Iran – die historische Route

Highlights

- Konzentriertes Besichtigungsprogramm auf einer klassischen Route
- Drei Übernachtungen im legendären Hotel Abbasi in Isfahan
- Treffen mit einem zoroastrischen Priester und einem hohen schiitischen Geistlichen

Das Kopftuch der Iranerinnen als trendiges Accessoire, belebte Basare, unweit davon spiegelverglaste Hochhäuser. Ein Selfie mit dem Gast aus dem Westen. Welcome, how are you? Teherans Weltoffenheit wird Sie verblüffen. Mit dem nötigen Respekt im Gepäck nähern wir uns auf dieser Studienreise den unterschiedlichsten Seiten des Gottesstaats. Tagelang begleitet Sie die Magie der archäologischen Funde: rätselhafte Keilschrifttafeln, machtstrotzende Felsengräber, die imposanten Ruinen der Königsstadt Persepolis. Ein Galadinner für alle Sinne dagegen: die blühende Stadt Schiras und Isfahan, das orientalische Märchen. Und welch außergewöhnliche Ehre: Ayatollah Ayazi, ein hoher schiitischer Geistlicher, begrüßt uns in seinem Haus.

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen im Iran!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Iran Air von Wien oder nachmittags von Frankfurt nach Teheran, Ankunft spätnachmittags oder abends. Alternativ: nachmittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran (Flugdauer jeweils ca. 5 Std.), Ankunft abends. Oder am Abend mit Turkish Airlines über Istanbul (ab Istanbul ca. 3 Std.), Ankunft nachts. Jeweils Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

2. Tag: Metropole Teheran

Gemütliches Frühstück, dann mit dem Studiosus-Reiseleiter auf Entdeckungstour durch Teheran. Haben Sie den preisgekrönten Film "Teheran Taxi" gesehen? Dann wird Ihnen die eine oder andere Szenerie bekannt vorkommen: Moderne Wohn- und Geschäftshäuser ragen in den Himmel, auf mehrspurigen Straßen wälzt sich der Verkehr, Kleidervorschriften werden kreativ interpretiert. Geschichte(n) eines Weltreichs offenbart uns das Nationalmuseum: prähistorische Steinwerkzeuge, Knochenfunde und Münzen, Schmuck, Gefäße und jahrtausendealte Skulpturen. Nachmittags: der wohlhabende Norden Teherans. Im Saadabad-Palastkomplex inspizieren wir den Grünen und den Weißen Palast, eine kleine Retrospektive zur Dekadenz der Schahzeit.

3. Tag: Auf den Spuren des Medicus

Auf gut ausgebauten Straßen fahren wir ins iranische Hochland. In Hamadan auf 1800 m zieht uns der steinerne Löwe Sang-e Shir in seinen Bann, den Alexander der Große in Auftrag gegeben haben soll. Wie fortschrittlich die persische Kultur bereits im 11. Jahrhundert war, sehen wir im Mausoleum des aus dem Film "Der Medicus" bekannten Arztes und Universalgelehrten Ibn Sina alias Avicenna: Die medizinischen Instrumente wirken sehr modern. Danach dürfen Sie rätseln, was die Keilschriftzeichen in einem Felsen im Alwandgebirge bedeuten. 340 km.

4. Tag: Am Berg der Götter

Ethnische Minderheiten im Iran – wie hoch ist die gegenseitige Toleranz? Gesprächsstoff für die Weiterreise durch von Kurden besiedelte Gebiete. Wir folgen jetzt der antiken Seidenstraße, neben uns schießen graubraune Steingebirge in die Höhe. Kurz vor Bisotun stoppen wir und sehen hoch an der Felswand das Relief des Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe) im Berg der Götter. Am Stadtrand von Kermanschah begeistern uns die Felsgrotten von Tagh-e Bostan, dann kehrt mal wieder Farbe ins Leben: der Basar von Kermanschah. Kunterbunte Gewänder, Pluderhosen, Schöpfkellen, Ledergürtel – orientalischer Budenzauber. Beim Stöbern können wir frisch gebackene Kekse aus Reismehl oder Kuchen mit Dattelfüllung knabbern. 180 km.

5. Tag: Die Stufenpyramide von Tschoga-Sambil

Rückenlehne bequem stellen und auf Genuss schalten: Wir fahren durch die spektakuläre Berglandschaft von Luristan. Die Viertausender tragen im Frühjahr weiße Kappen, auf den saftigen Bergwiesen möchte man Ziege sein, zwischen den ausgedehnten Erosionslandschaften lagern gern Nomaden. In den Ebenen des Zweistromlandes entdecken wir die ehemalige Königsresidenz Susa (UNESCO-Welterbe). Ein Ruinenfeld zwar nur noch, jedoch mit aufregender Historie getränkt. Ihr Reiseleiter beflügelt Ihre Fantasie: Akropolis, Königsstadt, Künstlerviertel – Kultur aus vielen Jahrhunderten. Klein und unbedeutend fühlen wir uns dann an der Zikkurat im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe): Die Stufenpyramide aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. ragt hoch in den Himmel hinauf. (1) 580 km.
Lust auf Extratouren? Studiosus hat auch im Iran immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Heute keine archäologischen Stätten? Dann machen Sie vor dem Ruinenfeld von Susa und vor Tschoga-Sambil die Biege und mischen Sie sich stattdessen am Danielsgrab unter die Pilger. Ein in sich geschlossenes Reich mit Kuppelraum, Krypta, Innenhof und bunten Ornamenten. Ihre Gruppe treffen Sie am Bus wieder.

6. Tag: "Schwarzes Gold" und Kalkstein

Auf der Fahrt durch die Provinz Khusistan passieren wir Ölfelder, in denen das "schwarze Gold" gefördert wird. Und warum braucht einer der größten Ölproduzenten jetzt auch noch Atomkraftwerke, fragen wir uns. Ihr Reiseleiter beleuchtet Pro und Kontra des Atomabkommens von 2015. Großes Kino dann vor dem Busfenster: Neben uns faltet sich das Zagrosgebirge hoch in den Himmel oder versinkt in tiefen Schluchten, an der Persischen Pforte können wir die Strapazen von Alexander dem Großen auf seinem Weg nach Osten erahnen. Bei Bischapur faszinieren uns die Reliefs, die die einstigen Herrscher feiern, und gleich nebenan die Ruinen der Sassanidenstadt: ein verfallener Palast und der rätselhafte Anahita-Tempel. 580 km. Drei Übernachtungen in Schiras.

7. Tag: Schiras – Stadt der Verliebten

Nach den Kalksteinlandschaften und Ruinen der vergangenen Tage wird es heute farbenfroh und fruchtbar: Schiras, Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe), der Poeten und Verliebten. Die Stimmung ist locker, wir lassen uns anstecken. Selbst in der Nasir-al-Molk-Moschee begegnen wir der Liebe zur Natur: florale Muster überall, besonders realistisch die Rosen. Auch die Lyrik schlug im milden Klima Wurzeln. An den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis blüht Ihr Reiseleiter auf: Persische Poesie aus seinem Mund klingt wundervoll weich und hingebungsvoll. Im Altstadtbasar dagegen hören wir die lauten Rufe der Händler, die ihre Waren anpreisen. (1)
Rosenkavaliere und Hobbygärtner aufgepasst: Lassen Sie doch den Basar aus und besuchen Sie stattdessen den prachtvollen Eram-Garten mit seiner Rosenvielfalt und zahlreichen einheimischen Pflanzen! Und danach den Afif-Abad-Garten, in dem die Schahgattin Farah Diba in den 1960er Jahren ihren Sommersitz errichten ließ.

8. Tag: Antike Residenzstadt Persepolis

Freuen Sie sich heute auf das Glanzlicht der altpersischen Kultur: die Ausgrabungen von Persepolis (UNESCO-Welterbe). Das Tor aller Länder inspiriert uns zu einem Gespräch über Toleranz. Wo lediglich Bruchstücke zu sehen sind, fügt sie der Reiseleiter bildhaft zusammen: Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast. An den Reliefs der Tributbringer interpretieren wir, was man dem Großkönig damals schenkte: Kleidung, Waffen, Löwen, Kamele. Wie man sich von seinem Herrscher verabschiedete, demonstrieren uns im Anschluss die Felsengräber in Nagsch-e Rustam: monumentale Ehrendenkmäler, die Geschichten von den Siegen der Achämeniden-Könige erzählen. 90 km. Gestalten Sie den Rest des Tages in Ihrem Sinne. Das beste Restaurant für das Abendessen finden Sie heute selbst - mithilfe Ihres Reiseleiters. Vielleicht Lari-Kebab? Der in Joghurt und Gewürzen marinierte Lammspieß ist typisch für Schiras.

9. Tag: Am Grab von Reichsgründer Kyros

Wir steuern eine karge Ebene auf 1900 m Höhe an. Wo Säulen und Häuserreste unsere Neugier wecken, blühte einst Pasargadae, die erste Residenz des Perserreichs (UNESCO-Welterbe). Am Grabmal des Reichsgründers Kyros spüren wir die Aura der einstigen Macht: Der König der Könige herrschte von der Ägäis bis weit nach Zentralasien hinein. Durch die fruchtbaren Hochtäler des Zagrosgebirges fahren wir nach Abarkuh. Unter der 4000 Jahre alten Zypresse des Ortes rasten wir, am alten Eishaus aus Lehm staunen wir: ein Kühlschrank ohne Strom! Ein eindrucksvoller Pass noch im Löwengebirge, 2630 m hoch, dann erreichen wir die Oasenstadt Yasd am Rande der Großen Salzwüste. 450 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.

10. Tag: Die Türme des Schweigens

Yasd ist das Zentrum des Zoroastrismus, jener auf Zarathustra zurückgehenden altpersischen Religion. Neugierig begeben wir uns auf Entdeckungstour. Ein leichter Schauer umfängt uns bei den Türmen des Schweigens, wo früher die Toten abgelegt und von den Geiern gefressen wurden. Beeindruckend: der Besuch im Feuertempel. Im Gefäß hinter Glas lodern heilige Flammen, die noch niemals erloschen sind. Tief drinnen in der Altstadt stoßen wir auf kluge Ideen, der Hitze zu trotzen: übertunnelte enge Gassen, Windtürme zur Kühlung der Häuser, Zisternen zur Wasserversorgung. Ein weiterer Höhepunkt: die Freitagsmoschee von Yasd. Das reichlich verzierte Doppelminarett-Portal lässt den Kopf für Minuten in den Nacken fallen. Innen geht der Augenschmaus weiter. Und am Nachmittag entdecken Sie die engen Gassen der Wüstenstadt selbst.

11. Tag: Lehmstadt Meybod

Verfallene Lehmziegelbauten, Zisternen und das alte Eishaus säumen unseren Weg zur Lehmziegelzitadelle von Meybod. Mit etwas Glück können wir heute in treuherzige Tieraugen blicken: in einer ehemaligen Karawanserei werden nämlich noch Kamele gehalten. Wir stoppen dort zur Tee- und Kekspause auf der Fahrt nach Isfahan. Rundherum grüne Inseln trotz Wüstenklima? Das ausgeklügelte Bewässerungssystem macht's möglich. Die Provinzstadt Nain könnte Ihnen wegen der gleichnamigen Teppiche geläufig sein, durch den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee dagegen wandeln Sie vermutlich zum ersten Mal. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan im legendären Hotel Abbasi, einer umgebauten Karawanserei.

12. Tag: Gesamtkunstwerk Isfahan

"Isfahan ist die Hälfte der Welt" sagt ein persisches Sprichwort. Wir überprüfen das gründlich. Der 40-Säulen-Palast stellt uns zunächst vor ein Rätsel: ... 18, 19, 20 zählen wir irritiert, entdecken im Wasser davor aber die Lösung. Nachdem wir uns an üppig dekorierten Sälen sattgesehen haben, besuchen wir den Ali-Kapu-Palast. Zu unseren Füßen: der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe). Ein Farbenspiel sondergleichen präsentieren uns im Anschluss die Lotfollah-Moschee und die Imam-Moschee. Die Rolle der Christen in der Islamischen Republik? Nach dem Besuch der Vank-Kathedrale und ihres Museums im armenischen Viertel wissen wir mehr. (1) Abendessen in eigener Regie. Wo es Hühnchen in Granatapfel-Walnuss-Sauce gibt, weiß Ihr Reiseleiter.
Sie suchen noch ein Souvenir? Dann streichen Sie das armenische Viertel und besuchen Sie stattdessen die Handwerker am Meidan-e Imam in ihren Geschäften und Werkstätten! Hier wird gemalt, gehämmert und geknüpft. Schauen Sie zu, wie Tischdecken per Hand bedruckt werden oder das persische Königsspiel Schach gefertigt wird!

13. Tag: In der Freitagsmoschee und im Feuertempel

Mit jedem Zentimeter Grün, Blau und Türkis puzzeln wir uns ein Stück näher heran ans Gesamtkunstwerk Isfahan. In der Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Welterbe) fesseln uns Säle und Innenhof. Über eine der vielen Brücken Isfahans muss man einfach gehen, wenngleich sie heute meist überflüssig sind - der Fluss führt oft kein Wasser mehr. In einem Feuertempel können wir uns mit einem zoroastrischen Priester die Köpfe heiß reden. Nachmittags spielen Sie Ihren eigenen Reiseführer. Vielleicht ein Teehaus besuchen und Einheimische kennenlernen? Oder Sie beobachten in einer Emaillierwerkstatt, wie Frauen- und Männerhände fein ziselierte Muster auf Teller und Krüge zaubern. Geheimnisse der persischen Küche lernen wir am Abend gemeinsam in einem Spezialitätenrestaurant kennen.

14. Tag: Im Dialog mit einem Religionsführer

Am Rande von Ghom erleben wir etwas Außergewöhnliches: Ayatollah Ayazi, ein hoher schiitischer Geistlicher, empfängt uns in seinem Haus. Befragen Sie ihn zu Werten und Traditionen, zum Islam, zur Politik der Reformen. Um viele Erfahrungen reicher schließen wir den Kreis und fahren zurück nach Teheran. 390 km. Abends noch voller Energie? Nehmen Sie sich ein Taxi zu den Ausflugslokalen von Darband, wo sich zum Start ins Wochenende kontaktfreudige junge Teheraner treffen.

15. Tag: Rückflug von Teheran

Nachts Rückflug mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt, Ankunft morgens und Anschluss zu den anderen Städten. Oder morgens Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul (Umsteigezeit ca. 2 Std.), Ankunft mittags; oder mit Iran Air nonstop nach Frankfurt oder Wien, Ankunft jeweils vormittags.


Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den Abreisetermin vom 13.05.2017 zum 27.05.2017. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Generelle Hinweise

Reisepapiere und Impfungen

Das Visum für den Iran beantragt der Veranstalter (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Wichtiger Hinweis

Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

Alleinreisende

Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise in den Iran benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum.

Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern

Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt im Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie sich vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und / oder das Auswärtige Amt beraten.

Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern

Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.

Wichtige Information

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wenn Sie den Iran besucht haben und somit ein iranisches Visum in Ihrem Pass vorhanden ist, sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind.

Wenn Sie den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

Sicherheit

Der Iran ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland. Unter dem seit 2013 amtierenden Staatspräsidenten Hassan Rohani haben sich sowohl die innenpolitische Lage als auch die außenpolitischen Beziehungen zum Westen deutlich verbessert. Ein Wiederaufflammen der Protestbewegung und neue Demonstrationen sind - insbesondere in der Hauptstadt Teheran - dennoch nicht gänzlich auszuschließen. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Sie richteten sich bisher nie gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. In jedem Fall vermeiden wir auf unseren Reisen alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt vor allem für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan. Von politischen Menschenansammlungen und Protestkundgebungen halten wir uns weiträumig fern.

BUCHEN / VORMERKEN