Kolumbien-Rundreise

Bogota - Villa de Leyva - Neiva - San Agustin - Popayan - Armenia - Medellin - San Agustin - Sta Mar

Highlights

- Zunächst die Hauptstadt Bogotá
- Besuch der "Kaffee-Zone" und Medellins
- Popayan, die weiße Stadt
- San Agustin mit den archäologischen Parks
- nach Santa Marta mit den wilden Traumstränden von Tayrona
- Festungshafenstadt Cartagena mit Ausflug auf die Insel Baru

Kolumbien ist ein Land mit allen Kontrasten, die Südamerika zu bieten hat: Moderne Großstädte, verschlafene Kolonialdörfer, traumhafte Karibikstrände, antike Steinstatuen und Grabmäler. Die Landschaftsformen reichen von tropischer Fülle über gemäßigte subtropische Hochebenen zu karger Anden-Gebirgslandschaft. Die Küsten Kolumbiens grenzen im Norden an das Karibische Meer und an den Pazifik im Westen. Ähnlich vielfältig verhält es sich mit der Bevölkerung Kolumbiens: Ein Schmelztiegel der Kulturen und Menschen mit indianischer, europäischer und afrikanischer Herkunft. Die politische Situation und die Sicherheitslage - in den vergangenen Jahren ein Grund für den fast gänzlich ausgebliebenen Tourismus - hat sich inzwischen drastisch verbessert und Gruppenreisen sind heute ohne Risiko durchzuführen.

In Bogota angekommen, erinnert uns die nahe Ostkordillere daran, dass wir 2600 m näher am Himmel sind. In den nächsten zwei Tagen besuchen wir die Umgebung Bogotas, erkunden die größte Untertage-Kathedrale der Welt, erfahren viel über die bewegte Geschichte Kolumbiens und erleben Bogotas frohes Nachtleben. Vom kühlen Bogota fliegen wir in das warme Neiva und machen einen Abstecher in die Tatacoa-Wüste. In San Agustin unternehmen wir von unserer Finca Ausflüge und Ausritte zu den archäologischen Parks. Weiter in das koloniale Popayan, über die Zuckerrohrregion um Cali sowie die klimatisch milde Kaffeezone um Armenia erreichen wir das scheinbar immer im Frühling befindliche Medellin. Per Flug an die Karibikküste, wo wir im Naturpark Tayrona Sonne tanken und die lebensfrohe Stadt Cartagena erleben.

Reiseverlauf

1. Tag: SA Bogota

Flug nach Bogota (2600m). Ankunft spätnachmittags. Transfer zum Hotel im kolonialen Stadtteil.

2. Tag: SO Guatavita FA

Der heutige Tag dreht sich um die Legende des Eldorados, des vergoldeten Häuptlings, der in der Phantasie der Spanier für sagenumwobene Schätze stand. Das Ritual, Kern dieser Legende, fand in der Lagune Guatavita statt, wohin wir nach dem Frühstück fahren. Zurück in Bogotá Besuch des Goldmuseums mit seinen wertvollen Zeugnissen, die uns die kosmische Vorstellung der Muiscas und der präkolumbischen Kulturen näherbringen. Ein Rundgang durch Bogotás historisches Viertel La Candelaria bringt uns in das Museum Botero und hinauf auf 3.170 m Höhe, auf Bogotas Hausberg Monserrate.

3. Tag: MO Zipaquira - Villa de Leyva FA

Wir bleiben den Muiscas auf der Spur und reisen in die nördlichen Gebiete ihres einstigen Reichs, bis nach Villa de Leyva. Erster Halt ist Zipaquira mit der größten Untertagekathedrale der Welt. In den stillgelegten Stollen des Salzbergwerks wurde eine große Kathedrale gebaut. Weiterfahrt zu den trockenen Gebieten der „Wüste Candelaria“, deren karge Landschaft im deutlichen Kontrast zu dem satten Grün steht, dass uns bis Chiquinquira begleitete. Wir besuchen die Ortschaft Raquira, schon zu Zeiten der Muiscas Ort der Tonkunst. Nachmittags erkunden wir den Ort Villa de Leyva, der wegen seines gut erhaltenen kolonialen Ambientes in die spanische Welt vor 400 Jahren zurückversetzt.

4. Tag: DI Villa de Leyva FM

Morgens Besuch der Fundstelle El Fosil, mit den Resten eines Urkrokodils und dem dazugehörigen Forschungszentrum, das uns über die Tier- und Pflanzenwelt vor über 60 Millionen Jahren informiert. Nächster Halt ist der Muisca Sonnenkalender. Schließlich Besuch des alten Dominikanerklosters Ecce Homo. Nachmittags wandern wir zu den blauen Seen bei Villa de Leyva, erkunden zu Fuß den Beginn der Wüste „La Candelaria“. Es besteht die Möglichkeit, in den Seen zu schwimmen.

5. Tag: MI Tatacoa - San Agustin F

Rückreise nach Bogotá mit Halt am Puente de Boyacá. Hier lieferten sich die Truppen der Unabhängigkeitskämpfer und der Spanier am 7. August 1819 eine der entscheidenden Schlachten. Von Bogotá Flug nach Neiva. Die Stadt am Magdalena-Fluss und nur 440 Höhenmeter gelegen, begrüßt mit Temperaturen um die 30 Grad. Fahrt in die Wüste Tatacoa, die den Boden eines Urmeeres darstellt und durch ihre skurrile Schönheit besticht. Nach ca. einstündiger Wanderung durch das Cusco-Tal (kein Rundweg) Weiterfahrt entlang des Magdalenas nach San Agustin.

6. Tag: DO San Agustin FA

Besichtigung des Archäologischen Parks. Nachmittags ein Ausritt nach Pelota, Tablón und Chaquira. Die vorkolumbianische Kultur, die das Gebiet des heutigen San Agustin von 3.300 v. Chr. bis ca. 900 n. Chr. bevölkerte, ist ein großes Mysterium.

7. Tag: FR Popayan FM

Fahrt über die Andenketten durch verschiedene Vegetationszonen. Besonders die Paramos (über 3500m) werden wir zu Fuß genießen und Zeit zum Fotografieren finden. Die Straße ist unbefestigt, aber in gutem Zustand. Unser Ziel Popayan, auch die weiße Stadt genannt, obwohl schon zweimal von Erdbeben zerstört, wurde sie immer wieder im gleichen Stil aufgebaut und bewahrte somit den Glanz aus der Kolonialzeit. In Popayan kommen das indigene und das spanische Erbe Kolumbiens zusammen.

8. Tag: SA Popayan F

In Popayan spielt der katholische Glaube eine große Rolle im Alltag. Die wichtigste Woche im Jahr ist die Karwoche, während der jeden Abend festliche Prozessionen stattfinden. Diese sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und dementsprechend bereiten die „Payanesen“ diese das ganze Jahr über vor. Spätestens vier Wochen zuvor renovieren die Einwohner ihre Häuser. Während unserer Stadttour Besuch des mit der Planung betrauten Vereins sowie die wichtigsten Stationen der Prozessionen oder den Hang der „Demütigungen“. Nachmittags frei.

9. Tag: SO Silvia – Armenia FA

Fahrt nach Silvia, der wichtigsten Stadt der Guambiano-Nation. Wir treffen Maria Helena, eine junge Guambiano-Frau, die uns durch ihre Siedlungen führen wird, die wir zum Teil zu Fuß erkunden. Weiterfahrt in die Kaffeezone, wo wir nachmittags die Kaffeefinca erreichen. Hier kann man am Pool die grüne Bergwelt der Kaffeezone genießen, bevor wir in die Kaffeefelder gehen, um alles über Kaffeeanbau und –ernte zu erfahren. Im Haupthaus lernen wir den weiteren Prozess der Bohne bis hin zur Tasse Kaffee kennen.

10. Tag: MO Salento - Cocora Tal FA

Zwei Stunden von unserer Finca entfernt liegt das auf 2.400 m Höhe gelegene Tal von Cocora, Einstieg in den Park der Gletscher (Parque de los Nevados) zu Fuße der Gletscher Ruiz, Tolima, Santa Isabel, el Cisne und Quindio, alle um die 5.000 m hoch. Auf unserer Wanderung erleben wir die Artenvielfalt des andinen Nebelhochwaldes. Danach Fahrt in das nahegelegene Dorf Salento, dessen bunte Häuser und Balkone typisch für den Gründerstil der Siedler ist Delikatesse hier ist die Forelle. Spätnachmittags Rückkehr zur Finca.

11. Tag: DI Santa Rosa - Medellín F

Wir verlassen die Kaffeezone in Richtung des quirligen, im Norden gelegenem Medellin. Nahe Manizales liegt der Ort Santa Rosa, der durch zwei Dinge bekannt ist: Seine Thermalquellen und die geräucherte Chorizo-Wurst, die es nur hier gibt. Hier unterbrechen wir unsere Reise und lassen es uns in den Thermalquellen gut gehen. Natürlich bleibt auch Zeit, um die Chorizo-Wurst zu probieren. Spätnachmittags erreichen wir Medellin.

12. Tag: MI Medellin FA

Medellin litt unter Pablo Escobar und seinem Drogenkrieg. Es hat sich viel geändert seitdem und beim Besuch des Viertels San Christobal erfahren wir, mit welchen Maßnahmen die Stadt diese berüchtigten Viertel wieder eingebunden hat. Doch Medellin bietet mehr und so widmen wir uns im Parque Berrio den Botero-Skulpturen. Medellin gilt als die Stadt der Blumen. Der Umzug der Blumenbinder bildet den Höhepunkt des alljährlichen Festivals. Wir besuchen eine Familie, die seit Generationen als Blumenbinder an den Umzügen teilnimmt.

13. Tag: DO Santa Marta F

Von der grünen Bergwelt zur farbenfrohen afrokolumbianischen Karibik. Flug über Bogota nach Santa Marta. Am Nachmittag Stadtführung durch die älteste Stadt Kolumbiens.

14. Tag: FR Parque Tayrona FA

Heute steht der Tayrona Nationalpark auf dem Programm. Für aktive Teilnehmer besteht die Möglichkeit zu einer anstrengenden 5-stündigen Wanderung. Dabei Besuch einer kleinen Indianersiedlung im Nationalpark, das "Pueblito". Pueblito ist eine ehemalige Tayrona-Siedlung inmitten des Nationalparks. Von Pueblito gelangen wir nach einer Stunde bergab über Stock und Stein an die malerische Bucht San Juan del Cabo, wo wir zu Mittag essen und im Meer baden können. Danach laufen wir ca. 2 Std. bis zur Stelle, an der uns unser Bus wieder abholt. Wer die 5-stündige Wanderung nicht machen möchte, wandert durch den malerischen Urwald bis zu einer Bucht seiner Wahl (maximal 2 Std. pro Strecke, je nach Lage der Bucht) oder bis San Juan del Cabo und verbringt den Tag an einer der traumhaft schönen, wilden Palmenstrände. Am frühen Abend dann zurück nach Taganga. Mit dem Bus fahren wir eine Stunde zurück nach Santa Marta.

15. Tag: SA Cartagena F

Fahrt im öffentlichen und sehr bequemen Bus von Santa Marta nach Cartagena. Diese 5-stündige Fahrt führt über die Mündung des Magdalena-Flusses bei Barranquilla. In Cartagena beziehen wir Quartier im historischen Viertel Getsmani.

16. Tag: SO Cartagena F

Der Tag steht im Zeichen der bewegten Geschichte Cartagenas, von der Gründung durch die Spanier, die Belagerung durch Freibeuter wie Francis Drake und Vernon und heroische Rolle der Stadt im Widerstand gegen die Spanier. Von San Felipe und La Popa ist der Blick über die alte und die neue Stadt am besten. In der Stadt selbst, deren Baustil venezianisch ist, spüren wir etwas von der Magie aus dem Marques Roman "Liebe in den Zeiten der Cholera". Den Sonnenuntergang genießt man vom Café del Mar bei einem kühlen Getränk am stilvollsten.

17. Tag: MO Islas del Rosario FM

Karibik-Strand auf der Insel Barú. Der lange weiße Strand von Playa Blanca und das klare Wasser laden ein, den letzten Tag in Kolumbien auf karibische Art zu genießen. Dazu gibt es mittags das typische Essen der Einheimischen: Frischer Fisch, Kokosreis und Bratbananen!

18. Tag: DI Rückflug F

Der Vormittag bleibt zur freien Verfügung, um in den einladenden kleinen Geschäften von Cartagena Souvenirs zu erstehen. Am frühen Nachmittag Flug nach Bogota und Weiterflug nach Deutschland.

19. Tag: MI Rückkunft

Nachmittags Rückkunft in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakteristik / Komfort:

Wir reisen im Kleinbus und steigen - wo nötig - in Geländewagen um. Die Übernachtungen finden in ausgesuchten, teils rustikalen Hotels der Mittelklasse statt, wobei der Atmosphäre der Hotels bei der Auswahl größere Bedeutung zukam als die Anzahl der Sterne. Statt der Reittour kann eine Wanderung untenommen werden.

Hinweis zur Gruppengröße:

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, die Reise gegen Aufpreis in einer Kleingruppe durchzuführen; alternativ behalten wir uns den Rücktritt vom Reisevertrag bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vor, worüber wir Sie unverzüglich informieren. Bereits erfolgte Zahlungen erstatten wir Ihnen dann unverzüglich zurück.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Anschlussflug mit LUFTHANSA von verschi. dt. Flugh.:auf Anfrage

BUCHEN / VORMERKEN