Marokkanisches Kaleidoskop: Königsstädte und Wüstenerlebnis

*Königsstädte-Reise kombiniert mit Wüstenwandern
*Vier Tage leichtes Trekking mit Kamelen durch das Dünenmeer des Erg Chebi
*Königsstädte Rabat, Fès, Meknes und Marrakech – orientalische Perlen
*Straße der Kasbahs – großartige Lehmburgen, Palmen und Oasen
*Verlängerung Marrakech und Essaouira am Atlantik möglich
*Dadès und Todra – schöne Schluchten im Sandsteingebirge

Die Königsstädte Rabat, Meknes und Fès schmücken sich mit stilvoll dekorierten Palästen, Koranschulen und Karawansereien. An orientalischer Pracht sind sie kaum zu überbieten! Sie schlendern durch bunte Basare, schnuppern an Säcken von Gewürzen und erleben die Handwerker in den Gassen der Medina. Inmitten schöner Landschaft besichtigen Sie die römischen Ausgrabungen von Volubilis. Durch duftende Zedernwälder und die Ausläufer des Hohen Atlas fahren Sie zu riesigen Palmenoasen. Ein starker Kontrast zur Sahara! Das viertägige Wüstentrekking führt Sie durch die "wahre" Wüste. Sie tauchen in das Erg Chebi ein, das größte und höchste Dünenmeer Marokkos.

Auf und ab wandern Sie mit Lastkamelen im Stile der Karawanen durch die Welt hoher, goldgelber Sanddünen.
Sie entdecken die imposante Schlucht des Dadès und die berühmte Straße der Kasbahs mit ihren Wehrdörfern aus Stampflehm. Schließlich fahren Sie über eine landschaftlich spektakuläre Pass-Straße im Hohen Atlas nach Marrakech. Tauchen Sie ein in das rosa Labyrinth der Medina – Perle des Orients.

Reiseverlauf

1. Tag Flug nach Casablanca und Fahrt nach Rabat

Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Ermäßigte Bahnfahrkarte innerhalb Deutschlands möglich (Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen!).
Ankunft und Empfang durch den örtlichen Begleiter und ca. 100 km Busfahrt über die Küstenstraße zur Königsstadt Rabat. Abendessen im Hotel.
Hotel in Rabat [A]

2. Tag Königsstädte Rabat und Meknes, römisches Volubilis

Der Königspalast, die Kasbah des Oudaias mit ihrem reliefverzierten Tor, der über 700 Jahre alte Hassan-Turm von Yakoub-el-Mansour und das neue Mausoleum von Mohammed V. sind die architektonischen Schmuckstücke der am Atlantik gelegenen Königsstadt Rabat. Nach dem Besuch dieser Sehenswürdigkeiten starten wir in Richtung Meknes. In dieser Ville Impériale, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, sehen wir uns das Bab el Mansour an, für viele das schönste Tor Marokkos. Dann besuchen wir das Mausoleum von Moulay Ismail, das als einziges Mausoleum des Landes von Nicht-Moslems betreten werden darf. Zur Zeit von Sultan Moulay Ismail (17. Jh.) stieg Meknes zur Landeshauptstadt auf und erlebte eine Blütezeit. Moscheen und Basare, aber auch Prunkbauten, wie der von gewaltigen Befestigungsmauern umgebene Palast Dar Kebira, erinnern an diese Periode. Auf der Weiterfahrt nach Fes machen wir einen Abstecher nach Volubilis, der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt des Landes, die für ihre hübschen Mosaike bekannt ist und ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt. Abends erreichen wir unser Hotel in Fes.
Hotel in Fes [FMA]

3. Tag Königsstadt Fes

Heute besichtigen wir die älteste der Königsstädte Marokkos, Fes - das Zentrum des religiösen Lebens des Landes, der Kunst, des Handwerks und der Wissenschaften. Die Altstadt von Fes, die Medina Fes-el-Bali, gilt als eine der schönsten Städte der Welt und steht bereits seit über 30 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Schließen wir einmal die Augen, hören das Hämmern der Schmiede und riechen den Duft der Gewürze! Da bekommen wir schon Appetit auf orientalische Küche. Zu Mittag besuchen wir ein typisch marokkanisches Restaurant in der Altstadt und können die Atmosphäre und das Essen genießen.
Wir bummeln durch die Medina mit ihren verschachtelten Gassen, den Souks (Basaren) sowie dem Töpfer- und Gerberviertel. Seit Jahrhunderten berühmt sind die Gerberarbeiten von Fes; das Leder wurde bereits im Mittelalter bis nach Bagdad exportiert.
Die ehemalige Koranschule Medersa Bou Inania ist ein besonders schönes Beispiel maurischer Baukunst: Feinste Stuckarbeiten, Holzschnitzereien und bunte Fliesen-Mosaiken zieren die Wände des Innenhofes. Zu sehen sind auch die ehemaligen kleinen Studienzellen.
Inmitten der Gassen des Souks mit ihrem geschäftigen Treiben erhebt sich der große Komplex der berühmten Moschee und Hochschule Kairaouine - nach El Azhar in Kairo die älteste Hochschule der islamischen Welt. Sie wurde im 10. Jahrhundert gegründet. Als Nicht-Muslime können wir durch eines der 14 Tore einen flüchtigen Blick in den gefliesten Innenhof werfen.
Hotel in Fes [FMA]

4. Tag Vormittag Fes und Fahrt über den Mittleren Atlas nach Midelt

Da Fes mit seiner großen, einzigartigen Medina eine der sehenswertesten Städte Marokkos ist, steht der heutige Vormittag noch einmal für einen individuellen Bummel durch die Altstadt zur freien Verfügung. Lassen Sie sich ganz ohne Programm durch die engen Gassen treiben, beobachten Sie Händler und Handwerker oder besuchen Sie evtl. die kleinen Geschäfte mit Kunsthandwerk.
Dann bringt uns unser Bus in die nördlichen Ausläufer des Mittleren Atlas und wir fahren über den 1.660 m hoch gelegenen Wintersportort Ifrane nach Azrou (1.250 m). Bei einem Bummel lernen wir das Städtchen kennen. Es ist das Zentrum der Berber vom Stamm der Beni Mguild; benannt wurde es nach einem markanten Felsen, auf dem die Reste einer Kasbah stehen. Auf der Weiterfahrt durch die Forèts des Cèdres, die berühmten Zedernwälder, können wir mit etwas Glück Berberaffen beobachten. Schließlich überqueren wir den Straßenpass des Col du Zad (2.178 m) und erreichen nach rund 205 km Midelt (1.490 m).
Gästehaus in Midelt [FMA]

5. Tag Über den Hohen Atlas und Oasen zu den Dünen von Merzouga

Morgens setzen wir die Fahrt durch die östlichen Ausläufer des Hohen Atlas fort und passieren den Tizi-n-Talrhemt (1.907 m), bevor es in die Schluchten des Ziz-Flusses hinabgeht. Unterwegs unternehmen wir eine etwa einstündige Wanderung durch die Palmenhaine des schönen Ziz-Tales. Der Ziz ist ein Wüstenfluss, entlang seinem Lauf reihen sich zahlreiche Oasen aneinander. Die Route führt weiter über die Stadt Errachidia, wo wir eine Mittagsrast einlegen, und durch die Oasenstadt Erfoud im Herzen des Tafilalet, des größten Dattelpalmen-Oasengebiets des Landes. Endlich tauchen die großen Dünenfelder auf - mit dem Erg Chebbi breiten sich vor uns die größten und höchsten Dünenfelder Marokkos aus, die bis zu 170 m Höhe erreichen. Wir können durch den gelbroten Sand zu einem Aussichtskamm spazieren, um das Farbenspiel bei Sonnenuntergang von dort zu genießen.
Zelt [FMA]

6. Tag Beginn des Trekkings: Dünen, Dattelpalmen, Dromedare

Morgens treffen wir unsere Begleitmannschaft mit den Lastkamelen. Sobald unser Gepäck sowie die Küchen- und Zeltausrüstung auf die Tiere verteilt und festgeschnürt ist, brechen wir zum viertägigen Trekking auf. Zuerst im Angesicht der Dünenkämme, dann diese überquerend, wandern wir durch das herrliche Sandmeer, das unendlich weit erscheint. Es bietet nur sehr wenigen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Da unsere Route meist durch die Dünenfelder führt und sich täglich im Auf- und Abstieg bis zu 600 Höhenmeter ergeben können, wird kein Jeep als Begleitfahrzeug eingesetzt. Wir sind nur mit Lastkamelen als Karawane unterwegs. Wer möchte, kann vorab gegen einen Aufpreis von 100,- Euro ein extra Reitkamel bestellen (bitte bei Buchung angeben). Die Trekkingroute und die Übernachtungsplätze können, je nach den Weidemöglichkeiten für unsere Tiere, geringfügig variieren. Nach einer Wegstrecke von rund 20 km - Mittagspicknick unterwegs - erreichen wir den Lagerplatz Bou Ighd (gesprochen Bu Ird). Das Abendessen wird im Messezelt oder im Freien immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert und auf einer Matte auf dem Boden sitzend eingenommen - über uns der Sternenhimmel!
Gehzeit: 5-6h; Zelten in den Dünen [FMA]

7. Tag Dünentrekking durch das Erg Chebbi

Weiter südwärts ziehen wir heute meist über die größeren Dünenkämme des Erg Chebbi. Der Name bedeutet etwa „blonde Dünen", obwohl die Dünen eher rötlich oder orangefarben sind. Am Fuß der bis zu 170 m hohen Dünen sind einige Fossilien und Mineralien zu entdecken, die von einem mehrere Millionen Jahre alten Korallenriff stammen. Sie sind der Beweis dafür, dass sich an dieser Stelle einst ein Ozean befand. Heute besteht der weite Ozean nur noch aus "Dünenwellen". Mächtig sind die höchsten Dünen Marokkos und keine gleicht der anderen. Sanfte Linien schwingen sich vom Boden hinauf zum Dünenkamm. Von seiner höchsten Stelle schweift der Blick in die Weite der Wüste. Harmonische Formen und Farben machen die Wüste zu einer Landschaft, die zu Recht viele Liebhaber gewonnen hat. Unsere Zelte bauen wir inmitten der Wüste auf, wie jeden Tag, und genießen das Farbenspiel in den Abendstunden.
Gehzeit: 5-6h; Zelten in der Wüste [FMA]

8. Tag Dünentrekking bis Hassi Merdani

Wir wandern mit unseren Kamelen und den Beduinen-Begleitern tiefer hinein ins Herz des Dünenmeeres von Erg Chebbi. Dünen von 150 Metern Höhe bieten einen eindrucksvollen Anblick. Sie zu besteigen, ist oft sogar eine sportliche Herausforderung. Vom „Dünengipfel" bietet sich eine wunderbare Aussicht und der Sonnenuntergang wird zum unvergesslichen Erlebnis.
Gehzeit: 5-6h; Zeltlager am Fuße der Dünen [FMA]

9. Tag Dünentrekking bis zum Erg Znigui

Mit unserer Karawane ziehen wir nordwärts zu den Dünenfeldern des Erg Znigui. Im Osten erscheinen in der Ferne die Berge von El Bega und die Hamada du Guir, eine flache Steinwüste. Wir genießen noch einmal die Ruhe und die Weite der Sahara. Auch unser heutiger Lagerplatz befindet sich in der Nähe von bis zu 150 m hohen Dünen. Wer möchte, kann noch einmal in den Ozean aus Sand eintauchen, die höchsten "Sandwellen" erklimmen und sich im immer wärmer strahlenden Abendlicht von der einzigartigen Stimmung der Wüste verzaubern lassen. Vielleicht fühlen nun auch Sie sich vom "Wüstenvirus" infiziert und denken bereits daran, die Sahara wieder zu besuchen. Unser Wüstenabenteuer neigt sich dem Ende zu und wir verabschieden die Begleitmannschaft mit den Tieren.
Gehzeit: 5-6h; Zeltlager am Fuße der Dünen [FMA]

10. Tag Oasendorf Rissani, Todra-Schlucht und Dadès-Schlucht

In Merzouga werden wir abgeholt und fahren zum Oasendorf Rissani, das uns mit einem großen und prächtig verzierten Torbogen empfängt. Früher war der Ort sogar ein bedeutender Karawanenstützpunkt. Elfenbein, Gold und Sklaven wurden gegen Datteln, Salz und Lederwaren getauscht. Wir besuchen den bunten Marktplatz, der von rosarot getünchten Lehmhäusern umgeben ist. Auf der Fahrt nach Tinejdad schauen wir uns die „Foggaras" an, die früher hier üblichen unterirdischen Bewässerungskanäle mit Erdhügeln um die Schächte. Zum Mittagessen erreichen wir die Großoase von Tinerhir. Danach unternehmen wir einen Abstecher (20 km) in die Palmenoasen entlang des Todra-Flusses. Vom Grunde der tief eingeschnittenen Todra-Schlucht aus bestaunen wir die roten Felsformationen. An der engsten Stelle ist die von einer Straße erschlossene Schlucht nur gut 10 m breit. Schließlich fahren wir in die herrliche Dadès-Schlucht und quartieren uns in einer Herberge ein (Gästehaus, Zimmer mit Dusche/WC).
Gästehaus in der Dadès-Schlucht [FMA]

11. Tag Wanderung in der Dadès-Schlucht und Straße der 1.000 Kasbahs

Morgens unternehmen wir eine kleine Wanderung in der Dadès-Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen. Weiter fahren wir auf der „Straße der 1.000 Kasbahs". Typisch für die Stadt Kelaâ M´Gouna sind die ausgedehnten Rosenplantagen; aus den duftenden Blütenblättern wird Öl für die Parfümherstellung gewonnen. An den Lehmburgen bei Skoura, die entweder dem Verfall preisgegeben sind oder stilecht renoviert werden, legen wir Fotostopps ein. Unser Mittagessen nehmen wir in Ouarzazate zu uns. Nun besichtigen wir die Glaoui-Kasbah von Taourirt, den einstigen Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Der Komplex mit der Wehrburg und dem großen Wehrdorf mit seinen engen Gassen zählt zu den mächtigsten, aus Stampflehm erbauten Wohnanlagen im Süden des Landes. Abends erreichen wir nach 180 km Fahrt unsere einfache Unterkunft im Kasbah-Stil in Ait Benhaddou.
Kasbah-Hotel in Ait Benhaddou [FMA]

12. Tag Ait Benhaddou und Fahrt über den Hohen Atlas

Zunächst besuchen wir den großen Ksar Ait Benhaddou, das am Hang gebaute, befestigte Berberdorf, das seit 1987 als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz steht. Wir durchstreifen das Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern. Der teils wieder aufgebaute Ort gilt als hervorragendes Beispiel südmarokkanischer Architektur. Sowohl der Ort als auch die ihn umgebende, grandiose Wüstenlandschaft dienten schon oft als Kulisse für Verfilmungen. Nach einem Picknick überqueren wir den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka, den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes. Selbst wenn er als der am besten ausgebaute Pass Marokkos gilt, ist die Fahrt auf dieser Strecke mit den schmalen Windungen doch aufregend. Vom Pass aus geht es bergab in die Ebene und weiter nach Marrakech. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir die Stadt. Wer mag, kann sich etwas ausruhen oder bereits einen ersten Bummel in die Medina, die rosarote Altstadt, unternehmen.
Hotel in Marrakech [FMA]

13. Tag Besichtigung von Marrakech – Orient pur!

Zu Fuß besichtigen wir heute die Medina von Marrakech, die zu Recht seit Jahrzehnten als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou, eines der monumentalen Stadttore, und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Gräber der Sultane der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfliesen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll die Pracht farbenfroher orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem Restaurant in der Medina ein.
Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Erleben Sie das bunte orientalische Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern, duftenden Garküchen und verlockenden Obst- und Nuss-Ständen. Wer das Ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist in einem der Dachterrassen-Cafés bestens aufgehoben und kann das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe beobachten. Besonders schön ist die Stimmung bei Sonnenuntergang. Am Abend treffen wir uns in der Medina und werden in einem stilvollen Restaurant speisen.
Hotel in Marrakech [FMA]

14. Tag Rückflug nach Frankfurt und Heimreise

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt. Ankunft am frühen Nachmittag und Heimreise.

Verlängerungspaket 3 Tage (2 Nächte Essaouira und 1 Nacht Marrakech)


Tag 1: (Abflug der Gruppe), morgens per Taxi (ca. 3,- €) zum Supratours Busbahnhof Marrakech, Fahrt (ca. 15 € p.P.) im komfortablen Überlandbus in ca. 3 Std. nach Essaouira, dort Unterkunft in einem Riad, mitten in der Altstadt. [F]

Tag 2: Tag zur freien Verfügung in Essaouira, Zeit für den Strand, die Medina, den Hafen und das Fort. [F]

Tag 3: morgens zum Supratours Busbahnhof und Fahrt nach Marrakech; Taxi zur Unterkunft (z.B. Riad direkt in der Altstadt oder Gruppenhotel in der Neustadt); Rest des Tages frei. .[F]

Tag 4: Organisierter Transfer zum Flughafen und Rückflug*** von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt, Ankunft nachmittags. [-]

***Flüge: von Marrakech nach München je nach Termin und auf Anfrage möglich (Direktflüge ausschließlich Montags und Donnerstags, Umsteigeverbindung Marrakech-Casablanca-München Dienstags, Donnerstags, Samstags).


Circa-Preis pro Person (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Unterkunft und Flug):

120 € im Doppelzimmer (bis 140 € in Hochsaison)
170 € im Einzelzimmer (bis 190 € in Hochsaison)

Inklusive Hotelübernachtung mit Frühstück sowie Flughafen-Transfer vor dem Rückflug.
Transfers zum Busbahnhof bzw. mit dem Bus in Eigenregie, Ticket vor Ort zu kaufen, Fahrplaninfos unter
www.oncf.ma/Pages/Accueil.aspx

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Beim Trekking in den Dünenlandschaften des Erg Chebbi sind für die fünf- bis sechsstündigen Wanderetappen ein gesunder Kreislauf und eine gute Kondition erforderlich. Pro Wandertag können sich die Auf- und Abstiege in den Dünenfeldern auf 500 bis 600 Höhenmeter summieren. Das Wandern im lockeren Dünensand kann anstrengend sein, besonders durch das Einsinken in den Sand bei den Anstiegen. Lastkamele übernehmen während des Trekkings Ihr Hauptgepäck sowie die Küchen- und Zeltausrüstung. Ein Begleitfahrzeug ist auf dieser Route nicht im Einsatz. Beim Trekking tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem persönlich Notwendigen für unterwegs (Pullover/Fleece, Windschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.). Eine Begleitmannschaft sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen. Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.

An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen.

Die Busfahrten führen teilweise durch Gebirgs- und Wüstenlandschaften. Die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden. In den Städten übernachten Sie in Hotels der Mittelklasse; in Midelt und in der Dadès-Schlucht sowie zu Beginn des Trekkings in einfachen Gästehäusern / Herbergen mit Zweibettzimmern. Während des Trekkings nächtigen Sie 4-mal in Zwei-Personen-Zelten; wer möchte, kann nachts auch unter freiem Himmel mit Blick auf das Sternenzelt schlafen.

Die Speisen werden beim Camping - wie im Orient üblich - auf Matten auf dem Boden sitzend eingenommen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind in Marokko unüblich.

Profil

Kultur- und Wanderreise vereint! Königsstädte kombiniert mit leichtem Wüstentrekking in großartigen Dünen. Gegen Aufpreis Reitkamel buchbar (s. u.).

Wichtige Hinweise

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Marokko gehört dem muslimischen Kulturkreis an. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen selbstverständlich sein. Shorts oder Bermudas (an Frauen und Männern), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind ebensowenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge, sondern auch in den Städten beleidigt freizügige Kleidung das Anstandsgefühl der Menschen. Auch beim Fotografieren bitten wir um Zurückhaltung.

BUCHEN / VORMERKEN