springböcke, Strauße und Oryx-Antilopen anzulocken. Unseren Sundowner genießen wir wieder auf der Terrasse unserer Lodge.

Gehzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Sossusvlei Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

9. Tag Kuiseb-Schlucht - Namib Naukluft Park - Swakopmund

In Richtung Nordwesten queren wir den Namib-Naukluft-Park mit seinen vielfältigen und eindrucksvollen Stein- und Felssstrukturen. Bei einer 1-stündigen Wanderung in die Kuiseb-Schlucht hören wir über Henno Martin, seinen Roman „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" und wie man hier längere Zeit überleben kann. Durch Wüstengebiete und Trockensavanne führt uns der Weg zur Welwitschia mirabilis, eine der seltensten und seltsamsten Pflanzen der Welt, die nur in der ariden Namib gedeiht. Sie ist der extremen Trockenheit angepasst. Ganz wenig Feuchtigkeit reicht aus, um diese Pflanze, die weit über tausend Jahre alt werden kann, am Leben zu halten. Über die sogenannte Mondlandschaft - und so sieht sie auch wirklich aus - erreichen wir die Atlantikküste und die meist frische Brise von Swakopmund.

Gehzeit: 1h; Fahrstrecke: 350km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hansa-Hotel oder vergleichbare Alternative [F]

10. Tag Walvis Bay

Am Vormittag besuchen wir bei Walvis Bay die Lagune, ein Biotop für Flamingos, Pelikane und Kormorane. Der Nachmittag steht in Swakopmund zur freien Verfügung und unser Reiseletier informiert uns über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und in die Wüste, die wir vor Ort buchen können. Am Abend können wir uns in einem der zahlreichen Restaurants in Swakopmund treffen, entweder zu leckerem Fisch mit Meeresblick oder eher süddeutscher Küche im Inneren des Städtchens oder zu Sushi auf der neuen Jetty - dem weit ins Meer reichenden Steg an dem wir uns richtig den Wind um die Nase blasen lassen können.

Fahrstrecke: 70km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hansa-Hotel oder vergleichbare Alternative [F]

11. Tag Kreuzkap - Namibwüste - Brandberg Massiv

Heute brechen wir zum Kreuzkap auf. Hier zwischen den Wellen ist eine der größten Zwergpelzrobbenkolonien der Welt angesiedelt. Zwischen 60.000 und 100.000 Exemplare der südafrikanischen Pelzrobben tummeln sich in dem kleinen Naturpark und lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Dafür wurde extra ein Steg aus wiederverwertetem Plastik gebaut, so können wir sehr nahe an die Robben herankommen ohne dass wir sie oder sie uns belästigen. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber das Erlebnis ist es allemal wert. Durch die Namibwüste verläuft die nun stetig ansteigende Straße zum Brandberg Massiv, das einsam aus der Halbwüste aufragt. Wir blicken auf den Königsstein, der mit seinem 2.573 m hohen Gipfel der höchste Berg des Landes ist. Viele Felszeichnungen der San sind in den Schluchten und Höhlen zu finden. Mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides wandern wir ca. 2 Stunden durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist - aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Am Nachmittag erreichen wir das Gebiet um Twyfelfontein und übernachten dort in einer Lodge.

Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 470km; Übernachtung in der Twyfelfontein Country Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

12. Tag Twyfelfontein und Erongo Berge

Je nach Jahreszeit wandern wir entweder heute Vormittag oder bereits in den gestrigen Nachmittagsstunden im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juli 2007 Twyfelfontein auf die Liste der Weltkultur- und Naturerben gesetzt mit der Begründung, dass sich hier die größte Ansammlung von Felsgravuren in Afrika befindet. Wir werden nicht alle der über 2000 bereits dokumentierten Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke, ansehen können, aber wir wandern mit einem Guide auf einem eindrucksvollen Pfad durch die riesigen Gesteinformationen. Wir bestaunen Kunstwerke die teilwise bis in die späte Steinzeit zurückdatiert werden. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrikas dominierten, bis etwa 1000 n. Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein war die erste Welterbestätte in Namibia. Um viele interessante Informationen reicher fahren wir weiter zur Erongo Wilderness Lodge, die wir am Nachmittag im Zentrum des Erongo-Gebirges erreichen. Zum Sonnenuntergang unternehmen wir von der Lodge aus eine kleine Wanderung und lassen die letzten Sonnenstrahlen auf uns scheinen. Wir genießen die Farbenfreude, die die untergehende Sonne auf die erodierte Felslandschaft zaubert.

Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 200km; Erongo Wilderness Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

13. Twyfelfontein

Das Brandberg Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf. Wir blicken auf den Königsstein, der mit seinem 2.573 m hohen Gipfel der höchste Berg des Landes ist. Viele Felszeichnungen der San sind in den Schluchten und Höhlen zu finden. Mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides wandern wir ca. 2 Stunden durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist - aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Am Nachmittag erreichen wir das Gebiet um Twyfelfontein und übernachten dort in einer Lodge.
Je nach Jahreszeit wandern wir entweder heute Nachmittag oder morgen Vormittag im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juli 2007 Twyfelfontein auf die Liste der Weltkultur- und Naturerben gesetzt mit der Begründung, dass sich hier die größte Ansammlung von Felsgravuren in Afrika befindet. Wir werden nicht alle der über 2000 bereits dokumentierten Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke, ansehen können, aber wir wandern mit einem Guide auf einem eindrucksvollen Pfad durch die riesigen Gesteinformationen. Wir bestaunen Kunstwerke die teilwise bis in die späte Steinzeit zurückdatiert werden. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrikas dominierten, bis etwa 1000 n. Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein war die erste Welterbestätte in Namibia.

Gehzeit: ca. 2 bis 3 Std.
Twyfelfontein Lodge oder vergleichbare Alternative (FA)

14. Tag: Orgelpfeifen - Versteinerter Wald - Etosha-Nationalpark

Fantastische geologische Formationen liegen am Weg. Wir besichtigen die sogenannten Orgelpfeifen, aufrecht stehende Basaltsäulen in einer Felsschlucht. Bis zu 30 m lange Baumstämme wurden im Versteinerten Wald vor etwa 200 Millionen Jahren angeschwemmt und sind inzwischen versteinert. Hier ist die Welwitschia mirabilis zuhause, eine der ungewöhnlichsten Gewächse unserer Erde. Die Pflanze ist endemisch in der Namib und kommt vom Kuisebfluss bis nach Angola vor. Sie kann nicht nur genügend Feuchtigkeit speichern, um in dieser lebensfeindlichen Umwelt zu überleben, sondern sie erreicht zudem ein sehr hohes Alter. Über die Provinzstädte Khorixas und Outjo gelangen wir in den 22.270 qkm großen Etosha-Nationalpark. Heia Safari! Die nächsten Tage gehören vorallem der afrikanischen Tierwelt, denn nicht umsonst gehört dieser Wildpark zu den bekanntesten Afrikas. Im Park leben große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken, Kudus und Oryx-Antilopen. Mit viel Glück können wir Hyänen, Löwen, Leoparden und auch Geparde bei einer unserer Pirschfahrten erspähen. Je nach Jahreszeit und den vorangegangen Regenzeiten ändern sich Populationen im Park, aber zu sehen gibt es immer etwas. Zu den einzelnen Tieren wird uns unser Hauser-Reiseleiter immer wieder etwas erzählen, so kann sich jeder sein Lieblingstier auswählen.
Eine in 1.065 m Höhe liegende salzverkrustete Senke bildet das Herzstück des Parks. 12 Millionen Jahre ist es her, dass der Kunene Fluss hier in einen Binnensee floss. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: E bedeutet „groß" und totha heißt „wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen". Das Wort ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerzeit in der Salzpfanne herrschen - aber das ist nur eine der Erklärungen. An die Pfanne, das Kernstück des Parks, schließen sich verschiedene Savannenformationen an: die Baumsavanne im feuchten Osten mit Mopane- und Tambuti-Bäumen, Makalani-Palmen und Exemplaren von Moringa ovalifolia; im trockenen Westen erstrecken sich Busch- und Dornsavannen. Während den Pirschfahrten haben wir gute Gelegenheiten, die Tiere an den verschiedenen Wasserstellen zu beobachten.

Fahrstrecke von: ca. 310 km
Übernachtung in einem der Camps im Etosha Nationalpark (FA)

15. Tag Pirschfahrten im Nationalpark

Wieder sind wir unterwegs um den Park zu erkunden. Was werden wir heute zu sehen bekommen- Vielleicht einen Löwen- Die Wildkatzen generell sind meist am schwierigsten zu finden, deswegen sind auch z. B. Leopardensichtungen so beliebt. Aber mindestens genauso schon ist es anzuschauen, wenn eine ganze Herde Elefanten am Wasserloch halt macht. Vorallem wenn ein kleiner Elefant sich noch etwas unsicher zwischen den Beinen seiner Mutter versteckt und die ihn liebevoll mit ihrem Rüssel ins Wasser stupst um die Welt zu erkunden. Oder uns wird ganz schwindelig, weil eine große Zebraherde vorbeikommt und die vielen schwarz-weißen Streifen vor unseren Augen verschwimmen. Wußten Sie das jede Zeichnung anders ist und so die Zebrajungen ihre Mutter erkennen- Es werden auch nächtliche Pirschfahrten in großen, offenen Wildbeobachtungsfahrzeugen von der Parkbehörde angeboten (N$ 650 pro Person / Stand 09/13). Unser Reiseleiter ist uns gerne bei der Buchung behilflich.

Fahrstrecke: 200km; Übernachtung in einem der Camps im Etosha Nationalpark [FA]

16. Tag Pirschfahrt im Nationalpark

Auch am heutigen Tag begeben wir uns auf Pirsch. Wenn es das Wetter (der kühle Morgenwind kann vorallem im dortigen Winter manchmal noch sehr kühl sein) zulässt, öffnen wir das Dach unseres Geländewagens und haben so noch mehr Ausblicks- und Fotografiermöglichkeiten. Wird heute eine Warzenschweinfamilie mit Frischlingen, die der Mutter folgen unseren Weg kreuzen- Oder sehen wir die farbenfrohe Gabelracke auf einem Ast sitzen und das Köpfchen froh durch die Landschaft wendend- Sehr gerne wollen wir natürlich auch die Giraffen sehen, wie sie trotz so langer Beine und Hälse elegant über die Savanne laufen können. Jeder Tag "in der Etosha" bringt uns neue Erlebnisse. Zum Sonnenuntergang verlassen wir den Park und fahren zur nahegelegnen Mokuti Lodge mit eigenem Reptilienpark.

Fahrstrecke: 200km; Lodgeübernachtung in der Mokuti Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

17. Tag Otjikoto See - Hoba Meteorit - Waterberg Plateau Park

Wir verlassen schweren Herzens mit vielen Tieren im Kopf den Nationalpark und fahren über Tsumeb Otjikoto See zum Hoba-Meteoriten. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 auf einer Farm entdeckt und gilt als größter Meteorit der Welt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Am Nachmittag erreichen wir das Waterberg Plateau. Wir haben fakultativ die Möglichkeit mit einem Guide der Lodge auf einem offenen Wagen im milden Licht des Nachmittags hinaus in die weiten Ebenen der Omaheke (Kalahari) zu fahren. In diesem Teil trifft man mit ein bisschen Glück auf Breitmaul-Nashörner, Giraffen, Steppenzebras, Kudus, Gemsböcke, Springböcke, Impala, Kuh- und Eland-Antilopen, Damara dik-diks, Strauße sowie Warzenschweine. Je nach Jahreszeit lohnt sich auch ein kleiner Abstecher zu einer Lehmpfanne, in der sich das Wasser der farmeigenen Quelle sammelt - und damit viele Wasservögel anzieht. (N$ 350,- pro Person / Stand 09/13). Wer nicht möchte, kann gerne auf eigene Faust die Umgebung erkunden. Es gibt gut markierte Wanderpfade auf dem Gelände der Lodge.

Fahrstrecke: 300km; Waterberg Wilderness Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

18. Tag Wanderung auf dem Waterberg Plateau

Der frühe Morgen eignet sich bestens um den Waterberg und die Anfänge der östlich gelegenen Kalahari zu erkunden. Wir unternehmen mit einem einheimischen Führer eine ca. 3-stündige Wanderung auf den Plateau-Rand. Von der Lodge aus müssen wir nur ca. 110 m aufsteigen, um in eine Welt bizarrer Sandsteinformationen zu gelangen. Vielleicht kreuzen ein paar Kudus oder Steinböckchen unseren Weg, Klippschliefer beobachten uns neugierig aus sicherer Entfernung. Wußten Sie das das die nächsten Verwandten des Elefanten sind- Wer möchte, kann auf einen der verschiedenen gekennzeichneten Wanderwege am Nachmittag die Umgebung weiter selbständig entdecken oder sich am Pool erholen. Wir genießen unsere letzten Tage in Afrika.

Gehzeit: 3h; Waterberg Wilderness Lodge oder vergleichbare Alternative [FA]

19. Tag Windhoek - Heimreise

Wir kehren zurück in die Hauptstadt. Die Fahrt nach Windhoek dauert ca. 4 Stunden. In Okahandja besteht die Möglichkeit Holzschnitzerarbeiten auf dem örtlichen Markt zu erwerben. Wir können in Windhoek letzte Einkäufe tätigen, bevor wir am späten Nachmittag (abhängig vom Flugplan) von einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht werden und nach Deutschland zurück fliegen.

Fahrstrecke: 330km; Übernachtung im Flugzeug [F]

20. Tag Ankunft

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Wanderungen mit Tagesetappen zwischen durchschnittlich 1 bis 4 Stunden sind einfach. Beim Tok Tokkie Trail wandern sie am Tag 6 ca. 7 Stunden. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, müssen Sie jedoch trittsicher sein. Bitte bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen Belastung durch das heiße und trockene Klima gewachsen ist. Das Hauptgepäck wird immer befördert, das bedeutet, Sie brauchen bei den Ausflügen nur Ihren Rucksack mit Wasserflasche (beim Tok Tokkie Trail benötigen Sie 2 Liter!) und Fotoausrüstung selbst tragen. Für die Überlandfahrten auf teilweise unbefestigten Straßen und Pisten benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen. Sie übernachten meistens in typischen Lodges in Doppelzimmern. Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Sollte eine Unterkunft in Ausnahmefällen nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch kann es auch zu leichten Programmänderungen kommen. Wir versichern Ihnen die bestmögliche Alternative für Sie zu suchen und Sie schnellstmöglich zu informieren. In den Wüstennächten schlafen Sie in richtigem Bettzeug auf bequemen Feldbetten inmitten der Dünen.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Falls es aus organisatorischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben sollte, bitten wir um Ihr Verständnis.

BUCHEN / VORMERKEN