Costa Rica - Costa Rica - Wandern, Staunen und Genießen

Highlights

* Kleines Land, großartige Natur - zu Fuß durch die Nationalparks Costa Ricas
* 3 Tage wandern im Corcovado-Nationalpark zwischen Urwald und Meer
* Nationalpark Vulcano Tenorio und Farbenzauber am Rio Celeste
* Vulkane Irazú und Arenal: Kraterseen und Fumarolen
* Manuel Antonio-Nationalpark: Baden, Wandern, Tierbeobachtungen
* Piedras Blancas, "Regenwald der Österreicher"
* El Copal und Los Campesinos - Dorfleben pur

Diese Reise durch Costa Rica zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt in Costa Ricas artenreichen Urwäldern. Der Ruf des Tukans begleitet Sie, ein Ameisenbär kreuzt Ihren Weg, während Sie auf schmalen Pfaden durch den Corcovado-Nationalpark wandern. Die Vielfalt reicht von rauchenden Vulkanen zu dicht bewaldeten Bergen, von einsamen Stränden zu himmelblauen Flüssen, von dunklem Tiefland-Regenwald über dichte Nebelwälder bis zu weiten Savannen. Ihre Route verläuft durch die schönsten, teils noch unbekannten, der rund 30 Nationalparks. Das kühlere Hochland bietet aktive Vulkane, blubbernde Schlammtümpel sowie Weitblicke bis zur pazifischen und karibischen Küste. Im feuchtwarmen Tiefland hangeln sich Brüllaffen durch die Baumwipfel, ein Tapir durchwühlt den Strand vor Ihrer Lodge, Kolibris umschwirren die süß duftenden, exotischen Blüten. Lassen Sie sich frühmorgens vom vielstimmigen Konzert der Urwaldvögel wecken und nach einem Wandertag voller Entdeckungen abends in einer der gemütlichen Lodges mit liebevoll zubereiteten einheimischen Gerichten verwöhnen. Die netten Bewohner Costa Ricas, die „Ticos", freuen sich, Ihnen ihr Land zu zeigen. Ihr lebensfrohes Motto „Pura Vida" wirkt ansteckend – kommen Sie einfach mit und überzeugen Sie sich selbst! Badeverlängerung am pazifischen oder karibischen Meer möglich.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Morgens Flug von Wien, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt oder München nach Madrid und weiter nach San Jose. Ankunft am Nachmittag und Transfer zum Hotel Fahrzeit: 1h; Hotel Don Carlos oder Gran Hotel Costa Rica

2. Tag Vulkan Irazú-Nationalpark - El Copal

Mit dem Bus fahren wir gleich nach dem Frühstück über Cartago hinauf zum Eingang des Nationalparks Vulkan Irazú. Rund 2.000 Höhenmeter trennen uns von unserem Ziel, das wir nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch mehrere Klima- und Vegetationszonen erreichen. Zuerst "begleiten" uns Gemüsefelder und dichte Wälder, dann Baumfarne und Bromelien, bis wir oberhalb von 3.300m Höhe in die andine Region des Páramo kommen. Der Nationalpark rund um den Vulkan Irazú ist der älteste Costa Ricas. Der Vulkan ist mit seinen 3.432 m der höchste aktive Vulkan des Landes. Der "zitternde und donnernde Berg" war zuletzt 1994 aktiv und ist von großer Bedeutung für die Wasserversorgung des Landes, da viele große Flüsse hier oben entspringen. Nach einem kleinen Rundgang am Krater fahren wir über Pejibaye und El Humo weiter nach El Copal, wo wir in unserem ersten, typischen "Albergue de Turismo Rural Comunitario" übernachten. Da die Unterkunft manchmal nicht direkt mit dem Auto erreichbar ist (bei sehr starken Regen), kann es passieren, dass wir die letzten 500m (von der Straße zur Herberge) die für die Übernachtung benötigten Sachen selbst tragen müssen. In unserer rustikalen Lodge mitten im Wald am Rande des El Copal-Naturreservats lassen wir uns dann ein landestypisches Abendessen schmecken.

Gehzeit: ca. 1 bis 2 Std.; Fahrzeit: ca. 5,5 Std.; Lodge (meist Doppelzimmer, teilweise mit Dusche/WC) (FMA)

3. Tag El Copal - Orosi

Noch vor dem Frühstück (wer möchte) erkunden wir mit dem Reiseleiter und örtlichen Guide das El Copal-Naturreservat rund um die Lodge. Sicherlich können wir bei diesem Spaziergang etliche Vögel beobachten. Nach dem Frühstück verlassen wir die Lodge und folgen einem alten Pfad, der die Regenwälder des Tapanti-Nationalparks säumt, bis zum Dorf Purisil. Hier erwartet uns bereits der Bus. In dem kleinen Ort Orosi, mitten zwischen Kaffeeplantagen gelegen, machen wir eine Pause und besichtigen die im Kolonialstil erbaute Kirche aus dem 16. Jhdt. Unser Abendessen genießen wir in einer schön gelegenen Lodge, von der man das fruchtbare Orosi-Tal weit überblicken kann.

Aufstieg ­ 500 Hm; Abstieg 800 Hm; Gehzeit: ca. 5 bis 6 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.; Paraiso Orocay Lodge (FMA)

4. Tag Orosi - San Gerardo de Dota

Nach dem Frühstück fahren wir zuerst in die ehemalige Hauptstadt Costa Ricas, nach Cartago. Hier besichtigen wir die prunkvolle Basilika „de Nuestra Senora de Los Angeles". Obwohl Cartago sowohl die Funktion als Hauptstadt als auch den Bischofssitz an San José abtreten musste, blieb die Stadt religiöses Zentrum des Landes. Auf unserer Weiterfahrt folgen wir der Panamerikana, die sich in vielen Kurven den Cerro de la Muerte-Pass
hochschlängelt. Früher stellte dieser für so manchen Ochsenkarren auf dem Weg durchs Land ein unüberwindbares Hindernis dar. Heute wird der höchste Punkt der Panamericana (3.491 m) in Zentralamerika wegen seiner schönen Aussicht oft auch "Cerro de Buenavista" genannt. Hier schnüren wir unsere Wanderschuhe und folgen einem guten Pfad hinab ins Savegre-Tal. Wanderstöcke sind hier von Vorteil, da wir fast 1.300 Höhenmeter absteigen. Die Vegetation im immerfeuchten Nebelwald oberhalb von San Gerardo de Dota ist besonders üppig, die Flora und Fauna zeigen sich hier in ihrer vollen Pracht. Über 300 Vogelarten sind hier heimisch, darunter auch der sagenumwobene Göttervogel der Maya, der farbenprächtige Quetzal. Gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft in San Gerardo de Dota (2.300 m).

Abstieg 1300 Hm; Gehzeit: ca. 5 Std.; Fahrzeit: ca. 2,5 Std.; Hotel Savegre oder Suria Lodge (FMA)

5. Tag San Gerardo de Dota - Bahia Drake

Das Gebiet rund um unser Hotel ist bekannt für die guten Vogelbeobachtungen. Die macht man am besten in den frühen Morgenstunden, deshalb sind wir heute schon vor dem Frühstück auf den Beinen zu einem Morgenspaziergang. Es braucht manchmal etwas Geduld, bis man die gefiederten Freunde - vor allem den scheuen, smaragdfarbenen Quetzal - zu Gesicht oder vor die Linse bekommt. Mit dem Bus folgen wir unserer Route weiter über San Isidro, durch die Pazifische Tiefebene, bis nach Sierpe an der Pazifikküste. Wir können alles, was wir auf dem Trekking nicht brauchen, im Bus lassen. Das persönliche Gepäck (unsere Kleidung und private Ausrüstung) für die kommenden 4 Tage und 3 Nächte (eine genaue Empfehlung wird vor Ort gegeben) packen wir in unseren Rucksack und in einen Plastibeutel. Ein Boot bringt uns in etwas 60 Minuten durch die Mangroven des Rio Sierpe bis in die große Bucht von Bahia Drake. In unseren Bungalows richten wir uns für die kommenden zwei Nächte ein.

Gehzeit: ca. 1 Std.; Fahrzeit: ca. 4 bis 5 Std.; Punta Marenco Lodge oder Corcovado Tent Camp oder gleichwertig. (FMA)

6. Tag Corcovado-Nationalpark: Bootstour San Pedrillo

Eine Bootsfahrt über das Meer (1 Std.) bringt uns nach San Pedrillo, einem der Haupteingänge des Corcovado-Nationalparks. Manchmal zeigen sich Delfine, und von Januar bis Mitte April, sowie im Juli und August sind Walbeobachtungen vom Boot aus möglich. Auf den Pfaden, die an der Ranger Station beginnen und enden, erkunden wir den Urwald und hoffen darauf Brüllaffen, Kapuzineraffen, Nasenbären, Faultiere, Papageien oder Leguane aufzuspüren, die hier zu Hause sind. Am Nachmittag kehren wir per Boot in unsere Bungalows zurück; es bleibt Zeit zum Schwimmen.

Gehzeit: ca. 3 Std.; Fahrzeit: ca. 2 Std.; Punta Marenco Lodge oder Cocovado Tent Camp oder ähnlich (FMA)

7. Tag La Sirena - La Leona

Heute packen wir alles, was wir nicht für die Wanderung benötigen in einen Plastikbeutel (wird gestellt oder Sie bringen selbst einen wasserdichten Beutel mit). Dieser wird heute per Boot nach La Leona gebracht. Bereits am frühen Morgen steht unser Boot wieder bereit und fährt uns in 1 1/2 Stunden entlang der Küste des Nationalparks, vorbei an der San Pedrillo Ranger Station, bis zur La Sirena Ranger Station. Eine herrliche Wanderung durch den Corcovado-Nationalpark, zwischen Sandstrand und tropischem Küstenregenwald erwartet uns. Wir queren kleine Flüsse und mit etwas Glück können wir Meeresschildkröten beobachten. Der Corcovado-Nationalpark im Südwesten der Halbinsel Osa gilt als artenreichster Regenwald Mittelamerikas. Das 418 qkm umfassende Gebiet steht seit 1975 unter Schutz. Die hohe Niederschlagsmenge von 5.500 mm pro Jahr lässt einen faszinierenden, noch unberührten Berg-, Nebel- und Sumpf wald gedeihen, der fast die Hälfte des Parks bedeckt. Hier finden sich etwa 500 Baumarten - dies entspricht einem Viertel aller Baumarten Costa Ricas. Zudem wurden 140 Säugetierarten, 367 Vogelarten, 117 Arten von Amphibien- und Reptilien sowie 40 Süßwasserfischarten gezählt. Am Ende des erlebnisreichen Tages erreichen wir unser Zeltcamp in La Leona. Tukane und viele andere Vögel bevölkern die umliegenden Bäume und laden vor allem in der Dämmerung zu einem richtigen "Regenwaldkonzert" ein.

Aufstieg ­ 250 Hm; Abstieg 250 Hm; Gehzeit: ca. 6 bis 7 Std.; La Leona Ecolodge Zelt Camp (FMA)

8. Tag La Leona - Esquinas

Für Frühaufsteher beginnt der Tag mit einem Spaziergang, um wieder die vielfältige Flora und Fauna zu entdecken. Nach dem Mittagessen wandern wir am Strand entlang in einer Stunde nach Carate - ein kleiner Ort bestehend aus einer Flugpiste und ein paar Häusern. Wir werfen unsere Rucksäcke auf die Pick-ups - das örtliche öffentliche Transportmittel der Einheimischen - und nehmen auf den Bänken auf der Ladefläche Platz. Teils durch Dschungel, teils über Weideland und meist auf holpriger Piste erreichen wir die Stadt Puerto Jimenéz auf der Halbinsel Osa. Eine einstündige Bootsfahrt auf einem öffentlichen Boot bringt uns über den Golfo Dulce, die "süße Bucht" nach Golfito. In Golfito wartet schon unser Bus mit dem übrigen Gepäck auf uns und wir fahren in den Esquinas Rainforest. In einer Lodge mitten im Regenwald quartieren wir uns hier für zwei Nächte ein.

Hinweis: Sollte die Esquinas Lodge ausgebucht sein, übernachten wir in einer anderen Lodge in Golfito und haben einen kurzen Transfer ins Esquinas Gebiet.
Gehzeit: ca. 1 Std.; Fahrzeit: ca. 2,5 bis 3,5 Std.; Esquina Rainforest Lodge oder Casa Roland (FMA)

9. Tag Piedras Blancas-Nationalpark

Das Regenwaldgebiet Esquinas grenzt direkt an den Piedras Blancas-Nationalpark. Dieser wird auch "Regenwald der Österreicher" genannt, nach dem Gründer, dem bekannten Wiener Geiger Michael Schnitzler, der 1991 dieses Umweltschutzprojekt ins Leben rief. Das Projekt hat zur Aufgabe den Esquinas Regenwald durch die Einbringung von freigekauften Grundstücken in den bestehenden Nationalpark Piedras Blancas zu schützen. Eine wissenschaftliche Station ermöglicht es zahlreichen internationalen Studenten, den Regenwald zu erforschen. Das Entwicklungshilfeprojekt ist ein vorbildliches Beispiel von nachhaltigem Tourismus. Mit einem örtlichen Führer unternehmen wir eine Exkursion in den Nationalpark, der die größte Artenvielfalt von ganz Costa Rica aufweist. Der Nachmittag und Abend steht uns zur freien Verfügung am natürlichen Swimmingpool oder auf den angelegten Wegen rund um die Lodge. Abends packen wir unseren Rucksack für die 2 Übernachtungen in Los Campesinos. Nach dem Abendessen besteht die Möglichkeit bei einer kleinen Nachtwanderung ein Vielzahl von kleinen Fröschen zu entdecken, darunter den grünen Rotaugen-Baumfrosch.

Hinweis: Sollte die Esquinas Lodge ausgebucht sein, übernachten wir in einer anderen Lodge in Golfito und haben einen kurzen Transfer ins Esquinas Gebiet.
Aufstieg ­ 200 Hm; Abstieg 200 Hm; Gehzeit: ca. 4 Std.; Esquina Rainforest Lodge oder Casa Roland (FMA)

10. Tag Los Campesinos

Wir fahren in das Dorf El Silencio, das in den siebziger Jahren von "sin tierras" (Landlosen) gegründet wurde. Durch Palmöl-Plantagen wandern wir zum Savegre-Fluss, wo wir über eine solide Hängebrücke auf die andere Seite des Flusses gelangen. Der Bus bleibt hier zurück. Wir schultern unseren Rucksack mit den Habseligkeiten, die wir für die kommenden 2 Übernachtungen benötigen und wandern auf wärts zur kleinen Gemeinde Quebrada Arroyo. Abendessen und Übernachtung in der einfachen Albergue Los Campesinos, die die lokalen Bauern als alternative Einnahmequelle zu ihren Erträgen aus dem Vanilleanbau eingerichtet haben.

Gehzeit: ca. 2 Std.; Fahrzeit: ca. 3 Std.; Einfache Lodge in evtl. in Mehrbettzimmern (FMA)


Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3h; Einfache Lodge in Mehrbettzimmern/Stockbetten, geteiltes Bad [FMA]

11. Tag Los Campesinos

Heute wird ein gemütlicher Tag. Eine Wanderung führt uns zu einem schönen Aussichtspunkt über das Naturreservat, ein Wasserfall in der Nähe der Lodge lädt zum faulenzen und einem Bad ein. Am Nachmittag besuchen wir Quebrada Arroyo, ein kleines Dorf, das früher sein Einkommen durch den Anbau von Vanille bestritten hat - der Weg führt über eine atemberaubende 120 m lange Hängebrücke über eine 45 m tiefe Schlucht (es gibt auch einen weniger spektakulären Weg). Rückkehr nach Los Campesinos.

Aufstieg ­ 200 Hm; Abstieg 200 Hm; Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.; Einfache Lodge evtl. in Mehrbettzimmern (FMA)

12. Tag Los Campesinos – Rincon de la Vieja

Nach dem Frühstück wandern wir nach Londres de Quepos. Hier treffen wir wieder auf unseren Bus und fahren in die Region Guanacaste. Weiter geht es auf einer unbefestigten Straße zum Rincón de la Vieja-Nationalpark. Wir übernachten die nächsten zwei Tage in einer oder verschiedenen Lodges in Doppelzimmern am Rande oder im Nationalpark ( je nach Verfügbarkeit). Die Einrichtung ist jeweils einfach und zweckmäßig.

Aufstieg ­ 200 Hm; Abstieg 300 Hm; Gehzeit: ca. 2,5 Std.; Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Std.; Hacienda Guachipelin oder Canyon de la Vieja Lodge (FMA)

13. Tag Rincon de la Vieja

Heute haben wir eine besonders schöne Wanderung vor uns: Wir durchqueren einen Teil des Rincón de la Vieja-Nationalparks. Dieser Park ist einer der vielseitigsten des Landes und bietet neben feuchtem Regenwald im Nordosten und Trockenwald im Süden vor allem auch spannende vulkanische Erscheinungen wie Fumarolen oder blubbernde Schlammtümpel. Wir besuchen die vulkanisch aktive Zone des Parks, vorbei an heißen Flüssen bis hin zu den eindrucksvollen Schlammtümpeln und Solfataren von Las Pailas. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, in natürlichen Thermalquellen zu baden. Es bieten sich viele Gelegenheiten zur Wildbeobachtung: Schmetterlinge, Affen, Faultiere, Papageien und viele andere Tiere sind hier zu sehen. Auch für seinen Pflanzenreichtum ist der Park bekannt: Unzählige Orchideenarten sehen wir während der Wanderung.

Aufstieg ­ 150 Hm; Abstieg ¯ 150 Hm; Gehzeit: ca. 4 bis 6 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.; Hacienda Guachipelin oder Canyon de la Vieja Lodge (FMA)

14. Tag Tenorio Nationalpark und Rio Celeste

Wer Lust hat unternimmt einen Morgenspaziergang um die Lodge. Anschließend fahren wir in das kleine Dorf Bijuga, malerisch zwischen dem Miravalles- und Tenorio- Vulkan gelegen. Nahe dem Parkeingang beziehen wir unser Quartier. Am Nachmittag auf Wunsch Besuch einer kleinen organischen Farm.
Gehzeit: ca. 2 bis 3 Std.; Fahrzeit: ca. 3 Std.; Cielo Roto Lodge oder Celeste Mountain Lodge (FMA)

15. Tag Tenorio Nationalpark - Arenal

Der Tenorio Nationalpark mit dem hellblauen Rio Celeste ist noch ein Geheimtipp! Wir wandern durch Regenwald zum Catarate Rio Celeste. Die Ticos (so nennen sich die Einwohner Costa Ricas) behaupten es wäre der schönste Wasserfall der Erde. Je nach Wetter und Licht ergießen sich aus dem tiefgrünen Dschungel die leuchtend hellblauen Wassermassen in einen natürlich geformten Pool. Wir wandern den Fluss weiter auf wärts und stoßen auf heiße, vulkanische Quellen. Nun ist es nicht mehr weit zum so genannten "Färberplatz", durch eine physikalische Reaktion von Mineralien und Wasser entsteht diese besondere blaue Färbung des Flusses. Beim Rückweg hoffen wir, den scheuen Tapir zu sehen.Nach dem Mittagessen Weiterfahrt zum Arenal-See. Eine kurze Wanderung führt uns zu einem Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf den Vulkan. Für zwei Nächte sind wir entweder in einer Lodge oder einem Hotel in La Fortuna, am Fuße des meist aktiven Arenal, direkt am El Arenal Nationalpark, untergebracht.

Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.; Fahrzeit: ca. 2 Std.; Catarata Ecolodge oder Arenal Country Inn (FMA)

16. Tag Nationalpark El Arenal

Heute erkunden wir zu Fuß den Nationalpark Vulkan Arenal. Wenn uns die Wettergötter w o h l gesonnen sind, ist der Aufstieg zum Vulkan Cerro Chato (1.200 m) oder zum Aussichtsposten Mirador El Silencio möglich. Ansonsten unternehmen wir andere Aktivitäten im Park. Die Wanderung zum Cerro Chato beginnt bei der Observatory Lodge (Fahrzeit 30 min.) und führt zunächst über Wiesen und dann auf glitschigen Pfaden durch dichten Regenwald. Vom Gipfel aus führt ein sehr steiler Pfad in 15 Minuten zum Kratersee. Wer diesen Abstieg und den anschließenden Aufstieg nicht scheut, den erwartet ein erfrischendes Bad. Der Abstieg endet am frühen Nachmittag bei einer Lodge, hier steht unser Bus bereit und bringt uns nach La Fortuna zurück.

Aufstieg ­ 400 Hm; Abstieg 600 Hm; Gehzeit: ca. 5 bis 6 Std.; Catarata Ecolodge oder Arenal Country Inn (FMA)

17. Tag Vulkan Poás - San José

Fahrt zum Nationalpark rund um den Vulkan Poás. Die beim Erdbeben 2009 zerstörte Zufahrt zum Vulkan über La Paz erlaubt noch heute, sich über die damalige Zerstörung ein Bild zu machen. Wir bestaunen den aktiven Vulkan, dessen Krater zu den größten weltweit zählt und in dessen Mitte ein türkiser See leuchtet. Bei Schlechtwetter lohnt die Auffahrt nicht, stattdessen können wir eine Kaffeeplantage besuchen. Am späten Nachmittags erreichen wir San José.

Aufstieg ­ 200 Hm; Abstieg 200 Hm; Gehzeit: ca. 1 Std.; Fahrzeit: ca. 4 Std.; Hotel Don Carlos oder Grand Hotel Costa Rica (FMA)

18. Tag San Jose - Rückflug

Am Vormittag erkunden wir die Hauptstadt von Costa Rica. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 19. Jhdt., damals war San José ein florierendes Zentrum des Kaffeeanbaus. Heute ist es eine quirlige lateinamerikanische Großstadt mit hektischem Verkehr, gemütlichen Parks und einigen schönen Stadthäusern aus dem 19. und 20. Jhdt. Besonders stolz sind die Ticos auf ihr Nationaltheater, es gilt als das schönste Gebäude der Stadt. Der Besuch des Mercado Central ist ein Muss - wir bummeln über den bunten Markt, verschaffen uns einen ersten Überblick über die unglaubliche Vielfalt an frischen Früchten und frischem Gemüse und können hier auch zu Mittag essen. Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug gegen 18:00h nach Madrid.

Gehzeit: ca. 2 Std.; (F)

19. Tag Ankunft

Ankunft am Vormittag in Madrid und Weiterflug nach Wien Berlin, Düsseldorf, Frankfurt oder München.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Halbtages- und Tageswanderungen sind technisch einfach und von jedem Wanderer, der über gute Kondition verfügt, zu bewältigen. Trittsicherheit ist wichtig, denn die Wege sind teilweise steinig, wurzelig und matschig, manchmal laufen Sie in ausgetrockneten Flussläufen entlang. Die Gehzeiten belaufen sich auf 2 - 6, nur an Tag 7 bis zu 7 Stunden.

Das feucht-heiße Klima in den Nebel- und Regenwäldern und der Wechsel in die höheren, kalten Gebiete stellen erhöhte Anforderungen an Herz und Kreislauf. Der Termin im Juli/August liegt in den regenreicheren Monaten, durch den aufgeweichten Boden und die höheren Wasserstände der Flüsse werden die Gehzeiten etwas länger. Dann ist gute Konzentration gefordert und Trittfestigkeit wird noch wichtiger, denn es muss auch mal ein Fluss überquert werden. Gummistiefel sind hier ein Vorteil (können vor Ort geliehen werden)!

Sie übernachten in schön gelegenen Lodges und in San Jose im Hotel, sowie dreimal in Unterkünften des "Turismo Rural Comunitario": Das sind kleine, landestypische Lodges in oder am Rande von Naturreservaten, die meist als Familienbetrieb oder von Dorfgemeinschaften ganz individuell geführt werden. Die Einrichtung ist zweckmäßig und einfach. Bitte beachten Sie, dass Sie dort für drei Übernachtungen (Tag 2, 10, 11) wenn möglich in Doppelzimmern untergebracht sind. Sollte es vorkommen, dass auch andere Wanderer diese Unterkünfte nutzen, kann es auch passieren, dass sich einmal 3 oder 4 Personen ein Zimmer teilen müssen. In El Copal verfügen nicht alle Zimmer über Dusche/WC. In einem Nebengang stehen jedoch 4 Duschen und 4 Toiletten zur Verfügung. Im Corcovado-Nationalpark sind Sie auch in festen Zeltcamps untergebracht. Die geräumigen Zelte sind fest auf großen Holzplattformen aufgestellt und mit Betten sowie Dusche/WC ausgestattet.

Einzelzimmer stehen auf dieser Reise insgesamt nur begrenzt zur Verfügung. In El Copal und Los Campesinos (Tag 2, 10, 11) sind keine Einzelzimmer möglich. Für die restlichen Unterkünfte reservieren wir pro Gruppe drei Einzelzimmer, weitere Einzelzimmer können teilweise aufgrund der Kapazität nicht bestätigt werden! Melden Sie sich bei Einzelzimmerwunsch an besten frühzeitig an!

Bei den Tagesbescheibungen finden Sie zum Teil die Namen der vorgesehenen Unterkünfte. Eine Änderung aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor. Die genannten Unterkünfte sind klein und können nicht garantiert werden - doch es gibt immer eine schöne Alternative. Mit Ihren Reiseunterlagen ca. 2 Wochen vor Abreise erhalten Sie von uns eine verbindliche Hotelliste.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zur erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung und den geplanten Wanderungen geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag460,-
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung55,-

BUCHEN / VORMERKEN