Italien - Radeln auf Sardinien

Es gibt Orte, die man wenigstens einmal gesehen haben sollte und auf dieser Reise werden Sie davon gleich mehrere kennen lernen… Wir starten im Hinterland Cagliaris und durchstreifen die unterschiedlichsten Landschaften. Jeder Tag birgt eine Überraschung mit immer neuen Eindrücken und Reizen: der mächtige Nuraghen-Komplex von Barumini, die Wildpferde der Giara-Hochebene, Lagunen und endloser Quarzsandstrand im Sinis, die mächtigen Sanddünen der einsamen Costa Verde, verlassene, geisterhafte Bergwerkssiedlungen in einer nicht enden wollenden immergrünen, duftenden mediterranen Macchia.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Sardinien

Sie werden am Nachmittag in Cagliari (Flughafen, Bahnhof oder Fährhafen) von uns empfangen und nach Barumini, dem Ausgangspunkt der Reise gebracht. Unterbringung im Hotel, Vorstellung der Tour und Übergabe des Reisematerials. Abendessen.

2. Tag: Barumini - Laconi (50 km)

In Barumini erwartet Sie zunächst der majestätische, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte Nuraghen-Komplex "Su Nuraxi", eine einzigartige Festung aus der sardischen Vorgeschichte.
Sodann radeln Sie zur Hochebene von Gesturi und den dort frei lebenden, verwilderten Pferden. Nach einem herrlichen Rundblick auf den Süden der Insel geht es leicht bergan weiter zu dem mittelalterlichen Laconi, an der Grenze zum Gennargentumassiv gelegen.
Der Besuch einer Burgruine mit Park, eines botanischen Gartens, das Museum der Menhire und ein Spaziergang durch die engen Gassen des ehemaligen Sitzes der Markgrafen bieten sich an.

3. Tag: Laconi - Riola Sardo (67 km)

Das Gebirge im Rücken geht es angenehm bergab in Richtung Westküste, die immer wieder in der Ferne am Horizont erscheint. Zunächst aber durchqueren wir Weideland und charakteristische kleine Bauerndörfer mit ihren Natursteinhäusern, typischen Innenhöfen und schön gearbeiteten Holztoren. Im Tirsotal angelangt wechselt die Landschaft komplett und Häuser aus Lehmziegeln charakterisieren die historischen Ortskerne. Gegen Abend erreichen wir, vorbei an Weingärten und Olivenhainen, das Dorf Riola Sardo an der Flussmündung der Lagune von Cabras.

4. Tag: Riola - Sinis-Halbinsel - Oristano (60 km)

Hinter den flachen Dünen der Sinishalbinsel erstreckt sich plötzlich vor uns das Meer. An den weißen Quarzstränden von Mari Ermi und Is Arutas geht es, nicht ohne zu verweilen (Baden), vorbei. Im Frühling auf einem grünen Teppich, im Herbst auf einer trockenen Savanne geht es bis zum Kap und den Ruinen der antiken Stadt Tharros. Entlang der fischreichen Lagune und an einer historischen Fischereianlage vorbei gelangen wir nach Oristano, wo wir den Abend und die Nacht verbringen. Dort haben wir Gelegenheit zu einem Stadtbummel und Museumsbesuch.

5. Tag: Oristano - Piscinas (30 km)

Ein Transfer spart uns den städtischen Verkehr und bringt uns aus der einstigen Hauptstadt des Judikats von Arborea nach Süden in Richtung Costa Verde. Mit dem Rad starten wir in dem kleinen Fischerort Marcedd'und genießen dann die lange, nahezu unbewohnte Küstenstraße, bis wir vor einer der höchsten Dünen Europas in Piscinas Halt machen.

6. Tag: Piscinas - Nebida (55 km)

Verlassene Bergwerkssiedlungen, ringsum dichte Macchia und Wald beherrschen heute das Landschaftsbild. Am späten Nachmittag liegt die zauberhafte Bucht "Cala Domestica" vor uns und aus dem Meer ragen die blendend weißen Kalkfelsen des "Pan di Zucchero".

7. Tag: Nebida - Iglesias - Cagliari (25 km)

Eine kurze, aber interessante Etappe bringt uns nach Iglesias, der Hauptstadt dieses Gebiets. Hier können wir eine der interessantesten Stätten der vergangenen Bergbaukultur besichtigen. Gegen Abend Transfer nach Cagliari zur letzten Übernachtung.

8. Tag: Abreise

Nach dem Frühstück bleibt, je nach zur Verfügung stehender Zeit, noch Gelegenheit zu einer Stadtbesichtigung.

Gesamtstrecke: ca. 297/317 km

Generelle Hinweise

Charakteristik

Verschiedene Etappen: Zwei leichtere, drei mittlere, eine anspruchsvolle. Gesamtstrecke ca. 287 km

BUCHEN / VORMERKEN