Italien - Vom Vesuv zum Ätna

Highlights

* Vulkanwanderreise mit 2- bis 5-stündigen Tagesetappen
* Vesuv, aktiver Stromboli und Europas höchster Vulkan – Ätna
* Liparische Inseln: Salina, Vulcano, Lipari und Stromboli
* Kunst und Kultur im lebendigen Neapel und im malerischen Taormina
* Durch die Ruinen von Pompeji
* Ausgewählte Unterkünfte (3 - 4 Sterne) mit regionaler Küche

Schon Goethe schwärmte von den vulkanischen Naturschauspielen Süditaliens. Ausgangspunkt Ihrer Reise ist die Halbinsel von Sorrent: Sie entdecken die Sehenswürdigkeiten Neapels, besuchen die Insel Capri und wandern am Vesuv (1.277 m) entlang des dampfenden Kraterrandes. Mit der Nachtfähre erreichen Sie die Insel Stromboli. Dort ist die Besteigung des gleichnamigen Vulkans (927 m) ein Höhepunkt Ihrer Reise: Der Stromboli - „Leuchtturm des Mittelmeeres" - gilt als aktivster Vulkan der Erde und ist ununterbrochen tätig. Nach einem Aufstieg mit beeindruckendem Panorama beobachten Sie aus unmittelbarer Nähe, wie glühende Lavafetzen aus dem Krater geschleudert werden und durchqueren weite Aschefelder. Szenenwechsel: Ein Schnellboot bringt Sie zur Insel Lipari. Auf einem Tagesausflug nach Vulcano besichtigen Sie den Gran Cratere, auf Salina besteigen Sie den Monte Fossa delle Felci (962 m), den höchsten Gipfel der Liparischen Inseln. Sizilien ist das letzte Ziel Ihrer Reise. Als krönenden Abschluss besteigen Sie den Ätna (3.324 m), den höchsten Vulkan Europas!

Für die alten Römer war Kampanien „gesegnetes Land" (Campania Felix), denn hier herrschte mildes Klima, es gab ausreichend Wasser und die Böden waren fruchtbar. Noch heute findet man in dieser Region große Anbaugebiete mit Zitronen, Orangen und mit Wein. Während Sie auf der Kraterkante des Vesuv entlang wandern, können Sie den herrlichen Blick auf den Golf von Neapel und die Inseln Ischia und Capri genießen. Am Fuß des Vulkans besuchen Sie die Ruinen der antiken römischen Stadt Pompeji. Zu Fuß durchstreifen Sie die süditalienische Metropole Neapel und die beliebte Insel Capri. Mit der Nachtfähre setzen Sie über auf die Insel Stromboli. Einer der Höhepunkte der Reise ist der Aufstieg zum Gipfelkrater des Stromboli (926m) – aus unmittelbarer Nähe beobachten Sie, wie glühende Schlacken und Lavafetzen aus den Kratern geschleudert werden. In den nächsten Tagen erwandern Sie die vegetationsreiche Insel Vulcano mit ihrem dampfenden „Gran Cratere" (386m) und besteigen auf der Insel Salina den Monte Fossa delle Felci (962m), den höchsten Gipfel der Äolischen Inseln. Mit Sizilien ist der südlichste Punkt Ihrer Route erreicht. Hier besuchen Sie die Stadt Taormina, bekannt für ihre wunderschöne Lage auf einer Terrasse zwischen Felskuppen und dem Ionischen Meer. Als krönenden Abschluss besteigen Sie den Ätna. Europas höchster Vulkan ist seit Frühjahr 2013 auch UNESCO-Welterbe!

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Flug nach Neapel (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Nach der Ankunft fahren wir zu unserem Hotel in der Nähe von Sorrent.

Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Alpha (o. gleichwertige Alternative) [A]

2. Tag Besteigung des Vesuv und Besichtigung von Pompeji

Wir brechen auf zu unserer ersten Vulkanwanderung! Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wir von Sorrent zum Ausgangspunkt unserer Etappe am Vesuv und wandern in ca. 30 Min. hinauf zum Krater. Der Weg entlang der Kraterkante bietet einen herrlichen Rundblick über den Golf von Neapel. Der Aschenkegel und einige Fumarolen (Wasserdampfquellen) zeugen noch vom letzten Ausbruch im Jahre 1944. Berühmt wurde der Vesuv 79 n. Chr., als eine verheerende Eruption einige Städte, darunter auch Pompeji, verschüttete und vernichtete. Am Fuße des Berges ist die Vegetation üppig, während der Steilkegel völlig kahl ist. Auf den älteren Hängen wachsen die Reben der Lacrimae Christi, aus denen der feurige kampanische Wein hergestellt wird. Außer Trauben gedeihen hier noch Orangen, Pfirsiche und Aprikosen.

Wir kehren zum Parkplatz zurück und fahren nach Pompeji, um – gemeinsam mit einem örtlichen Führer – die antiken Ausgrabungen zu besichtigen. Über das Forum, den Hauptverkehrsplatz, gelangen wir zum Amphitheater, das sowohl für Theateraufführungen als auch für Musik- und Tanzdarbietungen genutzt wurde. Danach erreichen wir die Zone der neuesten Ausgrabungen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Thermen, das Haus des Fauns und nicht zuletzt das reich ausgestattete Haus der Vettier, einer pompejanischen Adelsfamilie.

Gehzeit: 1h; Aufstieg: 180m; Abstieg: 180m; Hotel Alpha (o. gleichwertige Alternative) [FA]

3. Tag Neapel - Stadtrundgang und Nationalmuseum

Mit dem Zug erreichen wir die Stadt am Fuße des Vesuv. Zunächst besuchen wir mit einem örtlichen Führer das Nationalmuseum – weltweit eines der umfangreichsten und bedeutendsten Museen antiker Kunst. Nach einer kurzen Mittagspause unternehmen wir einen Rundgang durch die Altstadt von Neapel und besichtigen einige Sehenswürdigkeiten aus einer Fülle beachtenswerter Plätze und Bauten der Stadt, wie etwa das Castel Nuovo. Dieser strenge Bau diente den neapolitanischen Königen und Vizekönigen einst als Residenz und war zugleich Festung. Zwischen seine Wachtürme wurde ein skulpturenreicher Triumphbogen eingebaut, der zu den herausragenden Kunstwerken des 15. Jh. in Neapel zählt. Auch der Dom des San Gennaro, die Chiesa Gesù Nuovo und die quirlige Spaccanapoli dürfen nicht fehlen. Der Dom, ein bedeutender, häufig umgebauter Sakralbau, stammt aus dem Ende des 13. Jahrhundert und ist auch wegen des Januaris-Wunders berühmt, das an drei Tagen im Jahr stattfinden kann und das die Neapolitaner als Schicksalszeichen für ihre Stadt ansehen.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Alpha (o. gleichwertige Alternative) [FA]

4. Tag Capri

Wir starten zu einem Ausflug mit der Fähre nach Capri. Die schöne Lage, das angenehme Klima und die artenreiche Flora haben Capri zu einer beliebten Urlaubsinsel gemacht. Hier bietet sich eine Wanderung entlang der Steilküste zum Arco Naturale, einem faszinierenden Felsenbogen an. Fakultativ können u. a. die Ruinen der Villa Jovis (einstiger Hauptwohnsitz des Kaisers Tiberius) besichtigt werden. Je nach Wetter und Schiffsplan besteht evtl. die Möglichkeit für eine zusätzliche Wanderung auf den Monte Solaro (589 m) und nach Anacapri zur Villa San Michele (Gehzeit: 3,5 h; Auf- und Abstieg: 350 m; oder Gehzeit 5 h; Auf- und Abstieg 589 m).

Gehzeit: 2-2,5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Hotel Alpha (o. gleichwertige Alternative) [FA]

5. Tag Phlegräische Felder und Fährüberfahrt nach Stromboli

Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Gegen Mittag bringt uns ein Bus samt Reisegepäck nach Pozzuoli. Hier bewundern wir in der Solfatara, den letzten aktiven Vulkan der Phlegräischen Felder und sehen – wenn geöffnet – das Flavische Amphitheater. Nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Santa Maria Capua ist es das drittgrößte Amphitheater Italiens.

Wenn Zeit bleibt, spazieren wir durch den Stadtkern von Pozzuoli, besuchen das Serapaeum (eine antike Tempelausgrabung) oder den Botanischen Garten.

Am Abend treten wir vom Hafen in Neapel die Schiffsüberfahrt nach Stromboli an.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Nachtfähre - Kabinen [F]

6. Tag Besteigung des Stromboli

Nach Ankunft der Fähre haben wir am Vormittag Zeit, Stromboli, die erste der Liparischen Inseln (alle vulkanischen Ursprungs) zu erkunden. Ihr Name lässt sich auf die griechische Bezeichnung des beherrschenden Vulkans Strongyle (= Kreisel; dieser Vulkan ist gleichmäßig rund) zurückführen. Der Stromboli ist weltweit einer der aktivsten Vulkane. Bei den sich wiederholenden Ausbrüchen fällt das ausgeworfene Material meistens in den Krater zurück oder rollt über eine Halde ins Meer.

Je nach Wetter besteigen wir den Stromboli am 6. oder 7. Tag. Das Schauspiel des tätigen Vulkans zu beobachten, ist ein großartiges Erlebnis. Mit unserem örtlichen Vulkanführer brechen wir möglichst erst am Nachmittag zum Krater auf, versehen mit Proviant, warmer Kleidung und Stirnlampen. Etwa 2,5 - 3 Std. dauert der Aufstieg auf einem Weg, der durch Schlackehalden führt, dann haben wir 900 Höhenmeter überwunden und erreichen den Pizzo sopra la Fossa (926 m). Dort können wir das Naturfeuerwerk des Stromboli beobachten und fotografieren (am besten mit Stativ, Teleobjektiv und großer Blende). Beim Abstieg führt unser Weg durch tiefe Aschefelder.

Je nach Wetterverhältnissen wird das Programm der Tage 6 und 7 eventuell vertauscht.

Vorbehalt: Im Herbst 2014 war der Aufstieg zum Gipfel des Stromboli wegen anhaltender Seismen über mehrere Wochen hinweg gesperrt. Die Besteigung ist jeweils von der vulkanischen Aktivität abhängig und kann nicht garantiert werden.

Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; La Sirenetta Parkhotel (o. gleichwertige Alternative) [FA]

7. Tag Stromboli

Am verbleibenden Tag auf Stromboli haben wir Zeit, uns auszuruhen, zu baden, einen Spaziergang oder fakultativ eine Bootsfahrt um die Insel zu machen. Wir übernachten auf Stromboli im Ortsteil Ficogrande.

La Sirenetta Parkhotel (o. gleichwertige Alternative) [FA]

8. Tag Ginostra – die Ruhe erwandern

Nach dem Frühstück nehmen wir ein Privatboot, welches uns an einen Ort voller Ruhe bringt. Keine Auto- oder Motorengeräusche durchbrechen die Stille in Ginostra. Noch heute werden Maultiere im Hafen als Lasttiere eingesetzt. Der Strom wird seit kurzer Zeit aus einer Solaranlage gespeist und neue Wasserleitungen ersetzen alte Zisternen.

Je nach Wetter können wir eine kleine Wanderung unternehmen. Eine Möglichkeit wäre eine Rundwanderung direkt vom Hafen aus. Leicht bergan wandern wir durch den Ort bis wir die "Sciara del Fuoco", die berühmte "Feuerrutsche" im Blick haben. Am Nachmittag geht es mit der Fähre zurück nach Stromboli. Vielleicht bleibt abends noch Zeit für ein Bad im tiefblauen Meer.

Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; La Sirenetta Parkhotel (o. gleichwertige Alternative) [FA]

9. Tag Lipari

Der Morgen steht uns zur freien Verfügung, bevor wir am späten Mittag das Schiff nach Lipari nehmen. Wir erreichen die Insel am späten Nachmittag. Wir bummeln durch Lipari-Stadt zu unserem Hotel, während unser Gepäck transportiert wird.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Giardino sul Mare (o. gleichwertige Alternative) [FA]

10. Tag Vulcano: Besteigung des Gran Cratere

Die Insel Vulcano wird nur durch einen schmalen Meereskanal von der Insel Lipari getrennt und ist wohl die interessanteste der Äolen mit üppiger, subtropischer Vegetation; Ginster-, Johannisbrot-, Feigen- und Eukalyptusbäume gedeihen hier. Natürlich gehört auch zu dieser Insel ein Vulkan. Er ist das Ziel unserer nächsten Wanderung.

Der Gran Cratere (386 m) bildet den Kern der Insel, war aber seit 1890 nicht mehr explosiv tätig. Etwa 1 - 1,5 Stunden sind wir auf unserem Vulkan unterwegs, bis wir seine höchste Wölbung erreichen. Interessant sind hier vor allem die sehr aktiven Schwefel-Fumarolen, aber auch die Solfataren-Tätigkeit des Gran Cratere. Nach dem Rückmarsch bietet sich uns vielleicht die Gelegenheit zu natürlichen Sulfurfangobädern oder zum Baden im "geheizten Meer".

Mit dem Boot kehren wir nach Lipari zurück und können dort durch die Altstadt bummeln. Wenn die Zeit es erlaubt, können wir das Museo Eolina besuchen (fakultativ), das an der Stelle der Akropolis des antiken Lipari steht. Dicht neben dem Museum befinden sich die Ausgrabungen aus der Frühzeit Liparis mit Funden, die durch den konservierenden Einfluss des Vulkanbodens bestens erhalten sind, z. B. vierfarbig bemalte griechische Vasen.

Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 380m; Abstieg: 380m; Hotel Giardino sul Mare (o. gleichwertige Alternative) [FA]

11. Tag Ausflug zur Insel Salina

Wir besuchen eine weitere Insel des Archipels. Ob es, wie geplant, Salina oder eine andere Insel ist, hängt von der Wetterlage bzw. den Fährdiensten ab. Bekannt ist die Insel ist für den vorzüglichen weißen Malvasia-Wein sowie die angeblich besten Kapern der Welt.

Bevor wir uns davon gönnen, möchten wir aber den konisch geformten M. Fossa delle Felci (962 m) erklimmen, ein erloschener Vulkan und gleichzeitig höchster Gipfel der Äolischen Inseln. Vom Ort Valdichiesa, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, benötigen wir für den Aufstieg rund 3 Std. Der Abstieg führt bis nach Santa Marina, Malfa oder Lingua. Pflanzenliebhaber werden auf Salina Ginster, Myrthe und Meerzwiebel, Kapernbüsche und Kaktusfeigen entdecken. In höheren Lagen gedeihen Pappeln, Kastanien und Steineichen. Zur Übernachtung kehren wir nach Lipari zurück.

Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 960m; Hotel Giardino sul Mare (o. gleichwertige Alternative) [FA]

12. Tag Ankunft auf Sizilien

Mit dem Schiff setzen wir am Morgen nach Milazzo, an der Nordküste Siziliens, über. Hier entdecken wir eine völlig andere Welt. Viele verschiedene Landschaften prägen das Bild dieser Insel, die im Zentrum des Mittelmeeres und nur 140 km von der afrikanischen Küste entfernt liegt. Sanftes Bergland mit tief eingeschnittenen Tälern, verstreut aufragende Sandsteingipfel, blühende Gärten, aber auch öde verkarstete Kalklandschaften reihen sich aneinander. Das Inselinnere besteht aus unregelmäßigem, zerschnittenem Hügelland. Der Osten ist stark vulkanisch geprägt – halb blühender Garten, halb Aschewüste, wirkt er anziehend und abschreckend zugleich.

In Milazzo werden wir vom Bus abgeholt und zu unserem Hotel in der Umgebung von Taormina gebracht. Unterwegs haben wir noch Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung. Sehenswert sind u.a. das griechische Theater (das zweitgrößte Siziliens mit hervorragender Akustik), in dem heute noch Aufführungen stattfinden und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Berühmt ist der prachtvolle Blick vom Teatro Greco auf den Ätna in der Ferne.

Hotel D´Orange (o. gleichwertige Alternative) [FA]

13. Tag Besteigung des Ätna

Wenn die Wetterbedingungen und die vulkanische Tätigkeit es zulassen, wollen wir den meist schneebedeckten Ätna besteigen. Mit seinen durchschnittlich 3.324 m Höhe – die Angaben variieren infolge der vulkanischen Tätigkeit – ist der Ätna Europas höchster Vulkan und seit Juni 2013 auch UNESCO-Welterbe. Von den Einheimischen wird er ehrfürchtig "Il Monte" oder „Mongibello" genannt, da er Siziliens Berge um ein Mehrfaches überragt. („Mongibello" bedeutet „Berg der Berge" und leitet sich ab von „Monte" und „Gibel" = „Berg" im Arabischen).

Zunächst fährt uns der Bus zur Talstation der Seilbahn. Unsere Route führt uns über die Südseite zunächst mit der Gondel und anschließend mit einem Geländewagen bis auf etwa 2.900 m Höhe. Von hier geht es etwa 2 Std. mit einem örtlichen Führer bis zum Rand des Hauptkraters. Bei guter Sicht bietet sich uns ein herrlicher Blick über ganz Sizilien, einen Teil Kalabriens und die Liparischen Inseln. Der Abstieg verläuft meist über Aschehänge zum Rifugio Sapienza (1.920 m). Bei dieser Route kann ein Teil des Abstiegs zur Talstation (fakultativ) auch wieder mit der Seilbahn gemacht werden.

Hier wartet der Bus und bringt uns zurück zum Hotel.

Der Aufstieg zum Ätna ist stark von den Wetterverhältnissen abhängig, da der Vulkan leider oft von starken Winden, von Wolken und Regen heimgesucht wird. Je nach Witterungsbedingungen kann es auch vorkommen, dass wir unseren Ätna-Aufstieg von der Nordseite aus starten: Mit Jeeps geht es wiederum hinauf bis auf 2.900m, von dort überqueren wir das Gipfelplateau an den aktiven Kratern vorbei von Nord nach Süd. Bei Schlechtwetter kann der Gipfel leider nicht bestiegen werden, sondern es wird alternativ eine Wanderung am Ätna-Massiv unternommen.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1300m; Hotel D´Orange (o. gleichwertige Alternative) [FA]

14. Tag Heimreise

Wir nehmen Abschied von der größten Mittelmeerinsel und werden frühmorgens nach Catania gebracht für unseren Rückflug.

[F]

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Geübte Wanderer, die sich für Vulkane sowie für die Lebensweise und Kultur Süditaliens (Hellenismus bis Barock) interessieren, sind auf dieser Reise genau richtig. Die Aufstiege zu den einzelnen Vulkanen erfordern 4 - 5 Stunden Gehzeit und sind zum Teil (Stromboli und Ätna) sehr anstrengend, da Höhenunterschiede im Aufstieg von 900 und 1.300 Metern im Abstieg überwunden werden müssen. Die Abstiege nehmen weniger Zeit in Anspruch. Sie sind während der Wanderungen größtenteils auf Vulkangestein unterwegs. Deshalb sind vor allem Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände), aber auch gute Kondition und Ausdauer Voraussetzungen für diese Reise. Klettertechnisches Können ist nicht erforderlich. Viele Wege bieten nur wenig Schatten und die Sonnenintensität ist selbst bei wechselnder Bewölkung hoch.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aufgrund der Vulkanaktivität, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Beachten Sie bitte, dass Feiertage, Streiks oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können.

Besteigungen der Vulkane

Grundsätzlich erfolgt jedes Bergwandern an aktiven Vulkanen auf eigene Gefahr.

Vesuv:

Seit 1944 „schläft" der Vesuv unter den Augen wachsamer Vulkanologen. Es ist nicht bekannt, wann er wieder aus seinem Schlaf erwachen wird. Ein erneuter Vulkanausbruch könnte durch die Vulkanologen allerdings ein paar Tage vorher vorausgesagt werden. Aus heutiger Sicht steht der Besteigung steht also nichts im Wege. (Stand: 23.09.2014)

Stromboli:

Der "Leuchtturm des Mittelmeeres" ist mit seinen stetigen Ausbrüchen ein zuverlässiger Feuerspucker. Glühende Lavafontänen schießen rund um die Uhr aus einem der vier Krater. Seit vielen Jahren übt die Daueraktivität des Stromboli großen Reiz auf seine Besucher aus. Nach einem Ausbruch im Frühjahr 2003, war die Besteigung des Stromboli einige Jahre nicht mehr erlaubt. Nach einer weiteren Eruption im Jahr 2006 kam es zu einer teilweisen Sperrung des Pizzo (920m). Seit dem 2011 können wieder Gruppen in die oberen Regionen des Vulkans geführt werden - Mit kurzfristigen Sperrungen muss allerdings immer gerechnet werden. Im Herbst 2014 war der Aufstieg zum Gipfel wegen anhaltender Seismen für mehrere Wochen gesperrt. Unter www.stromboli.net finden Sie archivierte Bilder der Stromboli Livecam. (Stand: 07.11.2014)

Ätna:

Der Ätna ist seit 2006 immer wieder aktiv. Am 5.September 2007 erhob sich an der Ostflanke des SEC (SouthEastCrater) eine Lavafontäne, die in östliche Richtung getragen wurde und einen Ascheregen bis über die ionische Küste hinaus verursachte. Die Fontäne erreichte eine Höhe von 300m bis 400 m und das pyroklastische Material wird bis über den Rand der Valle del Bove geworfen. Seit Sommer 2008 und über das Jahr 2009 verteilt ereigneten sich immer wieder Erdbeben. Nach einer heftigen Explosion im August 2010 wurde auf Anordnung der Präfektur von Catania hin der Zugang zu den Gipfelkratern längere Zeit gesperrt. Mit Frühjahr 2013 trat eine neue Verordnung in Kraft, die Besuchern den Aufstieg zu den Gipfelkratern in Begleitung von Vulkanführern und unter Einhaltung gewisser Vorgaben bis auf Weiteres wieder ermöglicht. Im Juni 2013 wurde der Ätna zum UNESCO-Welterbe ernannt. (Stand: 23.09.2014)

Vorbehalt:

Die Besteigung der Vulkane ist jeweils vom Wetter und von der vulkanischen Tätigkeit abhängig und kann nicht garantiert werden.

Sicherheitshinweise

Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: innerdeutsch90,-
Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: ab Österreich/Schweizauf Anfrage
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung44,-

BUCHEN / VORMERKEN