Natur und Kultur in der Normandie

Die Normandie vom Atlantik umspült, goldgelbe Strände, dazwischen mondäne Badeorte mit Villen des Pariser Geldadels, dann Rouen, eine Hauptstadt, die zu den schönsten Frankreichs zählt, und eine Abtei in höchster Vollendung auf dem Mont-Saint-Michel. Direkt angrenzend und doch ganz anders: die Bretagne. Raue Felsküsten, jahrtausendealte Stätten der Megalithkultur und ein eigenwilliger Menschenschlag mit anderer Sprache und keltischer Vergangenheit.

Die Normandie vom Atlantik umspült, goldgelbe Strände, dazwischen mondäne Badeorte mit Villen des Pariser Geldadels, dann Rouen, eine Hauptstadt, die zu den schönsten Frankreichs zählt, und eine Abtei in höchster Vollendung auf dem Mont-Saint-Michel. Direkt angrenzend und doch ganz anders: die Bretagne. Raue Felsküsten, jahrtausendealte Stätten der Megalithkultur und ein eigenwilliger Menschenschlag mit anderer Sprache und keltischer Vergangenheit.

Reiseverlauf

1. Tag: Bonjour, Rouen

Flug nach Paris. Hier empfängt Sie Ihre Reiseleitung für den gemeinsamen Transfer nach Rouen (3 Übernachtungen).

2. Tag: Kreidefelsen bei Êtretat

Urlaub beginnt am Meer! An der Alabasterküste startet bei Le Tilleul eine wunderbare Küstenwanderung. Je näher wir unserem Ziel Êtretat kommen, desto spektakulärer werden die Steilklippen und Felsbögen im Meer (GZ: 3 Std, +/- 100 m). Am Strand oder in einem der Cafés/Restaurants genießen wir unsere Mittagspause, bevor wir auf dem Rückweg nach Rouen einen Abstecher machen zu der „schönsten Ruine Frankreichs“ (Victor Hugo), der 654 gegründeten Benediktinerabtei Jumièges.

3. Tag: Rouen – ein Traum in Fachwerk

Morgens erklärt uns ein Stadtführer die besonderen Sehenswürdigkeiten, die wir den Rest des Tages auf eigene Faust erkunden. Es gibt so viele malerische Gassen, Fassaden und Plätze, nicht zu vergessen die mächtige Kathedrale.

4. Tag: Tradition und Prominenz

Wir widmen uns der Seebad-Eleganz vergangener und gegenwärtiger Zeiten: Honfleur, klein, malerisch und mit schmalen Häuschen aus dem 17. Jh., Deauville-Trouville, 2 Seebäder, nur getrennt durch das Flüsschen Touques. Dort (Deauville) residiert eher die Prominenz, hier (Trouville) ist es authentischer und idyllischer. Cabourg schließlich bezaubert mit kilometerlanger Uferpromenade und noch längerem Strand. Wir fahren weiter nach Bayeux und beziehen unser Hotel außerhalb der Stadt in Montfiquet (2 Übernachtungen).

5. Tag: Caen und Bayeux

Der Tag steht ganz im Zeichen Wilhelms des Eroberers, der 1066 die Stadt Caen zur Hauptstadt seines Herzogtums machte. Neben einer Festung gründete er auch Abteien mit großartigen Kirchen. Berühmt wurde er durch die Eroberung des englischen Throns. Der weltberühmte Wandteppich von Bayeux, 70 m lang, im 11. Jh. farbig bestickt, stellt wie in einem Comic die gesamte Vorgeschichte, Überfahrt, Kampf und Sieg neben detaillierten Einblicken in die damaligen Lebensbedingungen dar.

6. Tag: Le Mont-Saint-Michel

Die Klosterburg Le Mont-Saint-Michel ist als UNESCO-Weltkulturerbe sicher der Höhepunkt einer jeden Normandie-Reise. Wir nähern uns der im Wattenmeer aufragenden Abtei wie Pilger seit über 1.000 Jahren. Bei Ebbe wandern wir los und kommen dem wie eine Fata Morgana über dem Meer schwebenden Burghügel immer näher, bis wir im Kreuzgang La Marveille am Ziel sind (GZ: 2 Std., je nach Gezeiten erfolgt die Wanderung in umgekehrter Richtung). Wir übernachten 3-mal in Dinard.

7. Tag: Küstenwanderung nach Saint-Briac

Direkt in Dinard beginnt der Küstenpfad, der zunächst zu den beiden Stränden Port Blanc und de la Fourberie und dann um eine bewaldete Halbinsel zum langen Strand Longchamps führt. Immer schöner wird es, vorbei an bizarren Felsen, kleinen Inselchen und Felskaps bis zum Strand von St.-Briac, an dessen Ende das Schloss von Nessay zu einem kurzen Besuch einlädt (GZ: 4 Std., kaum Höhenunterschiede, aber Auf und Ab).

8. Tag: Freier Tag – Saint-Malo?

Wir haben die Wahl: Vielleicht faul am Strand liegen oder bei Spaziergängen die prächtigen Villen Dinards anschauen? Möglich ist auch eine Bootsfahrt zum Cap Fréhel oder zu den Chausey-Inseln. Ein Besuch von Saint-Malo, direkt mit Dinard durch eine Fähre verbunden, ist ebenfalls empfehlenswert. Wer möchte, kann von Saint-Malo über den GR 34 zurückwandern und dabei unterwegs das einzige Gezeitenkraftwerk Europas an der Rance besuchen.

9. Tag: Ein Tag voller Highlight

Früh brechen wir heute auf, denn es gibt vieles zu entdecken. Wir spazieren vom idyllischen Örtchen Léhon mit seiner Burgruine und seiner alten Abtei entlang der Rance bis zum Hafen von Dinan (GZ: ½ Std.). Steil bergauf verläuft unser Weg durch die Gassen nach oben zur Stadtmauer. Die Altstadt begeistert mit ihrer tollen Atmosphäre. Auf dem Weg nach Süden passieren wir Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, der wir mit einem Stadtspaziergang einen kurzen Besuch abstatten. Wir übernachten in Ste.-Anne-d´Auray, einem kleinen Ort mit riesiger Basilika, die größte Pilgerstätte der Bretagne seit über vier Jahrhunderten!

10. Tag: Megalithe und wilde Küsten

Die Quiberon-Halbinsel ist geprägt von Buchten, Sandstränden und einem herrlichen Küstenpfad. Côte Sauvage – Wilde Küste – so heißt dieser Teil der Bretagne. Warum das so ist, sehen wir bei unserer Wanderung um das spektakuläre Felskap Beg an Hod im Nordwesten der Landzunge (GZ: 1 1/2 Std, kaum Höhenunterschiede). Das Eingangstor zur Quiberon-Halbinsel bildet Carnac, weltbekannt wegen der unglaublichen Anzahl von über 3.000 Megalithen. Die höchsten Menhire sind 4 m hoch und entstammen der Jungsteinzeit (4.500 v. Chr.) bis hin zur Bronzezeit (2.300 v. Chr.). Der mystischen Wirkung eines Spaziergangs durch die steinernen Heere wird sich selbst der kühlste Rationalist nicht entziehen können. Zum Abschluss besuchen wir Vannes. Der Ort hat eines der schönsten historischen Zentren, ganz von einer Stadtmauer umschlossen, die sich zum Hafen hin öffnet. Hier genießen wir einen ausgiebigen Bummel.

11. Tag: Auf dem Weg nach Concarneau

Unsere letzte Wanderung führt uns zur tief eingeschnittenen Bucht von Merrien. Am idyllischen Flussufer entlang gelangen wir zu einem kleinen Hafen, danach öffnet sich die immer breiter werdende Bucht und wir stehen am Meer. Ein schöner, gemütlicher Küstenpfad bringt uns von Bucht zu Bucht, bevor wir über die gras- und baumbewachsene Hochfläche zurück wandern (GZ: 3 Std., kaum Höhenunterschiede). Über das Künstlerdorf Pont-Aven, Wirkungsstätte und kurzfristiger Wohnort Paul Gauguins und seiner bretonischen Malerkollegen, geht es zum letzten Aufenthaltsort Concarneau direkt am Meer.

12. Tag: Freie Zeit in Concarneau

Eine Stadt im Meer! Der mittelalterliche Kern von Concarneau, die Ville Close, ist noch vollständig von seiner Stadtmauer umschlossen. Ein Spaziergang auf der Mauer und anschließend durch die zahlreichen Geschäfte bilden den idealen Schlusspunkt. Shoppen wir noch einmal bretonisch oder laufen zu den herrlichen Stränden, die Concarneau umgeben.

13. Tag: Au revoir, Bretagne!

Transfer nach Brest und Rückflug.

Generelle Hinweise

So wohnen wir

Wir übernachten in meist einfachen, kleinen und gemütlichen Zwei- und Drei-Sterne-Hotels, die besonders durch ihre Lage überzeugen: in Rouen direkt im Zentrum, in Rouen direkt im Zentrum, danach in Bayeux oder Caen (je nach Termin) in einem zentral gelegenen Hotel, im traditionsreichen Seebad Dinard nur wenige Minuten vom Strand entfernt, in Ste.-Anne-d´Auray bei Vannes nahe der riesigen Basilika und in Concarneau direkt gegenüber der Ville Close (von Stadtmauern abgegrenzte Altstadt im Meer). In allen Hotels verfügen die Zimmer über TV, Föhn und kostenloses WLAN. Das Abendessen nehmen wir meist in nahe gelegenen Restaurants ein.

Es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Als Alleinreisende(r)

Als Alleinreisende(r) haben Sie die Möglichkeit, ein halbes Doppelzimmer zu buchen. Das heißt, Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Reisegast.
Andernfalls haben Sie die Möglichkeit, ein Einzelzimmer mit dem ausgewiesenen Zuschlag zu buchen.

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