Nationalparks in Kenia und Tanzania

Lake Naivasha - Masai Mara - Serengeti - Ngorongoro-Krater - Arusha - Amboseli-Nationalpark

Highlights

- Unterwegs im ursprünglichen Ostafrika
- vielfältiges Safari-Programm in zahlreichen Nationalparks
- eine ideale Tour für Natur- und Tierfreunde und Bewunderer großartiger Landschaftspanoramen
- umfassend berücksichtigt sind die großen Namen der ostafrikanischen Nationalparks

Das Paradies, den Garten Eden, wie in der Genesis beschrieben, gibt es tatsächlich in mehrfachen Varianten. Insbesondere die Nationalparks Ostafrikas, vor allem in Kenia und Tanzania erscheinen ganz und gar nicht "jenseits von Eden". Hier findet der Naturliebhaber auch heute noch sein Paradies, in den Wäldern, Savannen, Steppen, vor den höchsten Bergen Afrikas, in vielfältiger topographischer Kulisse unter dem hohen ostafrikanischen Himmel und unter der sprichwörtlichen "Sonne Afrikas". In den Nationalpark-Enklaven bewahrt sich ursprüngliches tropisches Afrika. Kenia - zusammen mit Tanzania - das ist die Quintessenz Ostafrikas.

Eine "Tour d'Horizon": von Nairobi geht es zum südwestlich gelegenen Naivasha- See, inmitten herrlicher Buschsavanne. Von hier führt die Reise entlang - teilweise - schwieriger Pisten in die fantastische Masai Mara. Dann folgt in Tanzania das höchstkarätie Duo an Naturparadiesen, das ganz Afrika besitzt und nirgendwo auf Erden wohl zu überbieten ist: die unfassbaren Weiten der Serengeti und die "Arche Noah", die Kraterschüssel des Ngorongoro. Zuletzt erleben wir den kleinen, aber sehr wildreichen Amboseli-Nationalpark am Fuße des Kilimanjaro.

Reiseverlauf

1. Tag: SO Ankunft Nairobi

Nach Ankunft in Nairobi Transfer ins Hotel. Zeit sich vom Flug bzw. von der Anreise zu erholen.

2. Tag: MO Nairobi FM

Heute erkunden wir Nairobi und machen den Anfang im Elefanten-Waisenhaus, das Daphne Sheldrick Center. Gäste können die Elefantenwaisen hautnah erleben, oft gibt es "Rüsselkontakt" und die Ranger informieren über die Arbeit mit diesen sanften Riesen. Danach Besuch der seltenen Rothschild-Giraffen, die wir eventuell mit einer Fütterung ihrer Lieblingsspeisen aus dem Wald locken können. Kaum zu glauben, aber inzwischen gehören auch Giraffen zu den bedrohten Tierarten. In den Bomas of Kenya erleben wir die kulturelle Seite des Landes, sehen Tänze, hören traditionelle Musik. Verschiedene Nachbilungen von "homesteads" vermitteln uns, wie die unterschiedlichen Stammesvölker leben. Zum Abschluß der Rundgang im Karen Blixen Museum.

3. Tag: DI Masai Mara FMA

Fahrt in die Masai Mara im Nordwesten Kenias, am äußeren Bereich die Weidegründe der Vieherden der Massai - charakteristisch sind ihre roten Überhänge und ihr selbstgefertigter bunter Schmuck. Von etwa Ende Juli bis August ziehen tausende und abertausende Grasfresser wie Zebras, Gnus, Topis und Gazellen aus den abgegrasten Flächen der benachbarten Serengeti in die Masai Mara, verfolgt von Raubtieren. Nach Einfahrt in die Masai Mara bis spätnachmittags unsere erste Safari.

4. Tag: MI Masai Mara FMA

Mehrstündige Safaris am Vor- und Nachmittag in der Mara, eines der tierreichsten Schutzgebiete in Ostafrika, landschaftlich malerisch schön mit grünen Hügeln, zahlreichen Flüssen und weiten Graslandebenen. Mit etwas Glück sind wir genau zur "richtigen Zeit am richtigen Ort" und können die Flussdurchquerung tausender Tiere miterleben, ein faszinierendes, aber durchaus auch trauriges Naturspektakel.

5. Tag: DO Victoria-See FMA

Fahrt zur kenianisch-tanzanischen Grenze, eine längere Fahrt aufgrund schwierigen Pisten. Nach den Einreiseformalitäten am Grenzposten Isebania fahren wir zum Lake Victoria, drittgrößter See auf Erden und zweitgrößter Frischwassersee weltweit.

6. Tag: FR Serengeti FMA

Nach dem Frühstück eine kleine Wanderung am - und eine kurze Bootsfahrt auf dem See, so lernen wir das traditionelle Leben der Bevölkerung hier kennen. Dann Fahrt in die Serengeti. Nach der Einfahrt geht es auf Pirschfahrt bis wir nachmittags unsere Unterkunft erreichen.

7. Tag: SA Serengeti FMA

Eine ganztägige Safari in der Serengeti, unterwegs Mittagessen in Form eines Picknicks. Zusammen mit der kenianischen Masai Mara und den umliegenden Schutzgebieten, wie die "wildlife control areas" Grumeti und Ikoma im Süd- und Nordwesten, bildet die Serengeti ein gigantisches Ökosystem und bietet einmal im Jahr ein einzigartiges Naturschauspiel: Etwa zwischen Mai und August findet hier die große Wanderung der Tierherden statt. Nach der Regenzeit folgen die Tierherden verschiedenen Wanderrouten, bis sie etwa Ende Juli, Anfang August in der Masai Mara ankommen. Bekannt sind die atemberaubenden Naturdokumentationen von Tierfilmer Bernhard Grzimek. Ein einmaliges Abenteuer ist sicherlich die optionale Ballonsafari (Preis auf Anfrage), wenn man mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages über die Landschaft gleitet, die erwachenden Tierherden sieht und nach der Landung ein Sektfrühstück mitten in der Savanne genießen kann.

8. Tag: SO Zum Ngorongoro-Krater FMA

Frühes Frühstück gefolgt von einer letzten Wildbeobachtungsfahrt. Nach einem Picknick verlassen wir frühnachmittags die Serengeti und fahren durch die Ngorongoro Conservation Area zum Ngorongoro-Krater. Die Piste führt den Kraterhang entlang durch Bergregenwald. Vom Kraterrand - bei gutem Wetter - ein erster Blick in und auf dieses Naturschauspiel, welches uns am nächsten Tag erwartet.

9. Tag: MO Ngorongoro-Krater FMA

Früh geht es heute los. Der Hang ist steil, wir brauchen fast eine Stunde bis wir unten - in der weltweit größten nicht überfluteten Kraterschüssel - sind, ein großartiges Wunder der Natur. Ganztägig sind wir auf Safari, in den tropischen Wäldern, in der Savanne und im Mandusi-Sumpfgebiet, wo wir mit etwas Glück auf riesige Würgeschlangen treffen, die ihrer Nahrung bzw. ihren Opfern am Wasserrand auflauern. Im Krater ein eigener Mikrokosmos mit ca. 25.000 Tieren, jedoch keine Giraffen und Impalas, denn sie können die steilen Kraterwände nicht bezwingen. Nicht selten trifft man an einem Tag auf die "Big Five". Mittagessen (Picknick) am See. Auch unsere Auffahrt, nicht weniger steil, dauert abermals fast eine Stunde mit Weiterfahrt nach Manyara.

10. Tag: DI Amboseli-Nationalpark FMA

Frühe Abfahrt zur Namanga-Grenze, wo wir erneut nach Kenia einreisen (bitte deshalb bei der Visa-Beantragung immer ein Visum für eine doppelte Einreise - "double entry" - beantragen) und direkt in den Amboseli-Nationalpark weiterfahren, der malerisch schön am Fuße des Kilimanjaro liegt. In den unterschiedlichen Vegetationszonen des Parks, den Akazienhainen, dem offenen Grasland und den dichten Palmen- und Papyrusdickichten, findet sich die gesamte Tierwelt Ostafrikas wieder. Nachmittags unsere ausgedehnte Safari. Vielleicht zeigt sich der Kilimanjaro wolkenfrei, eindrucksvoll sind seine Gletscher und die fast 6000m hohe, zumeist schneebedeckte, Uhuru-Spitze.

11. Tag: MI Amboseli-Nationalpark FMA

Vor- und nachmittags ausgedehnte Safaris. Wir beobachten das Wild in verschiedenen Vegetationszonen, in der Steppe, zwischen Palmenhainen und im Sumpfgebiet.

12. Tag: DO Amboseli-NP - Nairobi FM

Frühes Frühstück, dann folgt unsere letzte Safari, vielleicht begegnen wir einem "big tusker", einem majestätischen Elefantenbullen, dessen Stoßzähne die sagenhafte Länge von jeweils etwa 2,5m haben und etwa 50kg Gewicht auf die Waage bringen, sehr imposant und eine unvergessliche Begegnung. Schätzungen besagen, dass es nur etwa 30 dieser Giganten in Afrika gibt. Nach einem Mittagessen (Picknick) geht es zurück nach Nairobi. Mit dem Transfer zum Flughafen endet unser Ostafrika-Erlebnis.

Generelle Hinweise

Charakteristik / Komfort:

Wir wählen bewusst keine Tourtermine in der ausgeprägten Regenzeit - sofern überhaupt noch definierbar - sondern eher während der Zeit der großen Tierwanderungen zwischen Juni und November. Der Schutz und Erhalt dieser Paradiese lässt sich nur durch die recht hohen staatlich erhobenen Nationalparkgebühren sicherstellen. Dennoch sind Safari-Reisen wie diese, in geschützen Wildreservaten, etwas ganz Besonderes, denn sie bringen häufig viele aufregende, einmalige und emotionale Momente mit sich. Unter unseren Gästen ist die nachfolgende Reise sehr beliebt, oftmals auch eine Wiederholer-Tour.

Wir benutzen Allrad-Landcruiser. Vom geöffnetem Hubdach und aus seitlichen Schiebefenstern lässt sich gut fotografieren. Max. 6 Personen pro Fahrzeug, daher garantierte Fensterplätze. Die Unterkünfte sind komfortablel und in guter Lage. Eingeschränktes Gepäck. Fahrten auf schwierigen Schotter- und Sandpisten. Flexibilität und Kompromissbereitschaft gegenüber den afrikanischen Gegebenheiten sind absolut notwendig.

Impfungen:

Malaria-Prophylaxe empfohlen, Gelbfieber-Impfung Pflicht.

Hinweis zur Gruppengröße:

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, die Reise gegen Aufpreis in einer Kleingruppe durchzuführen; alternativ behalten wir uns den Rücktritt vom Reisevertrag bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vor, worüber wir Sie unverzüglich informieren. Bereits erfolgte Zahlungen erstatten wir Ihnen dann unverzüglich zurück.

WICHTIGE HINWEISE

Die staatlichen Nationalparkgebühren und "concession fees" sind nicht im Preis inkludiert und müssen vor Ort bar entrichtet werden: USD 710,- p.p.!
Wir behalten uns vor, diese Reise in umgekehrter bzw. in geänderter Richtung durchzuführen.

Geänderte Stornobedingungen

bis 60 Tage vor Abreise 35%, bis 45 Tage vor Abreise 60%, bis 31 Tage vor Abreise 85%, ab 30 Tage vor Abreise 95% des Reisepreises.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Innerdeutsche Bahnfahrkarte (Rail&Fly):auf Anfrage

BUCHEN / VORMERKEN