Algerien - Zeit für die Wüste

Highlights

An 10 Tagen vor- und nachmittags Wanderangebot von je 2 bis 3 Std.
Mehrmals Doppelübernachtungen an ausgewählt schönen Lagerplätzen
Erg Admer und Tassili n´Ajjer-Nationalpark
Felsformationen und rot-gelbe Dünengiganten im Tadrart
Unterwegs mit Tuareg – Begegnung mit einer einzigartigen Kultur

Viel Freiraum, Zeit und Muße - lassen Sie die Sahara mit Langsamkeit auf sich wirken. So werden Sie das Ausmaß ihrer Schönheit erfahren. Angelehnt an die „slow food"-Bewegung bieten wir Ihnen hier „slow travel". Fahren Sie wenig. Wandern Sie, wann immer Sie dazu Lust haben. Oder lassen sie einfach mal auf einer Düne die Seele baumeln.
Sie reisen gemeinsam mit Tuareg - unserem Team vor Ort seit vielen Jahren. Die liebevoll zubereiteten Speisen sind bei Hauser-Gästen bereits legendär. Ihr Reiseleiter Nouredine spricht deutsch. Er lebt in der Sahara und liebt sie über alles! Mit ihm sind Sie unterwegs auf den besten Routen. Manche Plätze sind so schön, dass Sie gleich zwei Nächte bleiben. Zwischen skulpturenhaften Felsgebilden und wunderschönen Dünen! Jahrtausendealte Felsbilder machen die algerische Wüste zu einem riesigen Freilichtmuseum, aber vor allem zu einem besonderen Naturspektakel.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise in die Sahara

Mittags Linienflug mit Air Algerie von Frankfurt nach Algier und weiter nach Djanet, dem Hauptort des berühmten Tassili N´Ajjer-Nationalparks. Die von großen Dattelplantagen geprägte Oase liegt auf 1.000 m Höhe rund 2.000 km südlich von Algier. Vom Flughafen fahren wir direkt hinaus in die Wüste; dort warten die aufgebauten Zelte schon auf uns.
Übernachtung im Zelt

2. Tag: Weite Wüste – bizarre Felstürme

Nach unserem ersten Frühstück in der Wüste fahren wir wenige Kilometer bis Djanet. Dort haben wir die Möglichkeit, einen Chèche (das für die Wüste so praktische, große Kopftuch) zu besorgen. Anschließend erledigen wir die nötigen Formalitäten bei der Nationalparkbehörde und besichtigen das zugehörige kleine Museum. Danach geht´s in die Weite der Wüste! Wir durchqueren mit den Geländefahrzeugen eine offene Landschaft, die von Dünen und Felspilzen durchzogen ist. Nachmittags steigt die Höhe der Dünen immer mehr an – wir befinden uns im Erg Admer. Direkt am Fuße der Dünengiganten errichten wir unseren Lagerplatz und haben Zeit zum Sonnenuntergang die Wüste von oben zu betrachten. Danach genießen wir die von unserem Trekking-Koch zubereitete Mahlzeit und die traditionelle Teezeremonie der Touareg.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
(FMA)

3. Tag: Dünen, Dünen, Dünen, soweit das Auge reicht

Morgens wandern wir durch die Dünen eines der weitläufigsten Ergs Algeriens. Über mehrere Hundert Kilometer erstreckt sich ein langes, breites Band aus Dünenketten. Von seinen Rändern aus kann man bis zum Tassili n´Ajjer, einem ebenfalls riesigen Hochplateau im Osten, blicken. Die Ausläufer davon sind unser heutiges Ziel und Standort für die kommenden zwei Tage: der Tassili n´Ajjer National Park. Wir besichtigen Tikobaouine, einen großen Felsbogen aus Sandstein.
Heute richten wir uns an einem schönen Platz für zwei Tage ein. Wir haben schon einiges erlebt und gesehen, nun werden wir etwas langsamer ankommen. Das Gebiet Adayeg ist von Tälern durchzogen, die von Felswänden und Sandsteinformationen umgeben sind. Es gibt viel zu entdecken!
↓ 100 Hm
Gehzeit: ca. 3 Std.
Übernachtung im Zelt / Doppelcamp (FMA)

4. Tag: Tassili n´Ajjer Nationalpark

Von unserem Wüstencamp aus starten wir für eine Wanderung, die uns aus den Tälern über eine Anhöhe auf ein felsiges Hochplateau führt. Hier sind wir in einem Universum aus Stein. In Felsnischen wachsen vereinzelt wilde Olivenbäume und andere rare Pflanzen der Sahara, nach regenreichen Zeiten sogar Lilien-Arten. Wir kehren zum Mittagessen zum Lager zurück. Den Nachmittag können Sie frei gestalten. In jedem Fall bieten wir aber wieder eine Wanderung an. Da wir am selben Lager übernachten, besteht hier viel Flexibilität und Freiraum.
Gehzeit: ca. 3 bis 5 Std.
Übernachtung im Zelt (FMA)

5. Tag: Tief hinein ins Tadrart zur großen Playa

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine kleine Wanderung. Dann fahren wir tief hinein in das geologische Wunderland des Tadrart. Hier durchdringen spektakuläre Sandsteinformationen riesige Sandmeere auf eindrucksvolle Weise. Beim Tadrart handelt es sich um ein Sandsteinplateau, das seit Millionen Jahren den Einflüssen von Wind und Wetter ausgesetzt ist. Die Erosion hat das Plateau zerrissen und zersägt und eine spektakuläre Fels-Sand-Landschaft aus Klippen, Felspfeilern und Dünen entstehen lassen. Darin eingebettet finden sich in versteckten Felsnischen, so genannten Abris, zahlreiche Siedlungsreste, Felsmalereien und Gravuren aus prähistorischer Zeit. Deshalb wurde der Tassili n´Ajjer Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und ist geschützt. Unser lokaler Führer kennt dieses Labyrinth aus Schluchten und Tafelbergen wie seine Westentasche. Die berühmte Gravuren-Sammlung Tefrelrar besteht aus einem pyramidenähnlichen Einzelfelsen, an dessen Großflächen verschiedene Giraffen, Elefanten und Menschengruppen dargestellt sind.
Wir durchqueren eine bizarre Salztonpfanne. Die Trockenebene wirkt einer Fata Morgana gleich wie eine schillernde Seenplatte. Wir sind am Ziel, dem Egedi In Djeran. Auch wenn die Fahrt heute lang war, kehrt nun Ruhe ein. Denn auch heute errichten wir für 2 Nächte ein Camp. Jeder kann sich seinen Lieblingsplatz auswählen. Zeit zum Schauen, Zeit zum Bleiben...
Gehzeit: ca. 2 bis 3 Std.
Übernachtung im Zelt unterhalb eines großen Dünenmassives (Doppelcamp) (FMA)

6. Tag: Eintauchen in den Ozean aus Dünen

Da wir heute nicht unser Camp wechseln, können wir die versteckten Schätze dieser bildschönen Wüstenlandschaft intensiv erkunden. Wir wandern jeweils vor- und nachmittags und haben dazwischen eine erholsame Mittagspause an unserem Lager. So besteht für jeden auch Freiraum und Flexibilität für die Tagesgestaltung. Es ist möglich auch nur einen Teil der Wanderungen mitzumachen.
Eine lebensgroße Kuh mit Jungem auf einer Felswand, riesige prähistorische Gräber und vielleicht sogar Funde von Reibeschalen zeigen uns, dass diese uns so unendlich abgeschieden erscheinende Wüste, in der Steinzeit ein bedeutender Siedlungsort war. Zum Sonnenuntergang steigen wir auf die hohen Dünenketten auf und haben eine Aussicht in zwei Regionen des Tadrart. Erst von oben wird bewusst, welche immensen Sandmeere sich hier verbergen. Zurück im Camp duftet bereits das Abendessen aus der Trekking-Küche und wir genießen erst einmal einen Tee.
Gehzeit: ca. 3 bis 6 Std.
Übernachtung im Zelt unterhalb eines großen Dünenmassives (FMA)

7. Tag: Felsbögen des Tadrart und die roten Dünen bei Tin Merzouga

Das Morgenlicht lässt die Kanten und Rillen im Sand sehr plastisch erscheinen. Wir wandern entlang dem Dünenrücken des Egedi In Djeran und sehen in die tiefsten Winkel des Tadrart hinein. Dünenmassiv reiht sich an Dünenmassiv und gleicht sich dennoch gar nicht! Pyramidenförmig, wellenförmig, sichelförmig, jedes Massiv hat seinen eigenen Charakter.
Nach der aussichtsreichen Wanderung besichtigen wir eine gravierte Bodenplatte mit Abdrücken von verschiedenen Tierspuren. Zuerst unbedeutend, aber beim genauen Hinschauen sehr aufschlussreich sind die Felsgravuren von Tikal Ouan Ahar. Sie sind eine Art graviertes Bilderbuch der Sahara, über die damals vorkommenden Tiere und die Fruchtbarkeit der Region. Ein Höhepunkt des Tages sind die beiden wuchtigen Felsbögen von Bouhadian, die die Erosion im Laufe von Jahrmillionen aus dem kupferfarbenen Sandstein modelliert hat. Von dort folgen wir mit unseren Fahrzeugen dem Tal von Bouhadian nach Norden und queren dann hinüber zum so genannten „Igel", einer weiteren bizarren Sandsteinskulptur. Tatsächlich erinnert sie an einen auf zarten Füßchen stehenden Igel, der direkt auf uns herunter blickt.
Die Landschaft öffnet sich und wir steuern auf die Dünenketten von Tin Merzouga zu für unser nächstes Traumcamp. Tiefrot strahlt der warme Sand - etwas erhöht auf einer Düne übernachten wir und haben abends einen einzigartigen Blick auf die Wüstenberge. Einer davon fällt besonders auf und wird von den Einheimischen Tuareg „Amenokal", also König, genannt. Tatsächlich scheinen ein riesenförmiges Königspaar in stolzer Haltung erhaben auf einem Bergthron zu ruhen.
Gehzeit: ca. 3 bis 6 Std.
Übernachtung im Zelt bei aussichtsreichem Dünencamp (FMA)

8. Tag: Filigrane, gewaltige und spannende Wüstenwelt

Während die Begleitmannschaft die Trekkingküche abbaut und die Fahrzeuge bepackt, gehen wir im Morgenlicht ein Stück in die Talebene hinaus bis zu einem markanten Felsturm, der „Coup d´Afrique" oder „Pokal" genannt wird und an einen Sportpokal erinnert. Sandsteinnadeln in allen Formen lassen uns im der Region "Cirques" immer wieder staunen. Teils filigran ziseliert, manchmal wuchtig und gigantisch sind sie alle Wunder der Natur und lassen der Fantasie freien Lauf. Eine Besonderheit ist die Farbpallette des Sandes: er verläuft oft an ein und der selben Sandstelle von hellorange bis tiefrot. Eine Wüstenfahrt mit ausgiebigen Besichtigungen führt uns zu Höhlen mit prähistorischen Malereien und Artefakten wie Reibeschalen. Hier ist nichts Museum sondern alles offen in der freien Wüstenlandschaft vorhanden! Teils mystischen Ursprungs dann wieder so nah am Leben! Ergreifend sind die klaren Handabdrücke der Menschen aus der Jungsteinzeit sowie die feine Felsmalerei der Geburt eines Kalbes. Wüste ist vielfältig und spannend, voller Eindrücke kehren wir zu unserem gestrigen Camp zurück und haben noch genügend Zeit und Muse, die Bilder nachwirken zu lassen. In der Umgebung gibt es schöne Stellen, wo man den freien Blick über die schöne Region schweifen lassen kann.
Heute oder an einem anderen Tag werden wir erleben, wie unsere Begleiter ein typisches Sandbrot backen. Es wird auf natürliche Weise in der Glut im Sand gebacken und gibt die Grundlage für das "Nationalgericht" der Tuareg. Tagella ist eine Art Eintopfgericht mit viel Gemüse und einer schmackhaften Sauce. Unterwegs werden wir von unseren mitreisenden Tuareg öfters erfahren, wie das Leben in der Wüste ohne große Hilfsmittel gemeistert wird, eine interessante Erfahrung.
Gehzeit: ca. 3 bis 3,5 Std.
Übernachtung im Zelt bei aussichtsreichem Dünencamp (FMA)

9. Tag: Wüstenüberquerung rund um In Tehak

Nach unserem Frühstück wandern wir zu einer Elefantenförmigen Felsskulptur. Solche Gebilde sind eine Spezialität der Sahara und gleichzeitig ein Wunderwerk der Erosion im Sandstein. Im Schatten verbringen wir eine ausgiebige Mittagspause und wandern dann über einen Bergrücken auf die andere Talseite hinunter zum Felsbogen von In Tehak. Er steht komplett frei in einer offenen Ebene. Aber so ein Felsbogen bietet nicht nur einen Anblick. Wir werden ihn von verschiedenen Seiten entdecken und feststellen, dass er uns jedes mal wie ein völlig neues Steinmonument erscheint, eine Herausforderung für Fotografen! Nicht all zu weit weg erreichen wir die Dünen von In Tehak. Sie sind nicht rötlich sondern sehr hell und bieten bei Sonnenuntergang von oben einen der weitläufigsten Aussichten des Tadrart.
Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.
Übernachtung im Zelt (FMA)

10. Tag: Dünen und Sahara-Geschichten

Eine Dünenwanderung führt uns morgens aus In Tehak hinaus. Das frühe Sonnenlicht taucht die Wüste in ein ganz eigene Atmosphäre, weshalb wir auch immer Wert darauf legen, diese Zeit in Ruhe zu genießen. Später im Laufe des Tages wechseln kleine Wanderungen mit Besichtigungen, unter anderem eine Bodenplatte mit feinen kleinen Gravuren und einer um so größeren Gravur eines Rindes, das ein Halsband trägt. Dies ist kulturhistorisch sehr bedeutend, denn es zeigt den Beginn der Domestizierung der Sahara-Rinder. Nachmittags ist wieder Zeit für Wanderung oder Freizeit bei unserem nächsten schön gelegenen Dünencamp. In alle Richtungen können wir ausschweifen. Sicher ist, dass wir nach einem Aufstieg immer einen schönen Aussichtspunkt haben, der wieder ganz neue Perspektiven bietet.
Wer lieber am Camp bleiben mag, kann dem Tee-Meister der Mannschaft zusehen, wie sorgfältig die Tee-Zeremonie praktiziert wird. Und auf was zu achten ist, um einen wirklich guten Tuareg-Tee, den Thé à la menthe zuzubereiten ist.
Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.
Übernachtung im Zelt (FMA)

11. Tag: Panaromaroute zum nächsten Traumcamp

Mit unseren wüstentauglichen Geländefahrzeugen folgen wir dem Oued In Djeran bis zu Höhlen mit Felsmalereien. Wir wandern zu Felsüberhängen, so genannten Abris und entdecken eine in ihrer Art andersartige Felsmalerei. Sie ist ganz in weiß und sehr schlicht gehalten und zeigt eine sitzende Frau, die sich zu einem bei ihr stehenden Rind umdreht. Schlicht und doch aufregend ist auch die Wüstenlandschaft, die wir durchwandern werden. Wir steigen auf einen Dünenkamm auf um dann quasi auf einer Panoramaroute unser nächstes Schlaflager zu erreichen. Inmitten von aus tiefen Sandbergen aufsprießenden Felspfeilern aus Sandstein suchen wir uns ein Plätzchen für die zwei folgenden Nächte. Der Platz bietet sich wirklich an zum Bleiben und genauer Erkunden. Sternförmig werden wir kleine Wanderungen unternehmen oder aber uns Zeit zum Genießen lassen. Wer mittlerweile Gefallen daran gefunden hat, ohne Zelt im Freien zu übernachten, hat hier genügend schöne Plätze zur Auswahl. Bald ziehen die ersten Sterne am Himmel auf, ein Schauspiel, das sich im Verlauf des Abends noch steigern wird.
Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.
Übernachtung im Zelt für zwei Nächte bei Moul n´Aga (FMA)

12. Tag: Ein Ort zum Bleiben - Wüste von seiner besten Seite!

Nach dem Frühstück werden wir auf einen hohen Dünenkamm hinaufsteigen und einen Blick in eine angrenzende Wüstenregion gewinnen, die von hier nur zu Fuß erreicht werden kann. Denn die Dünen können diesseitig nicht mit Fahrzeugen überwunden werden und es existieren keine Durchgänge außer zu Fuß.
Unser Mittagsessen besteht wie immer auf dieser Wüstenreise aus schmackhaften und vitaminreichen Salaten. Die Vielfalt und Zusammenstellung ist dabei sowohl leicht als auch nahrhaft, immer aber in jedem Fall auch eine Augenweide!
Am Nachmittag werden wir eine Wanderung zu besonders schönen Felsskulpturen machen. Sie wachsen förmlich aus den Sanddünen, der Aufstieg ist augrund der Dünenhöhe von gut 200 m etwas anstrengend, bietet aber einzigartige Ausblicke. Da wir wieder am selben Lagerplatz übernachten, kann der Nachmittag auch ohne Wanderung zum Lesen, genussvollem Fotografieren oder Ausruhen gewählt werden.
Gehzeit: ca. 4 bis 4,5 Std.
Übernachtung im Zelt bei Moul n´Aga (FMA)

13. Tag: Kontraste der Wüste - Slot Canyon und die Schwarzen Dünen

Heute vormittag haben wir auch die Wahl. Entweder von unserem Lagerplatz nach dem Frühstück mit den Fahrern zum nächsten Highlight fahren oder eine Morgenwanderung unternehmen. Das schöne ist, dass wir dies immer auch spontan entscheiden können und alle Möglichkeiten offen haben. Unser Ziel ist so oder so der riesige Doppelfelsbogen von Tamezguida, oder auch "Cathedrale" genannt. Nach der Mittagspause orientieren sich unsere Fahrer Richtung einen der beiden Zugänge des Tadrart, das wir noch heute durch selbigen verlassen. Ein wirklich schmaler Slot Canyon liegt auf unserem Weg und gehen hindurch. An manchen Stellen lassen die steil aufragenden Felswände kaum Licht und gerade mal knapp einen Menschen hindurch.
Unser heutiges Ziel sind die so genannten Dunes Noires. Eine geologische Besonderheit, denn die Dünen bestehen aus normalem gelbem Sand, der an der Oberfläche von zarten schwarzen Sandschichten überzogen ist. Das bewirkt grafische Muster und eine ganz eigene Wirkung. Wir können auf ein aussichtsreiches Felsplateau oberhalb der Berglandschaft mit Blick zurück Richtung Tadrart aufsteigen oder beim Camp unseren Tee genießen.
Gehzeit: ca. 2 bis 3 Std.
Übernachtung im Zelt (FMA)

14. Tag: Von den Dunes Noires nach Djanet

Nach dem Frühstück und einer kleinen Morgenwanderung verlassen wir das Tadrart, durchqueren Regionen mit 400 Millionen Jahre altem, feinst geschichteten Fels aus dem Silur, erreichen wieder die Teerstraße und folgen ihr, immer an der Abbruchkante des Tassili-Plateaus entlang, zu unserem Mittagsplatz inmitten wild zerklüfteter Granitberge.
Am Nachmittag steuern wir bei Djanet ein nettes Campement an. Dort können wir duschen und umpacken, bevor wir in die Oasenstadt fahren, um ein wenig durch die nette Altstadt zu bummeln, in ein Straßencafe einzukehren oder letzte Souvenirs zu kaufen. Am Abend fahren wir noch einmal in die Wüste hinaus, genießen die Stille, ein letztes Abendessen unter dem Sternenhimmel und feiern Abschied mit unseren Tuareg, die längst zu Freunden geworden sind. Spätabends kurzer Transfer zum Flughafen für den Heimflug nach Frankfurt.
Gehzeit: ca. 1 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
(FMA)

15. Tag: Rückreise und Ankunft in Deutschland

Nachts Flug von Djanet nach Algier. Umsteigen und Weiterflug Algier - Frankfurt. Mittags Ankunft in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Das Genusswandern, das Erleben der Wüste und Naturerfahrung sowie das gemeinsame Reisen mit Tuareg stehen im Vordergrund. Das Wander- und Besichtigungsangebot ist reichhaltig. Dabei können Sie dennoch selbst entscheiden, ob Sie die Wüste mit mehr oder weniger Aktivität auf sich wirken lassen wollen. Dies ist gerade durch das besondere Konzept der Doppelübernachtungen an diversen Orten möglich. Über die Teilnahme an den Wanderungen besteht große Flexibilität und Freiheit, das können Sie tageweise spontan vor Ort entscheiden. Wenn ein Teilnehmer einmal eine Passage auslassen möchte, kann er zudem jederzeit mit der Mannschaft zum nächsten Treffpunkt fahren.
Die Gehzeiten für die Vormittags- bzw. Nachmittagswanderungen betragen jeweils etwa 2-3 Stunden. Dabei können Sie jeweils wählen, ob Sie z.B. nur die Vormittags-Etappe mitmachen oder auch nachmittags. Sie benötigen für die einzelnen Wanderungen eine durchschnittliche Kondition und öfters auch Trittsicherheit. Überwiegend wandern Sie auf festem, sandigen Boden, teils auf felsigen Pfaden oder auch weglos.
Ein guter, stabiler Kreislauf ist wichtig für die Wanderungen im Wüstenklima (s.u.).
Während der Überlandfahrten sind Sie in Geländewagen unterwegs. Das Gepäck wird während des Trekkings von Begleitfahrzeugen transportiert. Tagsüber tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit viel Wasser (ca. 2 Liter), Kamera, Sonnenschutz und dem Allernötigsten. Mittags können Sie in der Regel Wasser aus den Kanistern auffüllen. Abends am Lager finden Sie Ihr Gepäck wieder vor.
Auf dieser Reise werden Einzel- bzw. Zwei-Personen-Zelte und Schaumstoffmatten gestellt. Wer möchte, hat auch Gelegenheit, unter freiem Himmel zu schlafen – in der Sahara ein besonderes Erlebnis! Von allen Teilnehmern/-innen wird aktive Mithilfe beim Auf- und Abbau der Zelte erwartet. Der Koch bereitet mittags leichte, schmackhafte Salate (mit Reis, Hülsenfrüchten, Tomaten, Gurken, Oliven u. Ä.) zu und dazu wird oft Käse oder Thunfisch gereicht. Abends gibt es ein warmes Essen mit Suppe und als Hauptspeise Couscous, Kartoffeln, Reis oder ein Nudelgericht. Fleisch wird eher selten zubereitet. Gemüse ist fast immer enthalten. Unsere Tuareg-Köche geben sich große Mühe und zaubern unter einfachsten Umständen, im Rahmen des Möglichen, vielfältige, schmackhafte Gerichte.

Wichtige Hinweise

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis, bzw. Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.-Nr. +49 30 18172000.
Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Seit Jahrzehnten führen wir Reisen in verschiedenen Gebieten Algeriens durch und kennen das Land, die Menschen und die Verhältnisse im Land sehr gut. Wir haben dort ausgezeichnete Kontakte und sind immer auf dem aktuellen Stand. Die Begleitmannschaft, Fahrer, Köche, Kameltreiber usw. sind mittlerweile ein Stamm-Team, sie sind uns alle persönlich bekannt und genießen unser volles Vertrauen.

Klima

Stellen Sie sich auf starke Sonneneinstrahlung sowie auf große Schwankungen zwischen den Tages- und den kühleren Nachttemperaturen ein. Da die großen Temperaturschwankungen Herz und Kreislauf belasten können, müssen Sie gesund und körperlich fit sein.
In den Monaten Oktober, November und von Mitte/Ende Februar bis März ist tagsüber mit Temperaturen von durchschnittlich 27° bis 33°C und nachts mit Temperaturen zwischen 5° und 15°C zu rechnen. Im Dezember und bis Mitte Februar kann es beim Trekking nachts kühler werden (das Thermometer sinkt bis 0°C oder gar darunter). Tagsüber ist dafür mit klarem Wetter und Temperaturen um 15° bis 20°C zu rechnen. Im April steigen die Temperaturen durchaus schon auf durchschnittlich 30°C bis 35°C.

Treffpunkt

Für die Einreise nach Algerien benötigen Sie ein Visum und einen gültigen Reisepass, der bei Abflug in Algerien mindestens noch 6 Monate gültig sein muss. Zudem müssen 2 gegenüberliegende Seiten im Reisepass frei sein.
Sollten Sie einen Israel-Stempel im Pass haben, bitten wir Sie, umgehend einen Ersatzpass zu beantragen und uns darüber zu informieren. Die Ersatzpässe mit einjähriger Gültigkeit erhält man beim Einwohnermeldeamt sofort).
Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr Pass in der Zeit zwischen Beantragung und Erteilung des Visums bzw. unter Umständen sogar bis kurz vor Abreise nicht zur Verfügung steht. Sollten Sie eine andere Reise geplant haben und den Reisepass benötigen, müssen Sie sich dafür einen Zweitpass besorgen.

Wenn Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben:
Die algerischen Konsulate in Deutschland verlangen zwingend, dass Visa über einen Visa-Dienst beantragt werden.

Was müssen Sie wann tun?
Vorerst müssen Sie nur dafür sorgen, dass Ihr Pass noch mindestens 6 Monate nach Beendigung der Reise gültig ist. Am besten sollten Sie auch schon 2 Passbilder vorrätig haben.
Ca. 6 Wochen vor Abreise schicken wir Ihnen die kompletten Visa-Unterlagen mit Anleitung zu. Füllen Sie die Visa-Anträge mit größter Sorgfalt – unbedingt maschinell – aus und unterschreiben Sie diese. Alle Unterlagen müssen dann an die in der Anleitung angegebene Firma Visa Dienst gesendet werden.

Wenn Sie Ihren Wohnsitz NICHT in Deutschland haben, beantragen Sie Ihr Visum bitte direkt bei der jeweiligen Vertretung der algerischen Botschaft.
Staatsbürgern aus Österreich oder der Schweiz senden wir die genauen Informationen zur Visa-Beantragung ca. 6 Wochen vor Abreise zu. Beantragen Sie Ihr Visum bitte unmittelbar nachdem Sie von uns die Informationen und die Aufforderung dazu erhalten bzw. sobald Sie von uns das notwendige Einladungsschreiben erhalten haben.

Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass bzw. Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

Anreise

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.crm.de

Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen, Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleitung ist mit einer Apotheke ausgestattet. Diese ist jedoch ausschließlich für den Notfall bestimmt.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmer- ggf. Einzelzeltzuschlag110,-

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