Bulgarien - Die warme Seele des Balkans

Highlights

* Kulturwanderreise mit vielfältigen Tageswanderungen
* Gipfeltouren und Wanderungen im Rhodopen-, Rila- und Pirin-Gebirge
* Besteigung des Mussala (2.925 m) – höchster Berg des Balkans
* Rila-Kloster und Pirin-Nationalpark – UNESCO-Welterbe
* Besuch der spektakulären Jagodinska-Höhle
* Rundgänge in Sofia, Plovdiv, Melnik und Bansko
* Familiäre Unterkünfte und schmackhafte Küche

Bulgarien besticht durch seine Naturschönheiten und ein reiches kulturelles Erbe: eine jahrtausendealte Landesgeschichte und vielfältige Landschaftsformen auf engstem Raum! Bewaldete Hügelketten, labyrinthartig verschachtelte Bergkämme und hunderte Höhlen sind charakteristisch für das Karstgebirge der Rhodopen, auch „Orpheuswälder" genannt. Wunderschöne Wanderungen erwarten Sie im Pirin-Gebirge, einem schroffen, steilen Massiv im äußersten Südwesten Bulgariens: 79 Gipfel ragen über 2.500 m empor, klare Bergseen liegen versteckt zwischen dunkelgrauen Felsen und eine Vielzahl seltener Pflanzenarten gedeiht hier. Ergänzt wird Ihr Wanderprogramm von zahlreichen kulturellen Besichtigungen, wie dem Besuch der lieblichen Altstadt von Plovdiv oder der unentbehrlichen Besichtigung des entlegenen Rila-Klosters.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise - Plovdiv

Flug nach Sofia (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Bei guten Sichtverhältnissen können wir beim Anflug auf Sofia den Talkessel erkennen, in dem die Stadt liegt - zwischen Stara Planina, dem „Alten Gebirge" im Norden und dem Vitoscha-Gebirge im Süden. Nach der Ankunft in der bulgarischen Hauptstadt werden wir vom Flughafen abgeholt und fahren nach Plovdiv.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Übernachtung in Plovdiv im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie) (A)

2. Tag: Plovdiv - Batschkovo-Kloster - Dorf Kosovo

Am Vormittag sehen wir uns Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, an. Sie kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken: Thraker, Römer, Slawen, Türken und Bulgaren haben hier Geschichte „geschrieben" und ihre Spuren hinterlassen. Bei einem Besuch der malerischen kleinen Altstadt schlendern wir durch die steilen, engen Gassen, die von rund 150 Renaissancehäusern gesäumt werden. Vorbei am römischen Stadion (4. Jh.) spazieren wir vom Fuße der Altstadt bis zur Kirche Sweti Konstantin i Elena um schließlich zu einem schönen römischen Theater aus dem 2. Jahrhundert zu gelangen.

Am frühen Nachmittag wandern wir im Gebiet des Batschkovo-Klosters zu einer Felsen-Kapelle, die sich im UNESCO-geschützten Biosphärenreservat „Tschervenata Stena" (der „Rote Fels") befindet. Die Geschichte der Kapelle ist eng mit der Geschichte des Batschkovo-Klosters und der so genannten „wundertätigen Ikone" verbunden. Bemerkenswert ist auch die hiesige Flora. Wir besuchen außerdem das von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani 1083 gegründete Batschkovo-Kloster - nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster des Landes. Am späten Nachmittag fahren wir ins Dorf Kosovo. Im familiengeführten Hotel werden wir zweimal übernachten.
↑ 200 Hm
↓ 200 Hm
Gehzeit: ca. 2 Std.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Übernachtung in Kosovo im familiengeführten Hotel (FA)

3. Tag: Rhodopen - Wunderbrücken - Dorf Kosovo

Das Massiv der Rhodopen ist das großflächigste Massiv Bulgariens und zugleich des gesamten südosteuropäischen Raumes. Mit dem Bus erreichen wir nach etwa 1 Std. das Gebiet der Tschudnite Mostove, der "Wunderbrücken". Diese ca. 70 m hohen und 40 m breiten Natursteinbrücken sind die Überreste einer Höhle, deren Decke einst eingestürzt ist. Dort beginnen wir unsere leichte Wanderung durch die sanfte Hügellandschaft der Rhodopen. Unser Ziel ist das Dorf Orehovo, wo wir eine Pause einlegen werden.

Am Nachmittag fahren wir zurück nach Kosovo. Hier steht uns etwas freie Zeit zur Verfügung.
↑ 300 Hm
↓ 800 Hm
Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std.
Übernachtung in Kosovo im familiengeführten Hotel (FA)

4. Tag: Gela - Schiroka Laka - Borino

Wir fahren zum Dorf Gela, im höchsten Teil der Rhodopen. Der Legende nach ist Orpheus hier geboren. Von Gela aus starten wir zu unserer Rundwanderung, die an kleinen Bergdörfern und einigen Kapellen vorbeiführt.
Am Nachmittag besuchen wir das in einem schmalen Flusstal liegende Dorf Schiroka Laka, eine altbulgarische Kulturstätte. Wegen seiner mehr als 100 denkmalgeschützten Gebäude wird das Dorf manchmal auch als "architektonisch-ethnographisches Reservat" bezeichnet. Unter den Bauherren entstand seinerzeit ein regelrechter Wettstreit: Jeder versuchte, den anderen zu übertrumpfen und das eigene Haus noch prachtvoller und einfallsreicher mit Erkern, Fenstern und Toren auszustatten.

Wir fahren schließlich weiter nach Borino zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte in den Rhodopen.
↑ 600 Hm
↓ 550 Hm
Gehzeit: ca. 4 Std.
Fahrzeit: ca. 2 bis 2,5 Std.
Übernachtung in Borino in einer Pension (FA)

5. Tag: Jagodinska-Höhle - Yagodina - Trigrad - Borino

Der Tag beginnt mit dem Besuch der Jagodinska-Höhle. Schon der Weg dorthin ist abenteuerlich: Auf einer Strecke von ca. 7 km fahren wir durch die Schlucht. Einige Male überqueren wir den kleinen Fluss, der sich durch die Schlucht schlängelt und in tausendjährigem Kampf die Felsen ausgewaschen hat. Steil ragen die bis zu 300 m hohen Felswände empor und scheinen sich über uns manchmal fast zu berühren. Mit einer Länge von 10 km und drei Etagen zählt die Jagodinska-Höhle zu den größten Höhlen der Region. Ein 1.100 m langer Pfad führt uns durch die verschiedenen "Säle" des Felsenlabyrinths, in dem wir mächtige unterirdische Formationen bewundern können - Kunstwerke des geduldigsten aller Architekten, des Wassertropfens!

Nach der Höhlentour beginnt unsere Wanderung durch ein interessantes Karstgebiet, vorbei an den Dörfern Yagodina und Trigrad. Am Nachmittag besuchen wir die sogenannte Teufelsschlund-Höhle, in der das Wasser des Trigrad-Flusses tost und sich über mehrere Felsstufen in die Tiefe ergießt. Der höchste unterirdische Wasserfall ist 42 m hoch. Treibholz, das vom Fluss in die Höhle hineingetragen wird, verschwindet auf wundersame Weise und taucht am Ausgang der Höhle nicht wieder auf. Einige Taucher haben schon ihr Leben gelassen bei dem Versuch, dieses Phänomen zu enträtseln.
Wir kehren nach Borino zurück.
↑ 500 Hm
↓ 350 Hm
Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Übernachtung in Borino in einer Pension (FA)

6. Tag: Kovatschevitsa - Bansko

Über Dospat am gleichnamigen See fahren wir heute weiter Richtung Pirin. Unterwegs besuchen wir das alte Dorf Kovatschevitsa mit seinen über 250 Jahre alten Steinhäusern; hier wurden mehrere bulgarische Filme gedreht. Jeder kann den Ort auf eigene Faust entdecken und das dörfliche Alltagsleben beobachten. In Kovatschevitsa startet auch unsere leichte, 1,5-stündige Wanderung. Unsere Weiterfahrt führt uns durch wunderschöne Landschaften wie auch am Durchbruch des Flusses Mesta vorbei.

Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich unser Tagesziel Bansko (930m). Dieser Höhenkurort, am Fuße des Nord-Pirin-Gebirges gelegen, bildet den Ausgangspunkt unserer nächsten Wanderungen. Wir beziehen ein familiäres Hotel, unsere Unterkunft für die folgenden drei Nächte.
↑ 250 Hm
↓ 350 Hm
Gehzeit: ca. 1,5 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung in Bansko im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie) (FA)

7. Tag: Samodivska-Pass

Nach dem Frühstück fahren wir in 45 Minuten zur Berghütte Gotze Deltschev (1.650 m). Von dort fahren wir mit dem Sessellift hinauf zur Bezbog-Hütte (30 Minuten, 2.240 m) und be­ginnen unsere Wanderung zur Berghütte Demjaniza. Wir wandern heute auf markierten und guten Wanderwegen, über Wiesen und ab und zu über Geröll. Die letzten 1,5 Stunden gehen wir auf einem Forstweg im Wald.

Unser Weg führt zunächst am schönen Bergsee Bezbog vorbei und führt mit großartigem Panoramen zu den hohen Bergen im West-Pirin langsam bergab. Danach steigen wir auf den Samodivska-Pass (2.600 m) auf, wo wir nach ca. 2 Stunden Gehzeit einen herr­lichen Ausblick genießen können. An einigen Bergseen vorbei wandern wir hinab zur Demjaniza-Hütte (1.900 m). Nach einer gemütli­chen Rast gehen wir dem Bus entgegen, der uns wieder zum Hotel bringt.
↑ 500 Hm
↓ 1250 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Übernachtung in Bansko im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie) (FA)

8. Tag: Vichren (2.914 m) - Bansko

Heute geht es richtig "zur Sache". Mit dem Bus fahren wir zur Berghütte Vichren: Hier auf 1.950 m beginnt der Aufstieg zum 2.914 m hohen Vichren. Sehr steil führt der Weg Meter um Meter hinauf, die Vegetation wird immer karger. Vor uns liegt die Nordwand des Vichren und nach 3 Std. stehen wir schließlich stolz am Gipfel! Ein grandioser Panoramablick über das nördliche und südliche Pirin-Gebirge lässt uns die Mühe des Aufstiegs – wir haben immerhin 970 Höhenmeter bewältigt – bald vergessen. Nach einer wohlverdienten Rast steigen wir sehr steil und ausgesetzt auf 2.650 m ab. Von dort geht es auf der Südseite des Bergs zurück zur Berghütte Vichren. Für diese Rundwanderung sind Schwindelfreiheit und gute Kondition erforderlich! Heute essen wir mal nicht im Hotel zu Abend, sondern in einer typischen Taverne, einer "Mehana".

Wichtige Information:
An Sommerwochenenden kann es vorkommen, dass auf der Zufahrtstraße viele Autos geparkt sind. Wenn es für einen Reisebus unmöglich wird zu wenden, dann setzt uns der Chauffeur ein bißchen unter der Hütte ab. Die Höhenmeter der Wanderung betragen dann bis zu 1.100 m (im Auf- und Abstieg).
↑ 970 Hm
↓ 970 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Übernachtung in Bansko im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie) (FA)

9. Tag: Pirin-Überschreitung - Melnik

Eine schöne Wanderung, die so genannte Pirin-Überschreitung, zum Banderischka-Pass (2.500 m) liegt vor uns. Wir fahren (ca. 40 Minuten) zur bereits bekannten Vichren-Hütte, wo unsere Wanderung heute wieder beginnt. An kleinen Seen vorbei und über Blumenwiesen gelangen wir zur Sandanski-Hütte (1.350 m). Nach unserer Wanderung fahren wir weiter nach Melnik, das in einem engen Tal liegt, fast völlig von steilen, kahlen, gelben Sandsteinfelsen eingeschlossen.

Welch eine Vielzahl von grandiosen Felsgebilden, Sandpyramiden und „Sanduhren"! Bekannt ist Melnik jedoch nicht nur für die Naturschönheiten seiner Umgebung, sondern auch als alte Handelsstadt, in der es vorzüglichen Wein gibt. In unserer Pension bleiben wir die nächsten zwei Nächte.
↑ 650 Hm
↓ 1250 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Fahrzeit: ca. 1,5 bis 2 Std.
Übernachtung in Melnik einer Pension (FA)

10. Tag: Rozhen-Kloster - Melnik

Nach den letzten anstrengenden Tagen steht heute eine gemütliche Rundwanderung auf dem Programm. Wir wandern direkt vom Hotel über den Klutsch-Pass zum Rozhenkloster, das erhöht über den Sandsteinfelsen von Melnik liegt. Gegründet wurde das Kloster im 13. Jh., sein heutiges Erscheinungsbild geht jedoch auf das 18. Jh. zurück; in den letzten Jahren wurde das Gebäude umfangreich renoviert. Das Mittagessen können wir uns in einer kleinen Taverne schmecken lassen.

Zu Fuß geht es entlang schöner Sandsteinformationen zurück nach Melnik. Nachmittags können wir Melnik auf eigene Faust erkunden. Eine Weinprobe im Handelshaus des Weinhändlers Kordopulov lassen wir uns nicht entgehen!
↑ 450 Hm
↓ 450 Hm
Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Übernachtung in Melnik einer Pension (FA)

11. Tag: Rila-Kloster - Panitsiste

Am Morgen fahren wir in nördliche Richtung ins Rila-Gebirge, das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel (Rila = "wasserreiche Gegend"). Rund um die tiefblau bis grün schimmernden Bergseen - es sind über 150 - türmen sich bizarre Felsformationen. Doch es gibt auch sanfte, bewaldete Hänge und blumenübersäte Wiesen. Einige Pflanzenarten, wie die Rila-Primel sind hier endemisch. Auf unserem Weg ins Rila-Gebirge werden wir zunächst das Rila-Kloster – eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens (UNESCO Weltkulturerbe) – besichtigen.

Die Ursprünge dieses Klosters reichen ins 10. Jahrhundert zurück, als der Einsiedlermönch Iwan Rilski sich in die Wälder des Rila-Gebirges zurückzog und dort seine Erleuchtung fand. Plünderungen und Brandstiftungen setzten dem alten Kloster stark zu, es verfiel und wurde erst im 19. Jh. wieder aufgebaut. Vor dem Besuch des Klosters unternehmen wir eine leichte Wanderung, die uns zum Grab und zur Quelle des Kloster-Begründers führt. Nach der Besichtigung des Klosters fahren wir nach Panitsiste, einem Dorf bei Sapareva Banya und beziehen unsere Zimmer für eine Nacht.
↑ 100 Hm
↓ 250 Hm
Gehzeit: ca. 1,5 Std.
Fahrzeit: ca. 3,5 Std.
Übernachtung in Panitsiste im familiengeführten Hotel (FA)

12. Tag: Wanderung zu den Sieben Rila-Seen

Ein kurzer Transfer bringt uns zur Pionerska-Hütte. Hier beginnt unsere Rundwanderung zum Gebiet der Sieben Seen. Auf dieser Etappe ist der Übergang vom Waldgürtel (bis ca. 2.000 m) zum Grasgürtel gut zu beobachten. Unsere Route führt bis zum 5. See, dem Bubreka- (= Niere) See. Dieser Platz eignet sich ideal für eine Rast. Malerisch eingebettet liegen die Sieben Seen in der Hochgebirgslandschaft, ihre Schönheit verleiht dem Rila-Gebirge einen ganz besonderen Reiz. Kontrastreich heben sich die eiskalten Seen von den felsigen Gipfeln ab. Der Abstieg führt uns zum Firsch- und zum Dolnoto-See und zurück bis Pionerska Hütte. Anschließend bringt uns der Bus nach Goverdartsi, wo wir unsere Zimmer für zwei Nächte beziehen.

Wichtige Information:
Alternativ und auf Wunsch der Gruppe kann die Wanderung auch noch bis zum 6. und 7. See (Augensee und Nierensee) fortgeführt werden. Die Höhenmeter der Wanderung betragen dann bis zu 1.150 m im Aufstieg und 1.100 m im Abstieg.
↑ 800 Hm
↓ 800 Hm
Gehzeit: ca. 7 Std.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Übernachtung in Goverdartsi im familiengeführten Hotel (FA)

13. Tag: Goverdartsi - Maljovitza - Goverdartsi

Heute geht es ins Maljovitza-Massiv, der Wiege für Klettern und Bergwandern in Bulgarien. Der Bus bringt uns zu unserem Ausgangspunkt, einer Bergrettungsschule auf 1.700 m, von der aus wir, am Elenino See vorbei, zwischen Kleinem und Großem Marmorstein (2.598 m und 2.608 m) den 2.729 m hohen Maljovitza-Gipfel erklimmen werden. – Nach etwa 3 Stunden haben wir unser Ziel erreicht! Phantastische Ausblicke über den südwestlichen Teil des Rila-Gebirges und das gleichnamige Kloster be­lohnen uns für die Anstrengung des Aufstiegs.
↑ 1100 Hm
↓ 1100 Hm
Gehzeit: ca. 6 Std.
Übernachtung in Goverdartsi im familiengeführten Hotel (FA)

14. Tag: Mussala (2.925 m) - Goverdartsi - Sofia

Ein weiterer Höhepunkt steht heute auf unserem Programm. Zunächst fahren wir in 45 Min. zum Luftkurort Borovec und dann mit dem Kabinenlift (ca. 30 Min.) von 1.500 auf 2.396 m zur Liftstation Jastrebec. Nun geht es zu Fuß weiter. Unser Weg führt erst über Wiesen gemächlich bergauf, schließlich steigen wir auf einem Kamm über Geröll und Fels sehr steil hinauf zum Mussala (2.925 m), dem höchsten Berg des Balkans. Der Name bedeutet "nahe bei Gott". An der Wetterstation können wir Rast machen und den "göttlichen" Ausblick auf uns wirken lassen. Der Blick schweift weit in die Landschaft, gleitet mit den Wolken über Seen und Berggipfel in die Ferne...

Über die Berghütte Mussala steigen wir zunächst sehr steil über Felsen, schließlich auf einem breiten Schotterweg zur Liftstation ab und fahren hinunter ins Tal. Im Bus geht es zurück nach Sofia, dem Ausgangspunkt unserer Reise. Heute lassen wir uns zum letzten Mal eine leckere bulgarische Mahlzeit schmecken.
Vorbehalt: Sollte die Seilbahn nicht verkehren, ist alternativ eine Rundwanderung vorbei am Jontschevo- bis zum Straschnoto-See (2465 m.) vorgesehen.
↑ 550 Hm
↓ 550 Hm
Gehzeit: ca. 6 bis 7 Std.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std.
Übernachtung in Sofia im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie) (FA)

15. Tag: Stadtrundgang in Sofia - Heimreise

Ein kurzer Stadtrundgang durch Bulgariens Hauptstadt beschließt unsere Reise: Als Namensgeberin der Stadt gilt die baugeschichtlich überaus interessante Kirche Sweta Sofia (Heilige Sofia). Zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zählen die eindrucksvolle Alexander Newski-Kathedrale, die römischen Ruinen und die Rotunde Sveti Georgi, eine dem heiligen Georg geweihte Kirche (4. Jh.) – das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. Wir werden zum Flughafen gebracht und treten die Heimreise an.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Die 3- bis 7-stündigen (reine Gehzeit - ohne Pause) Wanderungen erfordern keine großen technischen Vorkenntnisse, die Pfade sind aber teilweise steil und steinig. Sie müssen über gute Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen in unwegsamem Gelände, z.B. über Geröll und Wurzelwerk) verfügen. Am Mussala führt die Route über große Felsblöcke zum Gipfel hinauf. Schwindelfreiheit ist für manche Etappen, z. B. bei der Besteigung des Vichren am Tag 8 erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, an der Wanderung auf den Mussala nicht teilzunehmen und an der unteren oder oberen Liftstation auf ca. 1.300 m bzw. 2400 m auf die Gruppe zu warten (dort gibt es einige Restaurants).

Beachten Sie bitte, dass die Wanderwege nicht so gepflegt werden, wie im Alpenraum. Dies bedeutet, dass Sie immer wieder mit Geröll oder auf dem Weg liegenden Felsbrocken rechnen müssen. Beim Abstieg laufen Sie teilweise über geteerte Straßen.

Unterkunft: Sie übernachten in kleinen, privat geführten und landestypischen Hotels und Pensionen in Doppelzimmern (Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit eigenem Bad/Dusche und WC. Die Zimmer sind einfach ausgestattet und mit wenig Komfort, entsprechen aber den landesüblichen Gegebenheiten.

Das Essen in Bulgarien ist sehr gut und deftig. Die Vorspeise bildet meist ein Salat, die Hauptgerichte bestehen häufig aus Gemüse, Fleisch und Kartoffeln, als Nachtisch wird gerne der leckere bulgarische Yoghurt gereicht. Die Mahlzeiten nehmen Sie meist in Ihren Unterkünften ein, abends meist in Form eines 3-Gänge-Menu. Mittags kehren Sie entweder gemeinsam in einem Lokal ein oder Sie nehmen ein Mittagspicknick im Freien zu sich (auf eigene Kosten). Einkaufsmöglichkeiten für das Mittagspicknick gibt es in allen Städten und Dörfern. Bitte fragen Sie Ihre Reiseleitung. Die Verpflegung auf den Berghütten ist anders als auf den Hütten im Alpenbereich eingeschränkt. Oft werden nur warme Suppen und einfache Speisen angeboten.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag190,-
Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: innerdeutsch90,-
Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: Österreich/SchweizPreis auf Anfrage
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung44,-

BUCHEN / VORMERKEN